3 Tage - Kyoto (Städtetrip)

Kyoto - die ehemalige Kaiserstadt gilt für viele Besucher als die vielleicht schönste Stadt Japans und ist ein echter kultureller Hotspot - mit über 1600 Tempeln und über 400 Schreinen - darunter einige der bekanntesten des ganzen Landes. 

Im Gegensatz zu Tokio oder Osaka gibt es hier keinen großen internationalen Flughafen, dennoch kann man die Stadt aufgrund der guten Zuganbindung, insbesondere von Osaka aus, auch als Zwischenstopp im Rahmen einer Asienreise einplanen. 

Im Laufe dieses Journals gebe ich euch hilfreiche Informationen zu folgenden Themen:

  1. Highlights
  2. Tagesplanung
  3. Wissenswertes
  4. Unterkunftsempfehlungen
  5. Essensempfehlungen
  6. Fotoeindrücke
  7. Fazit

Wir haben unsere Japan-Rundreise im April/Mai 2024 gemacht.

Meine PDF Guides für unterwegs, findest du am Ende der Seite.


Sehenswertes

Kyoto

Kyoto, die neben Tokyo wohl bekannteste Stadt Japans, ist tatsächlich nur auf Platz 9 in der Rangfolge der größten Städte Japans. Kulturell und historisch ist die einstige Hauptstadt aber definitiv eine der bedeutendsten. 

Die Stadt mit ca. 1,5 mio Einwohnern liegt im Südwesten der Hauptinsel Honshū und ist insbesondere für seine historische Altstadt und beeindruckenden Tempel bekannt.

Dies sind die Top-Highlights:

Fushimi Inari Taisha Schrein

Die erste und sicher eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten Kyotos ist der Fushimi Inari Taisha Schrein.

Bekannt ist der Shintō-Schrein insbesondere durch die tausende roten Torii, die den Berg hinauf eng aneinandergereiht sind. 

Charakteristisch für den im Jahr 794 zu Ehren des Reisgottes Inari im Stadtteil Fushimi in Kyoto gebauten Schrein, sind auch die Fuchs-Statuen mit roten Lätzchen. 

Was für viele Sehenswürdigkeiten in Japan zählt, gilt bei diesem Shintō-Schrein, der jährlichen die meisten Besucher aller Schreine Japans anzieht, ganz besonders. Wir können nur empfehlen, möglichst früh am Morgen den Schrein zu besuchen - am besten weit vor 8 Uhr. Denn im Laufe des Vormittags füllt sich das Gelände beträchtlich und spätestens gegen 10 Uhr drängen sich die Menschen dicht an dicht durch die roten Torii-Gänge. 

Ein weiterer Tipp ist, nicht gleich am Anfang zu versuchen, in den Torii-Gängen Fotos zu machen, sondern den Berg ein gutes Stück bergauf zu gehen, da es sich hier deutlich verläuft und leerer wird. 

Ganz oben angekommen hat man von dem heiligen Hügel außerdem einen wunderbaren Blick über Kyoto.

Kiyomizu-dera Tempel

Das nächste Highlight für uns, ist der Kiyomizu-dera Tempel am östlichen Rand des Zentrums von Kyoto.

Das hölzerne Tempelgebäude ist vergleichsweise groß und bietet auf der hölzernen Terrasse, und auch ein Stück weit den Weg entlang, einen überragenden Blick über die Dächer der Stadt und die Kyoto umgebenden Berge. 

Auf dem Gelände finden sich schöne Wege im Grünen mit kleinen Pagoden und anderen Sehenswürdigkeiten.

Ein Highlight ist hier auch schon der Weg zum Tempel. Um aus dem Stadtzentrum zu dem höher gelegenen Kiyomizu-dera zu gelangen, spaziert man stetig bergauf durch die Ninenzaka oder Sannenzaka Straße. Diese Straßen vermitteln einem einen Eindruck des alten Japans.

