5 Tage - Mallorca (Kurztrip)

Mallorca - die balearische Insel, die vielen als Partyinsel bekannt ist - mit dem Ballermann, dem Bierkönig oder auch Cala Ratjada - ist auch eine großartige Option für eine kurze Auszeit. Schöne Strände, tolles Essen, sonniges Wetter und eine gute Anbindung von europäischen Flughäfen, das alles spricht für einen Trip nach Mallorca.

Ich stelle euch in diesem Journal vor, wie ihr euch in nur 5 Tagen richtig gut erholen könnt. Auch für eine kurze Workation bietet sich Mallorca super an.

Da wir unsere Zeit im südöstlichen Teil der Insel rund um Santanyi verbracht haben, konzentriere ich mich auch hierauf mit der Ergänzung eines Tagestrips nach Palma de Mallorca.

Im Folgenden gebe ich euch hilfreiche Informationen zu diesen Themen:

  1. Highlights
  2. Tagesplanung
  3. Wissenswertes
  4. Unterkunftsempfehlungen
  5. Essensempfehlungen
  6. Fotoeindrücke
  7. Fazit

Wir haben Mallorca im Rahmen einer fünftägigen Workation im Sommer 2025 besucht. 


Sehenswertes

Wer an Mallorca denkt, der denkt in erster Linie an die schönen Strände. Neben den Stränden bietet die Insel allerdings auch nette kleine Orte und weitere Highlights. 

Caló des Moro

Eines der Highlights - und vermutlich der landschaftlich schönste und sehenswerteste Ort der Region im Südosten der Insel - ist die Bucht Caló des Moro.

Diese Bucht hat in den letzten Jahren einen unglaublichen Hype erlebt, was sich auch in den täglichen Besucherzahlen widerspiegelt. 

Feiner Sandstrand und kristallklares, türkises Wasser, eingebettet in eine kleine Bucht - das sorgt für einen malerischen Anblick bei Caló des Moro. 

Da die Bucht allerdings derart klein ist und durch Social Media in den letzten Jahren rasant an Bekanntheit gewonnen hat, muss man hier wirklich sehr früh morgens ankommen, um einen der wenigen freien Plätze abzubekommen. 

Reist man mit dem Auto an, kann man auf dem großen Parkplatz zwischen Caló des Moro und Cala Llombards parken. Wir sind dann von dort den Rest zu Fuß gegangen, haben allerdings festgestellt, dass viele auch noch weiter gefahren und ihr Auto einfach am Straßenrand abgestellt haben. 

Man folgt dann den Schildern zum S`Almonia Strand und muss dann zunächst hoch laufen und anschließend von dort wieder runter zum Strand klettern.

Auch von oben hat man schon einen tollen Blick auf die Bucht und das Meer.


Weitere Strände

Die Gegend rund um Santanyi bietet natürlich einige sehr schöne Strände und einer davon liegt in direkter Nähe zur Caló des Moro-Bucht. 

Der Cala Llombards hat uns sehr gut gefallen. Hier gibt es etwas mehr Platz, sodass man nicht schon früh morgens hier ankommen muss.

Das Wasser ist hier ebenfalls sehr schön klar und türkis und man kann auch etwas weiter rausschwimmen oder von den Felsen der Bucht ins Wasser springen. 

Ein weiterer schöner und beliebter Strand etwas weiter nördlich die Küste entlang ist der Cala d`Or.

Die sogenannte "goldene Bucht" ist ein besonders beliebter Urlaubsort. 

In unmittelbarer Nähe zur Stadt Santanyi liegt außerdem der kleinere Strand Cala Santanyi mit dem Felsentor, dem Es Pontas. Hier bieten sich auch zahlreiche Klettermöglichkeiten. 

Wer noch etwas mehr Abwechslung sucht, dem ist auch der Naturpark Mondrago mit den Stränden Cala Mondrago und Cala S`Amarador noch zu empfehlen. 

Insgesamt finden sich über die Insel verteilt unzählige Strände und kleine Buchten, die genannten sind jedenfalls für uns die besten, wenn man auch nicht zu lange fahren möchte. 


Sehenswerte Orte

Neben den schönen Stränden, gehören auch die kleinen und charmanten mallorquinischen Orte zu den Highlights in dieser Region.

