Tokio (Tokyo) - die Hauptstadt Japans gilt aktuell, mit unglaublichen 38 Mio Einwohnern in der Metropolregion, als zweitgrößte Stadt der Welt und dementsprechend viel hat die Stadt natürlich auch zu bieten.
Wir haben Tokio damals im Rahmen unserer Japan-Reise erlebt und in Summe sogar 6 Tage in der japanischen Metropole verbracht, hier stelle ich euch jedoch noch einmal gezielt alles Wissenswerte zusammen, falls ihr Japan bspw. im Rahmen einer Asientour einzeln besuchen möchtet.
Im Laufe dieses Journals gebe ich euch deshalb hilfreiche Informationen zu folgenden Themen:
- Highlights
- Tagesplanung
- Wissenswertes
- Unterkunftsempfehlungen
- Essensempfehlungen
- Fotoeindrücke
- Fazit
Wir haben unsere Japan-Rundreise im April/Mai 2024 gemacht.
Meine PDF Guides für unterwegs, findest du am Ende der Seite.
Sehenswertes
Tokio
Tokio repräsentiert Japan, wie keine andere Stadt. Sie bildet eine perfekte Symbiose aus Tradition und Moderne. Historische Tempelanlagen inmitten von hochmodernen Wolkenkratzern, traditionelle Kochkunst neben moderner Fusion Kitchen und altertümlich anmutende Bezirke, die an futuristische Vergnügungsviertel angrenzen.
Unsere Highlights, die man in Tokio definitiv gesehen haben sollte, sind folgende:
Shibuya Crossing
Ein Highlight, das man in Tokio gesehen haben muss, ist die Shibuya Crossing.
Die weltbekannte Kreuzung ist zu jeder Tages- und Nachtzeit einen Besuch wert.
Sie zeigt, welch unfassbare Menschenmassen sich täglich durch die Straßen von Tokio bewegen. In einer Grünphase können bis zu 2500 Menschen die Kreuzung im Herzen des Stadtteils Shibuya überqueren, am Tag insgesamt bis zu 250.000 Menschen. Das sind unglaubliche Zahlen, aber wenn man die Kreuzung live erlebt, wundert man sich darüber nicht.
Auch wir überquerten die Kreuzung im Laufe unseres Aufenthaltes das ein ums andere mal. Neben dem Erlebnis, sich mit über 2000 anderen Menschen über die Kreuzung zu schieben, lohnt sich auch der Blick von oben auf die Kreuzung.
Hierfür gibt es gleich mehrere Optionen.
Zunächst kann man durch die Glasscheibe des Starbucks auf die Kreuzung herabblicken. Eine weitere Option ist der Blick von der Außenterrasse des 8. Stockwerkes im Magnet Kaufhaus.
Eine besondere Aussicht bietet außerdem der Wolkenkratzer und ein weiteres Highlight - Shibuya Sky. Von hier oben sehen die Menschen auf der Kreuzung aus, wie kleine Ameisen.
Shibuya Sky
Das zweite Highlight habe ich bereits angesprochen. Shibuya Sky ist ein knapp 230 Meter hoher Aussichtsturm im Herzen von Shibuya und in unmittelbarer Nähe zur Shibuya-Crossing. Von dem 2019 fertiggestellten Aussichtsturm hat man nicht nur den Blick von oben auf die Kreuzung, sondern auch eine fantastische Sicht über ganz Tokio.
Der Eintritt kostet je nach Wechselkurs gut 15€ und es empfiehlt sich, insbesondere um einen Platz um die beliebte Sunset-Hour zu ergattern, frühzeitig online ein Ticket zu kaufen. Wir stellten uns tatsächlich einen Wecker genau einen Monat vor unserem geplanten Besuch und aktualisierten genau um 0 Uhr japanischer Zeit die Seite. So schafften wir es, ein Ticket für die Zeit kurz vor Sonnenuntergang zu bekommen. Leider war das Wetter einen Monat später dann überwiegend bewölkt, das kann man natürlich bei einer Buchung im Voraus nie genau vorhersehen.
Dennoch ist ein Besuch des Shibuya Sky immer ein Highlight.
Zu den Besonderheiten der Aussichtsplattform zählt unter anderem die beleuchtete Rolltreppe, die einen vom 46. in den 47. Stock bringt.