Hölzerne Häuser säumen diese Straßen. In ihnen finden sich zahlreiche Cafés und Restaurants, Souvenirshops und andere Läden. Die Straßen sind nahezu ausschließlich für den Fußgänger-Verkehr geöffnet und auch hier drängen sich um die Mittagszeit die Menschenmassen den Berg hinauf. 

Was für den Fushimi Inari Taisha Schrein gilt, gilt auch hier. Am besten man besucht den Tempel entweder früh morgens oder kurz vor Schließung um 18 Uhr. Dann hat man einen ungestörteren Blick über die Stadt. 

Eine weitere Besonderheit des Tempels - die Holzkonstruktion, bei der der Tempel und die Terrasse von langen und dicken Holzbalken getragen werden. Diese Konstruktion kommt ohne einen einzigen Nagel oder eine Schraube und nur mit einer speziellen Steck-Technik aus. 

Kinkaku-Ji Tempel

Auch unser drittes Highlight ist wieder ein Tempel.

Das verdeutlicht, dass Kyoto einige der sehenswertesten buddhistischen Tempel und Shintō-Schreine von ganz Japan zu bieten hat. 

Grundsätzlich nimmt die Begeisterung natürlich von Tempel zu Tempel leicht ab. Es ist nicht mehr so besonders, wie es noch bei den ersten besichtigten Tempeln war.

Anders verhält es sich aber mit dem Kinkaku-Ji Tempel. Grund dafür ist, dass dieser Tempel mit seiner golden glänzenden Fassade sich deutlich von den bisher erwähnten Tempeln abhebt. 

Dieser, auch Goldener Tempel genannte, Zen-Tempel, der mit Blattgold verkleidet ist, gilt heutzutage als UNESCO-Weltkulturerbe.

Den Tempel umgeben schöne Steingärten und grüne Bäume und Büsche und auch die Lage des Tempels an einem kleinen Teich ist ein echter Hingucker. 

Der goldene Pavillon wurde 1397 vom ehemaligen Shōgun Yoshimitsu erbaut.

Den Tempel erreicht man mit dem Bus vom Zentrum aus in ca. 45 Minuten, je nach Startpunkt. 

Arashiyama Bambuswald

Auch den Arashiyama Bambuswald sollte man sich bei einem Besuch in Kyoto nicht entgehen lassen. 

In das Viertel Arashiyama gelangt man erneut am besten per Bus und die Fahrt vom Zentrum aus dauert wiederum ca. 45-60 Minuten. 

Arashiyama bietet neben dem Bambuswald einige weitere Sehenswürdigkeiten wie den Affenpark Iwatayama, die Togetsukyo Brücke, die den Katsura River überquert, oder den Tenryū-Ji Tempel.

Für einen Ausflug nach Arashiyama kann man also durchaus etwas mehr Zeit einplanen, sodass sich die etwas längere Anfahrt auch lohnt. Außerdem finden sich hier einige Restaurants und Cafés, sodass man einen Ausflug auch sehr gut mit einem Frühstück oder Mittagessen verknüpfen kann. 

Wir konzentrierten uns hier allerdings in erster Linie auf den bekannten Bambuswald. Es gibt zwar auch einen kleineren Bambuswald im Stadtzentrum von Kyoto, der häufig auch in den Sozialen Medien empfohlen wird, dieser ist allerdings bei weitem nicht so imposant, wie der in Arashiyama. 

Der Wald ist 24 Stunden täglich geöffnet, sodass man auch hier den Stoßzeiten etwas aus dem Weg gehen kann. Der Eintritt ist kostenlos.

Ein Spaziergang durch den Wald aus hohem Bambus lohnt sich unserer Meinung nach definitiv und wenn man nicht gerade zu den Kernzeiten hierher kommt, kann der Spaziergang auch sehr beruhigend und entspannend sein.

Higashiyama-Viertel

Die Altstadt von Kyoto und hier insbesondere das Higashiyama-Viertel ist definitiv einen Besuch wert. Das Viertel vermittelt einen authentischen Eindruck des alten Kyotos. 