Der größte und bekannteste dieser Orte ist Santanyi und neben den netten Gassen, guten Restaurants und Cafés bietet Santanyi auch einen sehr schönen Markt. Jeden Mittwoch- und Samstagvormittag kann man hier im Sommer die verschiedensten frischen Speisen und Getränke probiert und die Menschen strömen in den Ort.

Noch ein Stück näher an unserem Hotel lag außerdem das kleine Örtchen Ses Salines. Auch hier gab es sehr leckere Restaurants und schöne Gassen. Außerdem hatten wir zufällig das Glück, am letzten Samstag im August, Zeuge einer besonderen Tradition des Ortes zu werden. 

Beim Pferdefest "Festa del Cavall" wird in den Straßen Sand aufgeschüttet und Reiter und Reiterinnen in traditionellen Kostümen reiten hier durchs Dorf und bringen ihre Pferde dazu, sich auf die Hinterbeine zu stellen und ermöglichen den jungen Leuten des Dorfs, dem Pferd in dieser Stellung die Brust zu tätscheln, was Glück bringen soll. 

Weitere sehenswerte Orte in der Nähe von Santanyi, die wir insbesondere zum Abendessen in den jeweiligen Restaurants besucht haben, waren Campos oder Felanitx

Auch das kleine Fischerdorf Cala Figuera kann man noch besuchen und dort den Fischern zuschauen, wie sie die Beute des Tages an Land bringen. 

Hier in Cala Figuera kann man einen Spaziergang auf dem schmalen Steg entlang der Bucht unternehmen, wobei immer wieder Wasser über den Weg schwappt. 

Gerade gegen Abend lohnt sich ein Besuch, denn dann strömen die Fischer mit ihren Fischerbooten und dem Fang des Tages zurück in die Bucht. 

Man kann dort dann die Fischer beim Entladen beobachten. Ein weiterer Vorteil ist, dass es hier tendenziell eher weniger Touristen gibt.

Viele der Anwohner sitzen auf ihren Verandas in der Sonne oder wekeln an ihren kleinen Booten, um diese fahrtüchtig zu halten. 


Palma de Mallorca

Wir haben unseren Trip so geplant, dass wir den letzten Tag, an dem wir abends ohnehin vom Flughafen in Palma nach Hause flogen, auch gleich in der mallorquinischen Hauptstadt verbrachten, denn auch Palma hat Einiges zu bieten. 

Kathedrale La Seu

Das bekannteste Highlight der Stadt und gleichzeitig das Wahrzeichen von Palma - ist die Kathedrale La Seu.

Die Bischofskirche des Bistums Mallorca, die auch Kathedrale der Heiligen Maria genannt wird, ist von den umliegenden Straßen aus aufgrund ihrer Größe leicht zu erkennen. 

König Jakob I. begann Mitte des 13. Jahrhunderts mit dem Bau der Kirche und sein Nachkomme Jakob II. führte diesen fort. 

Insgesamt wurde der Bau des Kirchenschiffs erst Ende des 16. Jahrhunderts abgeschlossen und erst Anfang des 20. Jahrhunderts wurde die Kirche samt Außenfassade schließlich fertiggestellt. 

Die knapp 100m lange und über 30m breite Kirche ist heute wirklich ein prachtvoller Anblick. 

Auch ein Besuch von innen lohnt sich definitiv, denn dort sieht man von allen Seiten das Licht durch die vielen Buntglasfenster einfallen, was für eine tolle Stimmung sorgt. 

Unter der Woche öffnet die Kirche ab 10 Uhr und der Eintrittspreis war mit 10 Euro sehr moderat.

Am Wochenende und während der Nebensaison variieren die Öffnungszeiten, sodass man sich dann besser vorab am jeweiligen Tag informiert. 

Königliche Festung - Palau d`Almudaina

Die königliche Festungsanlage zählt ebenfalls zu den Must-Sees der mallorquinischen Hauptstadt.

Durch ihre direkte örtliche Nähe zur Kathedrale, lassen sich diese beiden Sehenswürdigkeiten ausgezeichnet miteinander verbinden. 

Der Palast La Almudaina hat unterschiedliche Einflüsse - anfangs römisch, dann arabisch und christlich und diente in der Vergangenheit vorwiegend als Residenz der Könige von Mallorca.