Außerdem gibt es eine Ecke, in Richtung der Shibuya-Crossing, die als beliebter Fotospot dient. Hier bildet sich schnell eine längere Schlange. Auch wir stellten uns hier an, würden das im Nachhinein beim nächsten mal allerdings nicht mehr machen. Die Dreistigkeit mit der einige Leute vor uns in der Schlange sich unglaublich viel Zeit nahmen, um Fotos in allen möglichen Posen und Konstellationen zu machen, haben wir so noch nicht erlebt. Irgendwann war für uns einfach der Punkt gekommen, an dem wir am liebsten gegangen wären, an dem uns aber die bereits in der Schlange verbrachte Zeit zu schade war, um tatsächlich zu gehen und so machten auch wir hier noch 1-2 schnelle Fotos, bevor wir den Aufzug zurück nach unten nahmen.
Senso-Ji Tempel
Die Tempel Japans sind für uns als Europäer natürlich grundsätzlich Highlights und auch Tokio hat hier einige zu bieten.
Einer der schönsten und bekanntesten ist sicherlich der Senso-Ji Tempel im Stadtteil Asakusa, der auch zeitgleich der älteste buddhistische Tempel der Hauptstadt ist.
Schon der Fußweg zum Tempel ist etwas ganz besonderes.
Er führt durch die Einkaufsstraße Nakamise-dori, die auf beiden Seiten von verschiedensten Einkaufs- und Souvenirläden, Restaurants und Snackständen gesäumt ist.
Aber auch das gesamte Viertel - Asakusa - bietet in den umliegenden Straßen zahlreiche Restaurants, Bars oder Cafés, die zum Verweilen einladen.
Das Gelände des Senso-Ji verfügt über mehrere Tempelgebäude, einen Schrein mit einer riesigen roten Lampenlaterne in der Mitte, Gebetstafeln und kleine Gärten.
Der Geruch von Weihrauch liegt in der Luft.
Das markanteste Markenzeichen ist aber die fünfstöckige Pagode.
Ein weiterer Tipp ist ein Besuch der Touristen-Information am Anfang der Nakamise-dori Straße. Hier kann man kostenlos aus einem der höheren Stockwerke einen tollen Blick auf die Einkaufsstraße und die dahinterliegenden Tempelgebäude genießen.
Meiji-Schrein
Der Meiji-Schrein ist ein weiteres kulturelles Highlight.
Inmitten eines grünen Wald-/Parkgeländes im Stadtteil Shibuya und nahe dem Bahnhof Harajuku gelegen, steht der Meiji-Schrein, als einer der bedeutendsten Shintō-Schreine Japans.
Gewidmet wurde der Schrein dem früheren japanischen Kaiser Meiji und neben dem hölzernen Schrein findet man, über das Gelände verteilt, mehrere riesige hölzerne Torii.
Das Gelände des Meiji-Schreins dient außerdem auch als Location für traditionelle Hochzeiten und eine solche fand auf dem Gelände auch statt, als wir den Schrein besuchten.
Das grüne und beruhigende Parkgelände lädt zum spazieren auf zahlreichen Wegen ein und an vielen Ecken kann man weitere interessante Dinge entdecken - so auch die Wand aus traditionellen Sake-Fässern, die mit japanischen Schriftzeichen und Bildern verziert sind.
Nicht vergessen sollte man, sich auch beim Meiji-Schrein einen Stempel bzw. Goshuin für sein Sammelbuch abzuholen.
Hier bildete sich an der entsprechenden Ausgabestelle bereits eine lange Schlange, in der wir auf unseren allerersten Goshuin unserer Reise warteten.
Kaiserpalast Tokio
Auch der Kaiserpalast von Tokio zählt selbstverständlich zu den Highlights der Stadt.
Gebaut wurde der Palast auf den Ruinen einer früheren Edo-Burg.
Das Gelände bietet rund um den Palast schöne Obstgärten und grüne Wiesen, auf denen man relaxen und sich vom wuseligen Stadtzentrum erholen kann.
Der Palast selbst dient als Residenz für die kaiserliche Familie, ist der Öffentlichkeit aber nicht zugänglich.
Beeindruckend und sehenswert sind hier vor allem die aus riesigen Steinen gebauten Mauern, die das Gelände umrahmen.