Zu dem Viertel gehören die bereits genannten Straßen Ninenzaka-Gasse und Sannenzaka-Gasse, mit ihren Cafés, Restaurants und Shops, die den Weg hinauf in Richtung Kiyomizu-dera Tempel führen. 

Der wohl bekannteste Foto-Spot ist hier die Yasaka-dori Straße, an deren Ende die Yasaka Pagode steht. 

Diese Straße ist entsprechend tagsüber in der Regel stark überfüllt und um ein Bild wie hier rechts zu machen, muss man schon sehr früh aufstehen. 

Wir sind tatsächlich zwischen 5 und 6 Uhr morgens, kurz vor Sonnenaufgang, aufgestanden und hoch zum Higashiyama-Viertel und zur Yasaka-dori Straße spaziert. 

Als wir im Anschluss auch durch die umliegenden Straßen geschlendert sind, hat man wirklich den Geist des alten Japans gespürt, wie man es sonst tagsüber in den überfüllten Gassen vielleicht nicht so kann. 

Mir persönlich hat dieses Viertel von allen Stadtteilen während unserer Japan-Reise am besten gefallen. 

Das frühe Aufstehen lohnt sich hier in jedem Fall. 

Gion-Viertel

Ähnlich wie das Higashiyama-Viertel, ist auch das Gion-Viertel ein Überbleibsel aus der alten Zeit. 

Das Gion Viertel ist auch heute noch als Geisha-Viertel bekannt. 

Die Geishas bekommt man hier aber dennoch nur sehr selten zu Gesicht, denn sie halten sich die überwiegende Zeit in den traditionellen Teehäusern auf und werden inzwischen auch gezielt vor den Touristen geschützt. 

Geishas sind Frauen in traditioneller japanischer Kleidung mit weiß geschminkten Gesichtern, die in alten japanischen Fertigkeiten gründlich ausgebildet wurden. 

Unter anderem bieten die Geishas den Gästen Darbietungen in Gesang, Tanz und allgemeiner Unterhaltung. 

Geschützt werden die Geishas inzwischen durch die Sperrung einzelner Straßen, insbesondere im Gion-Viertel. Hintergrund ist, dass viele Touristen im Laufe der Jahre derart übergriffig geworden sind, dass sie sich vor die Geishas gestellt und Fotos gemacht, sie angefasst oder belästigt haben. Das hat die Stadt Kyoto dazu veranlasst, gewisse Maßnahmen zu ergreifen. 

Neben den Straßensperrungen zum Schutz der Privatsphäre herrscht auch ein Verbot, die Geishas zu fotografieren, auf welches auf diversen Schildern in dem Viertel hingewiesen wird. 

Ein Besuch des Gion-Viertels ist aber nach wie vor lohnenswert und vielleicht läuft man hierbei doch einer der Geishas über den Weg. Wichtig ist dann aber, dass man sich respektvoll verhält. 

Toji-Pagode

Auch die Toji-Pagode ist einen Besuch wert. 

Die fünfstöckige Pagode aus Holz ist mit einer Höhe von knapp 60 Metern die höchste Holzpagode Japans. 

Sie befindet sich auf dem Gelände des gleichnamigen Tempels und auch der Rest der Anlage ist sehenswert. 
Schöne Kieswege schlängeln sich an Bächen mit kleinen hölzernen Brücken, grünen Pflanzen und den großen Tempelgebäuden entlang. 

Auf den Bächen und Teichen finden sich im Sommer grüne Seerosenblätter und Graureiher nutzen das Gelände als Zufluchtsort. 

Der Tempel liegt im Stadtteil Minami und ist mit dem Bus gut erreichbar oder man geht vom Hauptbahnhof ca. 15 Minuten zu Fuß.

Abends wird die Pagode von vielen Lichtern angestrahlt. 

Neben der Pagode lohnt sich auch ein Blick in die Haupthalle Kodo und die Lehrhalle Kondo, in denen man buddhistische Statuen bestaunen kann. 

Der Eintrittspreis beträgt auch hier wieder unter 5€ und man sollte nicht vergessen, sich auch wieder einen Stempel/Goshuin mitzunehmen.