Auch heute noch residiert der spanische König in der Regel in dem Palast, wenn er sich auf der Insel aufhält, weil er dort geschäftlich zu tun hat. 

Im Inneren des Palasts finden sich neben schmuckvollen Wandteppichen, auch altertümliche Ritterrüstungen und Gemälde. 

Um das Gebäude herum wurde die Stadtmauer errichtet, die heute begehbar ist. 

Auch den Palast kann man während seiner Öffnungszeiten als Tourist von innen besichtigen. 

Passeig de Sagrera

Von der Kathedrale und der Festungsanlage kann man seinen Sightseeing-Rundweg weiter fortsetzen und erreicht nur ein paar Minuten später den Passeig de Sagrera.

Westlich von der alten Stadtmauer gelegen, findet sich diese schöne Fußgängerstraße, gesäumt von meterhohen Palmen. 

Von der Kathedrale kommend findet man hier auch auf der rechten Seite die historische Handelsbörse Sa Llotja.

Heute kann man hier Ausstellungen lokaler Künstler bewundern. 

Vom Passeig de Sagrera sieht man auch den nahen Hafen, in dem zahlreiche Boote und Yachten liegen. 

Santa Catalina

Neben den klassischen Sehenswürdigkeiten, versprühen auch einige der Viertel Palmas ihren ganz eigenen Charme.

Eines der besonders sehenswerten Viertel ist Santa Catalina.

Santa Catalina vermittelt mit seinen traditionellen und bunten Gebäuden, sowie seinen ruhigen Straßen schon ein gewisses Vorstadt-Feeling.

Im Zentrum des Viertels befindet sich der lokale Markt, der Mercat de Santa Catalina, der im Übrigen Palmas ältester Lebensmittelmarkt ist. 

Hier kann man sowohl Fleisch, Fisch, Gemüse und Obst für die Zubereitung zuhause, als auch fertige Gerichte zum Sofortverzehr kaufen. 

Kulturelles Highlight von Santa Catalina ist der Teatre Mar i Terra.

Stadtzentrum

Auch das Stadtzentrum und die Altstadt von Palma darf natürlich bei einem Besuch nicht fehlen. 

Im Zentrum findet sich der Plaza Mayor, auf dem an einigen Tagen der Woche ein Kunsthandwerksmarkt stattfindet. 

Außerdem finden hier gelegentlich Live-Konzerte und Festivitäten statt.

Rund um den Platz kann man außerdem in zahlreichen Restaurants und Cafés einkehren. 

In der Altstadt bieten sich einem außerdem eine Vielzahl an Shoppingmöglichkeiten, insbesondere rund um die belebte Einkaufsstraße Carrer de Sant Miquel

Zwar finden sich hier viele der bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt, aber auch ein einfacher Spaziergang durch die mittelalterlichen Gassen, ist ein echtes Highlight. 

Immer wieder wird man auf kleine Plätze und Gassen stoßen, nette Restaurants und Cafés entdecken und Musik von Straßenmusikern hören. Besonders beliebt ist hier auch der bepflanzte Hinterhof der Carrer de Sant Felio Nummer 17

Weiteres

Neben den genannten, bietet Palma natürlich noch eine ganze Reihe weiterer Highlights. 

Insbesondere kulturell hat die Stadt Einiges zu bieten und so kann man auch einen Tag mit schlechtem Wetter ohne Probleme füllen. Kunstgemälde, unter anderem von Picasso, findet man bspw. im Museum Es Baluard. Die Kunsthalle Casal Solleric oder das Museum Fundacio Pilar i Joan Miro sind nur einige von vielen sehenswerten Museen der Stadt. Ebenso wie das Museo Diocesa, direkt neben der Kathedrale, und das Museo de Mallorca.

Das Calatrava-Viertel ist ebenfalls eines der vielen sehenswerten Viertel innerhalb der Stadt. Hier finden sich schöne Gassen, Kirchen und mehr.

Neben dem Markt von Santa Catalina, kann man außerdem dem Mercat de l`Olivar im Zentrum einen Besuch abstatten. 

Etwas außerhalb der Stadt gelegen, thront die Burg Castell de Bellver auf einem Hügel und natürlich findet man auch rund um Palma Badestrände, wie den Playa S`Arenal oder den Playa de Palma.