Um das Gelände zusätzlich vor Angriffen von außen zu sichern, wurden um die Mauern herum tiefe Gräben ausgehoben, die nur auf den steinernen Brücken überquert werden können.
Tokios Parks
Tokio bietet als Ausgleich zu den urbanen Teilen der Stadt auch viele sehenswerte Parks, die als grüne Oasen, Erholung und Entspannung ermöglichen.
Besonders zu Zeiten der Kirschblüte erfreuen sich die Parks der Stadt großer Beliebtheit. Im Laufe des März beginnt die Kirschblüte zu blühen und wandert nach und nach immer weiter in den Nordosten des Landes. Auf der Insel Hokkaido beginnt die Kirschblüte dann erst im Mai zu blühen.
Der wohl bekannteste Park Tokios ist der riesige Ueno Park. Der älteste Park der Stadt bietet eine vielfältige Pflanzenwelt, mehrere Seen und auch einige Museen im nördlichen Teil des Parks.
Weitere Parks sind der Shibarikyū-Park, der Sumida Park oder der Shinjuku Gyoen National Garden. Letzteren haben wir besucht und können einen Spaziergang durch den Park definitiv empfehlen.
Bei den Parks fällt auf, was sich ohnehin durch ganz Japan zieht, dass sie sehr ordentlich und gepflegt sind. Die Bäume sind fein säuberlich zurückgestutzt, der Rasen ist gemäht und auch die Wege sind sehr gepflegt.
Nightlife in Shinjuku
Wenn die Sonne in Tokio untergeht, kommen die vielen bunten Leuchtreklamen in den Straßen von Shinjuku besonders gut zur Geltung.
Hervorzuheben ist hier die Central Road im Stadtteil Shinjuku, an deren Ende auf einem Hochhaus die riesige Godzilla-Figur thront. Der Kopf und die Pranken vermitteln den Eindruck, als würde das Monster aus dem Haus hervor und auf die Menschen in der Straße zukommen.
Gleich um die Ecke findet sich außerdem die bekannte Restaurant- und Kneipengasse Omoide Yokocho. Die schmale Gasse beherbergte nach dem zweiten Weltkrieg einen Schwarzmarkt. Heutzutage finden sich auf beiden Seiten der Gasse winzige Bars und Restaurants, die authentische Grillgerichte für eine kleine Anzahl an Gästen bereithalten. In der Regel hat jeder der Läden nur Platz für eine handvoll Leute, die auf Barhockern am Tresen sitzen und diese frisch zubereiteten Grillgerichte und Getränke genießen können. Zu den Stoßzeiten kann es hier schon ordentlich voll werden.
Von der Central Road wenige Minuten in die andere Richtung gelegen, findet man das Barviertel Golden Gai.
Auch das frühere Rotlichtviertel versprüht einen ganz besonderen Charme.
Zahlreiche Bars finden sich hier und auch diese bieten oft lediglich 5-6 Personen Platz, die hier unterschiedliche Drinks, oft auf Sake-Basis, genießen können.
Wir waren hier in der Araku Bar und würden einen Besuch des Viertels jedem empfehlen, der abends einen Drink in authentischer ursprünglicher Atmosphäre zu sich nehmen möchte.
Akihabara
Mangas, Anime und Cosplay - auch dafür steht Japan und das Zentrum dieser Bewegungen findet sich in Tokios Stadtteil Akihabara.
Tausende bunter Werbetafeln, riesige Spielhallen mit verschiedensten Spielautomaten, Elektronikkaufhäuser und Anime-Läden reihen sich hier aneinander.
Auf den Straßen herrscht ein dichtes Gewusel von verkleideten Menschen in Anime- oder Cosplay-Kostümen.
Auch dieses Viertel entspricht genau den Vorstellungen, die viele vorab von Japan haben.
Wie in der gesamten Stadt, sieht man hier auch einige Mario Kart Real-Life Gruppen. Hierbei fahren Menschen in Mario Kart- oder anderen Kostümen auf kleinen Karts auf den regulären Straßen der Stadt Rennen.
Das Viertel ist außerdem auch ein Paradies für Sammler aus aller Welt. In den Kaufhäusern findet sich alles - von Sammelkarten, über Spielzeuge bis hin zu anderen seltenen Fundstücken. Bei einem Besuch Tokios sollte auch ein Besuch des bunten und quirligen Viertels Akihabara nicht ausbleiben.