Nishiki-Markt

Auch der Nishiki-Markt gehört zu den Highlights Kyotos. 

In der überdachten Gasse reiht sich ein Food-Stand an den nächsten. 

In erster Linie gibt es hier natürlich Meeresfrüchte. Frischer Fisch wird über kleinen Grills gebraten und Oktopusspieße liegen zum Verzehr bereit. Aber auch Süßspeisen wie Mochis oder Waffeln kann man hier finden. 

Insgesamt befinden sich ca. 130 Anbieter zu beiden Seiten der 400m langen Gasse. 

Neben Snacks gibt es hier auch zahlreiche Souvenirs, wie japanische Teekannen, Kaffeetassen oder personalisierte Holzstäbchen zu kaufen. 

Auch hier kann es mittags sehr voll werden, aber um das gesamte Angebot zu entdecken, sollte man ohnehin nicht zu sehr in Eile sein. 

Der Markt befindet sich relativ zentral im Shopping-Viertel Kyotos und ist entsprechend vom Bahnhof unkompliziert per Bus oder Bahn zu erreichen.

Kennin-Ji Tempel

Der Kennin-Ji Tempel hat uns ebenfalls sehr gut gefallen. 

Der Tempel gilt als ältester Zen-Tempel Kyotos und verfügt über mehrere Meditationsräume, Steingärten und hölzerne Gänge, die einen grünen Innenhof umrunden. Der Innenhof verströmt mit seinen Pflanzen und Steinen eine sehr beruhigende Wirkung. 

Hiermit bietet der Kennin-Ji Tempel auch die großartige Chance, ein wenig zu relaxen und sich von einem langen Tag mit vielen zurückgelegten Kilometern zu erholen. 

Auch die Haupthalle des Tempelgeländes ist sehr sehenswert. Hier offenbart ein Blick zur Decke ein riesiges Bild, auf dem zwei Drachen abgebildet sind. 

Außerdem beherbergt der Tempel einen prunkvollen Wandschirm, auf dem der Wind- und der Donnergott abgebildet sind. 

Der Tempel liegt in unmittelbarer Nähe zum Gion-Viertel und die Anlage kann gegen eine geringe Eintrittsgebühr betreten werden. 

Wie in vielen Tempeln, sollen auch hier die Schuhe am Eingang ausgezogen werden und man erhält Schlappen, um auch den Holzboden nicht zu beschädigen. 

Tagesausflug nach Nara

Kein klassisches Kyoto-Highlight, aber für einen Aufenthalt dort unbedingt zu empfehlen, ist ein Ausflug in das nahe Nara

In knapp einer Stunde erreicht man Nara von Kyoto aus mit der Bahn, weshalb es sich empfiehlt einen Besuch der Stadt Nara mit einem Aufenthalt in Kyoto zu verbinden. 

Zwar lässt sich Nara auch gut von Osaka aus erreichen. Wir hatten uns aber für eine Reise von Kyoto entschieden. 

Für knapp 10€ für zwei Personen kann man für die Fahrt auch den luxuriösen Kintetsu Aoniyoshi Sightseeing-Zug nutzen. 

Der purpurrote Zug ist von innen sehr luxuriös und komfortabel eingerichtet und mutet wie eine Reise in die Vergangenheit hat. 

Details zu einer Reise nach Nara und was ihr dort unbedingt gemacht haben solltet, findet ihr etwas weiter unten. 

Eins kann ich hiermit schon vorwegnehmen. Die freilaufenden Rehe sind nicht der einzige Grund, Nara in seine Route einzubauen. 

Weiteres

Auch Kyoto hat natürlich noch einige weitere Highlights zu bieten, bspw. die Tempel Ginkaku-Ju, Tenryu-Ji oder Tofuku-Ji. Aber auch der Yasaka Schrein und die Burg Nijo sind einen Besuch wert, genauso wie der Kaiserpalast im Imperial Park.

Wer etwas Abstand zur Stadt sucht, für den bietet sich ein Spaziergang über den Philosophenweg an und auch der Kyoto Tower und das Kyoto National Museum gehören zu den bekanntesten Highlights der Stadt. 