Alternative Orte

Wie schon eingangs erwähnt, haben wir uns im Rahmen unseres Trips auf den Südosten der Insel beschränkt. Natürlich bieten aber auch die anderen Teile der Insel das ein oder andere Highlight. 

Im Nordwesten der Insel befindet sich bspw. eine weitere sehenswerte Stadt, die Stadt Sóller. Auch Sóller ist sehr sehenswert, mit ihrer schönen Altstadt, den nostalgischen hölzernen Straßenbahnen und den zahlreichen Orangenbäumen. 

Unweit von Sóller, lockt auch das kleinere Bergdorf Valldemossa jährlich zahlreiche Besucher an. 

Wer auf der Suche nach hohen und schroffen Felswänden, Wandermöglichkeiten und einem tollen Blick über das Meer ist, für den ist das Cap de Formentor das richtige Ziel. 

Einen weiteren schönen Sandstrand findet man unter anderem in Es Trenc, aber auch der Playa de Muro ist bei vielen Touristen sehr beliebt.

Dazu kommen natürlich die bereits im Intro erwähnten Partyorte wie der Ballermann oder Cala Ratjada


Tagesplanung

Tag 1: Ankunft, Pool & Santanyi

Nach unserer Ankunft am Morgen, holten wir zunächst unseren Mietwagen am Flughafen von Palma ab und fuhren in Richtung unserer tollen Unterkunft bei Santanyi

Hier hatte uns unsere Gastgeberin extra noch ein spätes Frühstück zubereitet. 

Da wir auf Workation hier waren, setzten wir uns nach einer kurzen Abkühlung im Pool, zunächst auf eine der Liegen und arbeiteten etwas. 

Auch die Mittagspause nutzen wir direkt zum Baden im Pool. 

Gegen 17 Uhr machten wir an dem Tag Feierabend und fuhren in den schönen Ort Santanyi, wo wir durch die kleinen Gassen schlenderten und uns einen guten ersten Eindruck verschafften. 

Zum Abendessen ging es ins Es Moli Santanyi.

Tag 2: Naturpark Mondragó, Cala Figuera

Am zweiten Tag fingen wir dann bereits sehr früh an zu arbeiten, nur unterbrochen von einem kurzen Frühstück. 

Das ermöglichte uns, schon gegen Nachmittag zum Baden zum Naturpark Mondragó aufzubrechen. Hier genossen wir die Sonne am Cala Mondragó

Gegen frühen Abend besuchten wir dann auf Empfehlung unserer Gastgeberin noch das kleine Fischerdörfchen Cala Figuera. Hier spazierten wir am Ufer entlang und beobachteten, wie die Fischer ihren Fang des Tages von ihren Booten verluden. 

Zum Abendessen gab es eine sehr leckere Paella im S`era Restaurant in Llombards.

Tag 3: Caló des Moro, Markt von Santanyi, Cala Llombards & Ses Salines

Der dritte Tag unseres Aufenthaltes war dann ein Samstag und so mussten wir nicht arbeiten und hatten den ganzen Tag zur Verfügung. 

Dennoch standen wir an dem Tag früh auf und fuhren zum Caló des Moro. Grund dafür war, dass die beliebte Bucht schon morgens derart voll wurde, dass man später keinen Platz am Strand mehr bekommen würde. 

Wir genossen hier nach unserer Ankunft den Blick von oben hinab auf die schöne Bucht und sprangen für einen morgendlichen Dip ins noch kühle und glasklare Wasser. 

Da es Samstag war, wollten wir uns an diesem Tag auch ein weiteres Highlight nicht entgehen lassen und so fuhren wir gegen frühen Vormittag ins Zentrum von Santanyi, um den Wochenendmarkt zu besuchen. Hier deckten wir uns mit leckerem Gebäck und Obst für den Nachmittag ein und schlenderten durch die gefüllten Gassen. 

Wir hatten uns außerdem entschieden, unseren Mietwagen auf dem sich langsam ordentlich füllenden Parkplatz zwischen Caló des Moro und Cala Llombards stehen zu lassen, und unkompliziert mit dem Bus nach Santanyi zu fahren. Von hieraus fuhren wir im Anschluss auch wieder mit dem Bus zurück, denn den Nachmittag wollten wir an diesem Tag an dem etwas größeren Cala Llombards verbringen. 