Omakase
Omakase - das heißt frei übersetzt so viel wie "ich überlasse es dir". In Japan bezeichnet das eine besondere Art des Essens.
Bei einem Omakase-Restaurant bestellt nicht der Gast, wie gewohnt, eine Mahlzeit, sondern der Koch bereitet sie vor und überrascht damit den Gast. Bei einem klassischen Omakase gibt es in der Regel eine Vielzahl von Gängen, die der Koch frisch am Tresen vor den Gästen zubereitet. In der Regel startet der Koch mit einer leichten Vorspeise, gefolgt von mehreren Hauptgängen und einem süßen Abschluss.
Die Gänge beinhalten in der Regel unterschiedlichstes Sushi, das aus fangfrischen Meeresfrüchten zubereitet wird.
Die Gerichte zeichnen sich außerdem durch Saisonalität, Kreativität und künstlerische Anrichtung aus.
Zwangsläufig werden einem hier auch Gänge mit Zutaten serviert, die man selbst vermutlich so nicht bestellt hätte und so hat man bei einem Omakase-Menü die Möglichkeit, auch mal ganz andere Dinge zu probieren und sich einen Eindruck zu verschaffen.
Wir entschieden uns für ein Omakase bei Udatsu Sushi. Ein 15-gängiges Menü kostete hier ca. 80€ und wir wurden definitiv nicht enttäuscht.
Hierbei probierten wir die unterschiedlichsten Meeresfrüchte - von klassischem Thunfisch bis hin zum Inneren eines Seeigels. Der Koch leistete wirklich hervorragende Arbeit und sorgte immer wieder für eine geschmackliche Überraschung. Auch das Ambiente gefiel uns sehr gut. Hier sollte man für ein authentisches Erlebnis bei der Buchung am besten den Wunsch hinterlegen, einen Platz am Tresen zu bekommen, da es teilweise auch reguläre Tische gibt.
Sumo-Turnier
Wenn ihr die Möglichkeit habt und es zeitlich passt, können wir auch den Besuch eines Sumo-Turniers wärmstens empfehlen.
In Tokio werden Turniere im Januar, Mai und September ausgerichtet. Solltet ihr zu einer anderen Zeit in Tokio sein, kann man aber zumindest bei einem Training zuschauen. Wir hatten Glück und konnten im Mai sogar einen Tag bei einem Turnier zuschauen.
Sumō ist eine traditionell japanische Variante des Ringens.
Ziel eines jeden Sumoringers ist es, seinen Kontrahenten entweder auf den Lehmboden des Rings zu befördern, oder ihn aus dem mit Stroh abgesteckten Ring zu befördern. Die Sumo-Ringer, auch Sumotori genannt, haben entsprechend enorm viel Kraft und wiegen auch nicht gerade wenig.
Nachdem wir uns mit unserer Gruppe in der Nähe der großen Arena, Ryōgoku Kokugikan, getroffen hatten, wurde uns zunächst eine ausführliche Einweisung in die Regeln des Sumo-Ringens gegeben. Dies beinhaltete auch eine Vorstellung der erfolgreichsten Sumotori. Diese ordnen sich in unterschiedliche Klassen ein und in seinem Rang steigen kann man üblicherweise dann, wenn man einen ranghöheren Kämpfer besiegt.
Wir buchten das Event über viator und zahlten gut 100€ für unser Ticket.
Je mehr man über die Sportart selbst, die Vorbereitung und das Leben der Athleten, sowie über die Geschichte des Sports lernt, desto spannender wird es und wir bekamen bei dieser Tour einen umfassenden Einblick.
Die einzelnen Kämpfe reichten von unspektakulären Kämpfen, bei denen einer der Kontrahenten bereits nach einer Sekunde am Boden war, bis hin zu Kämpfen, bei denen es mehrfach hin- und her ging.
Auch die Stimmung in der großen Arena, die Platz für mehr als 10.000 Zuschauer bietet, war überragend - ein einmaliges Erlebnis.
Weiteres
Natürlich ist das nur ein Auszug der vielen Highlights, die diese Metropole zu bieten hat. Hier ist eine Liste weiterer Highlights, die wir teilweise besucht haben und teilweise für unseren nächsten Besuch aufheben mussten.