Neben dem Tagesausflug nach Nara, kann man von Kyoto im Rahmen eines Tagestrips auch nach Himeji fahren und die bekannte Himeji Burg besichtigen. 


Tagesplanung

Tag 1: Arashiyama, Ginkaku-Ji & Running Sushi

An unserem Ankunftstag in Kyoto, checkten wir zu allererst im Hotel ein. Nachdem wir mit dem Bus raus nach Arashiyama gefahren waren, besuchten wir dort den berühmten Bambuswald und schlenderten anschließend durch das Viertel.

Den Nachmittag verbrachten wir mit einem Spaziergang auf dem Philosophenweg und einem Besuch des Ginkaku-Ji Tempels.

Abends trafen wir uns dann mit Freunden zum Running Sushi bei Musashi Sushi.

Tag 2: Fushimi Inari Schrein, Kinkaku-Ji Tempel, To-Ji Pagode & Gion Viertel

Den nächsten Tag starteten wir sehr früh mit einer Busfahrt nach Inari zum Fushimi Inari Taisha Schrein.

Wir spazierten hier durch die roten Torii auf den Mount Inari hinauf und schauten uns die Tempelanlage an. Von hier ging es weiter mit dem Bus zum Kinkaku-Ji Tempel.

Wieder weiter mit dem Bus ging es um die Mittagszeit zur To-Ji Pagode und anschließend in die Innenstadt von Kyoto, wo wir uns mittags einen Snack beim Nishiki Markt holten.

Nachmittags schauten wir uns dann noch die Burg Nijo und den Kaiserpalast an.

Den Abend verbrachten wir schließlich im Gion-Viertel, wo wir ein sehr leckeres Curry bei Curry & Tempura Koisus aßen.

Tag 3: Higashiyama Viertel, Ginkaku-Ji Tempel & Kiyomizu-dera Tempel

Auch den nächsten Tag starteten wir wieder sehr früh. Schon gegen 6/halb 7 spazierten wir zum Higashiyama Viertel, um die altertümlichen Straßen in Ruhe und ohne die Menschenmengen erkunden zu können.

Vor allem die Yasaka-dori Straße mit Blick auf die gleichnamige Pagode ist hier sehenswert.

Mittags spazierten wir zum Kennin-Ji Tempel und dann noch die Altstadt hinauf zum Kiyomizu-dera Tempel

Abends steht dann entweder die Abreise auf dem Programm oder man lässt den Abend nach einem Abendessen bei Ichiran im Onsen ausklingen.

Abwandlungen:

Sollte man einen weiteren Tag zur Verfügung haben, würde ich einen Tagestrip nach Nara definitiv empfehlen, ansonsten sollte man schon mindestens 3 volle Tage für Kyoto zur Verfügung haben, wenn man alle Highlights besuchen möchte, da auch die Busfahrten doch schon etwas Zeit in Anspruch nehmen. 


Wissenswertes

Hier stelle ich euch einige nützliche Informationen zusammen, die für deine Vorbereitung einer Japan-Reise relevant sind:

Anreise:

Wenn eine Reise den Titel Fernreise verdient hat, dann ist es eine Reise nach Japan. Wir flogen von München in knapp 13 Stunden direkt nach Tokio. Der Rückweg dauerte sogar über 14 Stunden. Das war definitiv unser bisher längster Nonstop-Flug. Die meisten Flüge gehen von Europa zwar nach Tokio, aber auch der Flughafen Osaka wird angeflogen - hier kann man die Reiseroute dann einfach umdrehen. 

Vom Flughafen Osaka erreicht man Kyoto mit dem Zug schon in ca. 30 Minuten.