Hier muss man nur auf die Fahrtzeiten des Busses achten, da dieser zwar über den Tag verteilt, allerdings nicht sehr regelmäßig fuhr. 

Den Nachmittag verbrachten wir dann, wie gesagt, mit Schwimmen und Sonnen am Cala Llombards

Am Abend stand dann sogar noch ein weiteres Highlight bevor, was uns wiederum von unserer Gastgeberin empfohlen worden war. Wir fuhren nach Ses Salines, wo wir einen Tisch im Triple Restaurant reserviert hatten und nochmal eine leckere Paella genossen. 

Hier in Ses Salines fand zufällig abends noch die alljährliche Feierlichkeit, das Festa des Cavall, statt. Dieses findet immer am letzten Samstag im August statt und hierfür wird in den Straßen des Stadtzentrums Sand aufgeschüttet und Reiter reiten in traditionellen Gewändern durch die Stadt. Ein interessanter Abschluss eines ereignisreichen Tages.

Tag 4: Cala Llombards, Pool & Campos

Auch am nächsten Tag hatten wir uns entschieden, nach dem Frühstück noch einmal zum Cala Llombards zu fahren und einen ausgiebigen Strandtag zu machen. 

Gegen Nachmittag fuhren wir zurück zu unserer Unterkunft und genoßen die Zeit noch ein wenig am und im Pool

Abends fuhren wir zum Abendessen nach Campos zum Sa Ferreira. Hier ist es besonders wichtig, vorab einen Tisch zu reservieren, da das Restaurant sehr beliebt und schnell ausgebucht ist. 

Alternativ ist auch das Restaurant Sa Farinera in S`Horta eine gute Alternative. 

Tag 5: Palma de Mallorca & Abreise

Am letzten Tag unseres Aufenthaltes frühstückten wir noch einmal entspannt in unserer Unterkunft. 

Ich hatte wieder sehr früh angefangen zu arbeiten und mir dann den halben Tag freigenommen. Gegen frühen Mittag machten wir uns deshalb schon einmal auf den Weg in Richtung Palma, um uns auch die Hauptstadt der Insel noch ein wenig anschauen zu können. 

Meine Frau hatte übrigens nicht frei und setzte sich in ein nettes Café in Palma - auch was das angeht, bietet die Stadt einige Optionen. 

Ich hingegen nutzte nach unserem Mittagessen im L´informal in Palma, noch die verbleibende Zeit für einen kleinen Stadtrundgang. 

Hierfür startete ich beim Plaza Mayor, schlenderte von da vorbei an der City Hall, bis zur La Seu Cathedral. Nach einer Besichtigung des Wahrzeichens der Stadt, schlenderte ich am La Almudaina Palast vorbei, entlang des Passeig de Sagrera und bis in das bunte Viertel Santa Catalina. Hier schaute ich mir die kleinen Straßen und den Markt von Santa Catalina an, bevor es zurück ins Zentrum, durch die Altstadtgassen, bis zum Plaza Mayor zurückging. 

Nicht weit von hier gönnten wir uns dann noch ein leckeres Eis bei Claudio`s und dann machten wir uns auf den Weg zur Mietwagenrückgabe am Flughafen, von wo aus wir abends wieder nach Hause flogen. 

Abwandlung:

Natürlich kann man auch von diesem Plan beliebig abweichen und sich bspw. für weitere der oben genannten Strände entscheiden. Außerdem haben wir uns bei unserer Reise sehr auf den Südosten der Insel beschränkt, aber natürlich bieten auch andere Regionen zahlreiche Highlights. Wenn man nicht zur Workation, sondern zum Urlaub herkommt, hat man natürlich auch noch mehr Zeit für weitere Aktivitäten. 


Wissenswertes

Anreise:

Nach Mallorca gibt es im Grund von fast jedem europäischen Flughafen inzwischen Direktflüge und wir haben mitbekommen, dass es sogar selbst von den USA neuerdings Direktflüge nach Palma gibt. 

Vom Flughafen gelangt man am besten mit dem Mietwagen oder organisiertem Transfer zu seinem endgültigen Ziel. 