Nicht weit von der Shibuya-Crossing entfernt findet sich die Hachiko-Bronzestatue.
Weitere Aussichtstürme, von denen man den Blick genießen kann, sind der Tokyo Skytree und der Tokyo Tower. Der rot-weiße Tokyo Tower, der in seiner Form etwas an den Eiffelturm erinnert, ist aber auch ein sehenswerter Anblick selbst, ohne dass man zur Aussichtsplattform hinaufsteigen muss.
Wer auch hier in Tokio noch einen weiteren sehenswerten Tempel besichtigen möchte, für den lohnt sich ein Ausflug zum Gotokuji Tempel, aber auch Tokyo Bay und die Regenbogenbrücke sind eine interessante Gegend. Das aufregende Nightlife Tokios kann man auch in den Roppongi Hills erleben.
Außerdem bietet Tokio auch, insbesondere für Familien, interessante Ausflugsziele - wie das Disneyland Tokyo oder das teamLab Planets.
Shoppen kann man am besten in den Stadtteilen Ginza (unter anderem in dem riesigen Ginza Six Kaufhaus), Harajuku oder Omotesando.
Wer doch noch etwas mehr Zeit hat, der kann auch noch Tagesausflüge, bspw. nach Kamakura, Yokohama oder zum Mount Fuji unternehmen - schaue hierzu gerne in mein Journal zu unserer Japan-Rundreise.
Tagesplanung
Wissenswertes
Unterkunftsempfehlungen
- Erste 5 Nächte: Onsen Ryokan Yuen Shinjuku - Das Yuen Shinjuku können wir sehr empfehlen. Für uns war insbesondere die Lage mitten in Shinjuku perfekt, um die Stadt zu erkunden und der Stadtteil Shinjuku hat uns zum einen sehr gut gefallen und außerdem ist er mit öffentlichen Verkehrsmitteln super angebunden. Wir konnten auf dem Hinweg vom Flughafen den Limousine Bus direkt zum Bahnhof Shinjuku nehmen und auch die Busse nach Fujiyoshida etc. fuhren hier ab. Das Highlight des Hotels ist definitiv der sehr schöne Onsen im Dachgeschoss mit einem Outdoor-Becken, von dem man einen atemberaubenden Blick über die Dächer der City hatte. Zwischen unseren zwei Aufenthalten konnten wir hier auch unsere Koffer lassen und dann zum nächsten Stopp verschicken.
- 2 Nächte am Ende: Agora Toyko Ginza - Auch dieses Hotel war wie immer sehr schön eingerichtet, sauber und ordentlich. Im Nachhinein hat uns Shinjuku jedoch als Wohnviertel besser gefallen als Ginza, weil dort einfach mehr los war und auch einen Onsen gab es hier leider nicht - dennoch ebenfalls ein top Hotel.
Essensempfehlungen
Das Essen selbst ist noch ein weiteres Highlight Japans und viele freuen sich auf ihre Japan-Reise hauptsächlich allein schon wegen der dort typischen Speisen.
Grundsätzlich lässt sich sagen, dass uns das Essen hier sehr oft sehr gut gefallen hat. Natürlich muss man hier aber auch ein bisschen offen sein, um auch mal etwas neues auszuprobieren. Uns ist aufgefallen, dass die Gerichte sehr oft aus einer Reis/Nudelbeilage mit Fleisch/Fisch bestanden. Gemüse gab es selten frisch, sondern wenn, dann oft frittiert. Wir haben uns deshalb nach dem Urlaub ganz besonders auf einen frischen Salat gefreut.
Fotoeindrücke
Fazit
Eine Reise nach Japan steht nicht umsonst bei vielen Menschen ganz oben auf der Liste.
Wer nach Japan reist, der darf Tokio definitiv nicht verpassen. Aber auch als Einzelziel, im Rahmen einer Asienreise, vermittelt Tokio einem einen sehr guten Eindruck vom Land Japan.
Es kann Leute geben, für die der Trubel, die vielen Menschen und die Größe der Stadt erstmal eine Überforderung ist, aber wir haben Tokio gerade dafür geliebt. Auch die unzähligen ausgezeichneten Cafés und Restaurants waren ein echtes Highlight - wir kommen sicherlich nochmal wieder nach Tokio.
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