Öffentlicher Verkehr in den Städten:

Das Bezahlsystem ist ziemlich einfach. Am besten nutzt man hierfür die so genannte SUICA Card. Entweder man lädt sich die SUICA Card auf sein Smartphone ins Wallet oder man erwirbt die Karte in physischer Form an einem Fahrtkartenschalter. Mit dieser Prepaid-Karte zahlt man anschließend seine Fahrten oder sogar Einkäufe im Supermarkt. Hierfür hält man das Handy oder die Karte beim Betreten einer U-Bahn Station oder eines Busses an den Sensor und dann noch einmal beim Aussteigen. Der entsprechende Betrag wird dann je nach Strecke abgebucht. Die Preise für den öffentlichen Nahverkehr sind hierbei sehr human und so kosten kürzere Strecken nur zwischen 1 und 2€. Aufladen kann man insbesondere die mobile SUICA Card immer ganz einfach mit Apple Pay/Paypal.

In Kyoto gibt es nicht so ein ausgeprägtes U-Bahn Netz, wie in Tokio. Hier fährt man mehr mit dem Bus, aber auch das ist mithilfe von Google Maps gut lösbar. In Bussen gibt es allerdings noch die Besonderheit, dass große Koffer nicht gerne gesehen werden. Das steht sogar auf einem Schild an den Türen des Busses und es kann sein, dass der Busfahrer einen mit großem Gepäck nicht mitnimmt. Wir dachten uns erst, dass dies sicher nicht so ernst genommen wird. Als wir allerdings in Kyoto an der Bushaltestelle standen, machte uns eine ältere Dame darauf aufmerksam, wir sollen doch bitte mit unseren großen Reisekoffern ein Taxi nehmen und das obwohl der Bus noch nichtmal da war und man entsprechend auch nicht wusste, ob nicht doch ausreichend Platz sein würde. 

In den Bussen und Bahnen sollte man sich grundsätzlich ruhig und respektvoll verhalten und nicht laut reden/Musik hören. 

Müllentsorgung:

In Japan ist gefühlt alles mit Plastik verpackt. Wir bekamen bspw. in einem Kaufhaus eine einzelne Cashew-Nuss zum Probieren in die Hand gedrückt und selbst die war in Plastik verpackt. Das führt natürlich zwangsläufig dazu, dass man im Laufe des Tages einiges an Plastik ansammelt. Nun würde man denken, dass es auch entsprechend viele Mülleimer gibt, das Gegenteil ist aber der Fall. In ganz Japan finden sich auf den Straßen kaum Mülleimer. Seit einem Giftgasanschlag in der U-Bahn von Tokio 1995 gibt es im gesamten Land kaum noch öffentliche Mülleimer. Entweder also man wirft seinen Müll in einem Supermarkt/Restaurant weg oder abends im Hotel. Denn trotz dieses Mangels an öffentlichen Mülleimern wird man keinen Japaner sehen, der seinen Müll einfach auf der Straße entsorgt. 

Öffentliche Toiletten: 

Ganz anders als mit den öffentlichen Mülleimern, verhält es sich mit öffentlichen Toiletten. Man findet öffentliche Toiletten an jeder Ecke, in jeder Bahnstation, in jeder Tempelanlage und auch sonst überall. Diese Toiletten sind allesamt nicht nur kostenlos, sondern auch blitzsauber. Außerdem verfügen die Toiletten über diverse Sound-Möglichkeiten, mit denen man unangenehme Geräusche auf den Toiletten übertönen kann und die Klobrillen sind in aller Regel beheizbar, wie eine Sitzheizung im Auto. 

Sicherheit:

Insgesamt ist Japan eines der sichersten Länder der Welt und wir hatten nie auch nur die geringsten Bedenken.

Beste Reisezeit:

Eine beste Reisezeit gibt es in Japan im Grunde nicht. Der Winter bietet tolle Erlebnisse, genauso wie der Sommer. 

Besonders beliebt ist die Zeit der Kirschblüte im Frühling - März/April, hier ist es aber im Gegenzug etwas überfüllt und besonders teuer. 

Anfang Mai ist die Goldene Woche in Japan mit einigen Feierlichkeiten und die Japaner machen hier selber gerne Urlaub. Da kann es mit Plätzen in den Zügen oder auch bei den Sehenswürdigkeiten schonmal etwas eng werden.