Fortbewegung vor Ort:

Zwar verfügen einzelne Regionen inzwischen über recht ordentliche Busnetze, allerdings bietet sich auf Mallorca ein Mietwagen für mehr Flexibilität definitiv an. 

Die Kosten für einen Mietwagen halten sich auch verhältnismäßig noch in Grenzen, zumindest wenn man mit etwas Vorlauf bucht. 

Sicherheit:

Sicherheitsbedenken braucht man vor einer Reise nach Mallorca definitiv keine haben. 

Natürlich muss man in den Partyorten oder auf Märkten auf seine Wertsachen aufpassen, aber das ist ja ganz normal.

Beste Reisezeit:

Die beste Reisezeit für Mallorca sind die Sommermonate von Mai bis Oktober. Gerade am Anfang und am Ende des Sommers ist das Klima besonders angenehm. Aber auch wer in den deutschen Wintermonaten etwas höhere Temperaturen und mehr Sonne sucht, für den lohnt sich eine Reise nach Mallorca. Das Meer ist dann meist noch etwas zu kalt zum Baden.

Im Februar blüht außerdem die Mandelblüte.

Sprache & Währung:

Gesprochen wird auf Mallorca Spanisch, aber man kommt auch mit Englisch sehr gut zurecht und in vielen touristischen Gegenden sprechen die Menschen sogar Deutsch, weil derart viele deutsche Urlauber Jahr für Jahr die Insel besuchen. 

Tickets & Reservierungen:

Tickets für einzelne (Wasser-)Aktivitäten oder für Sehenswürdigkeiten in Palma kriegt man meistens noch spontan.

Bei Restaurants hingegen sollte man, vor allem in der Hauptsaison, ein paar Tage im Voraus reservieren, um sicher einen Tisch zu bekommen.


Unterkunftsempfehlungen

Wir haben für unseren Aufenthalt eine sehr schöne Finca bei Santanyi ausgewählt.

Der Agrotourismo S`Hort de Can Carrio ist eine tolle Unterkunft gewesen - mit ausgezeichnetem Frühstück, einer tollen Poolanlage, schönen Zimmern, gutem WLAN für Workation und einer liebevollen Gastgeberin, Sybille, die sogar Deutsch sprach. Die Unterkunft hatte auch eine super Lage, nur wenige Autominuten vom Zentrum von Santanyi oder von Ses Salines entfernt. Wir würden definitiv wiederkommen.


Essensempfehlungen

Typische Speisen:

Mallorca hat unter anderem die typischen spanischen Klassiker und frische Meeresfrüchte zu bieten. Hierzu zählen unter anderem:

  • Paella: Das "Nationalgericht" der Region Valencia besteht aus einer großen Reispfanne, oft gepaart mit unterschiedlichen Meeresfrüchten;
  • Tapas: Es gibt unterschiedlichste Tapas, wie gegrillte Paprika oder Serrano-Schinken;
  • Ensaimadas: Schnecke aus süßem Schmalzkuchen und mit unterschiedlichen Füllungen;
  • Pa amb Oli: Einfache Vorspeise, knuspriges Brot mit Öl;
  • Panades: Mallorquinische Empanadas mir Fleisch oder Erbsenfüllung;
  • Mandelkuchen: Leckerer Kuchen aus Mandeln, die für die Insel typisch sind;
  • Frito mallorquin: Typische Speise aus Innereien mit Gemüse - gebraten und im Tontopf serviert;
  • Meeresfrüchte: Fangfrischer Fisch, Garnelen und Oktopus;
  • Kroketten und Papatas Bravas: Auch Kroketten und die scharf angerichteten Kartoffeln sind hier beliebt.

Cafés:

Restaurants:


Fotoeindrücke


Für uns war Mallorca, und insbesondere die Region im Südosten, das ideale Ziel für eine Workation. Hier hatten wir die Chance in einer schönen Unterkunft mit gutem WLAN und gelegentlichen Pool-Pausen zu arbeiten, abends in netten kleinen Orten lecker essen zu gehen und am Wochenende am Strand in der Sonne zu relaxen. 

Das Essen, das gute Wetter und die kurzen Strecken waren dabei besonders angenehm. 

Wir können uns einen ähnlichen Trip auch nochmal vorstellen - insgesamt fanden wir es hier auch nicht zu überfüllt und relativ angenehm.

 

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