Auch der Herbst ist sehr schön, wenn sich die Bäume bunt färben.

Gesundheit & Impfungen:

Besondere Impfungen braucht man für eine Reise nach Japan nicht. Ggf. kann man über eine Tollwut-Impfung nachdenken, wenn man in ländlicheren Regionen unterwegs ist.

Ansonsten hilft hier aber auch wie immer ein kurzer Check Up beim Reisearzt.

Sprache und Währung: 

Gesprochen wird in Japan in erster Linie die eigene Landessprache - Japanisch. Insbesondere in ländlichen Regionen sprechen viele Menschen kein gutes Englisch. Das hat uns etwas überrascht. Zur Not empfiehlt es sich hier, auf eine App wie den Google Translater zurückzugreifen. Hiermit kann man im Übrigen auch geschriebenes Japanisch über die Kamerafunktion für sich übersetzen. 

Der Yen ist die japanische Währung. Zwar kann man an vielen Orten natürlich einfach mit der Kreditkarte zahlen, aber es gibt doch auch noch einige Orte, an denen ausschließlich Bargeld akzeptiert wird. Auch das hatten wir so nicht erwartet. Es empfiehlt sich deshalb, bspw. am Flughafen nach der Landung, etwas Bargeld für alle Fälle abzuheben.

Packtipps:

Natürlich stellt sich vor einer Reise nach Japan oft die Frage, ob man was spezielles einpacken sollte. Hier kann man in jedem Fall sagen, dass bequeme Schuhe in deinem Koffer nicht fehlen sollten. Die Strecken sind teilweise sehr weit und man wird bei einem Japan-Urlaub in der Regel ordentlich Schritte zurücklegen. Wichtig ist außerdem ein Steckdosen-Adapter. In Japan gibt es andere Steckdosen, als in Europa/Deutschland. Was man allerdings nicht unbedingt braucht, ist Duschgel oder Shampoo. In den Hotels wirst du viele Gratis-Pflegeprodukte vorfinden, wie auch Haarbürsten und Gesichtscremes.

Shopping:

Als wir 2024 in Japan waren, stand der Wechselkurs für uns sehr gut, sodass viele Artikel umgerechnet relativ günstig waren. Ich kaufte mir bspw. ein neues iPad, das im Vergleich zu Deutschland umgerechnet 300€ günstiger war. In vielen Läden zahlt man außerdem als Tourist steuerfrei. Hierfür muss man an der Kasse lediglich seinen ausländischen Reisepass vorzeigen und dann wird die Steuer vom Kaufpreis abgezogen. 

Dieses System soll wohl ab Ende 2026 umgestellt werden, sodass man sich die Steuer nachträglich zurückholen muss. 

In vielen Großstädten sind Teile der Stadt sonntags autofrei und da die Läden hier sonntags geöffnet sind, kann man entspannt die breiten Straßen entlang schlendern und in den Läden zu beiden Seiten der Straße stöbern. 

Stempel & Goshuine:

Eine weitere Besonderheit und eine beliebte Challenge auf einer Japanreise bildet das Sammeln von Stempeln und Goshuinen. Wer auch eine solche schöne Erinnerung von seiner Japan-Reise mit nach Hause bringen möchte, sollte sich entweder vorher ein Stempelbuch bestellen oder vor Ort an seinem ersten Schrein eines kaufen. Um sicherzugehen, dass man die richtige Größe wählt, würde ich letzteres empfehlen. Nun kann das Sammeln losgehen, denn jeder Tempel oder Schrein bietet hier die Möglichkeit, sich einen individuellen kalligrafisch kommentierten Siegelstempelabruck (Goshuin) in sein Buch stempeln/zeichnen zu lassen. 

Auch viele Bahnstationen und Sehenswürdigkeiten haben einen eigenen Stempel mit Stempelkissen, den man sich selbst in sein Erinnerungsbuch stempeln kann. Hier lohnt es sich auch, immer einmal nachzufragen, wenn man den Stempel auf den ersten Blick nicht findet. 

Wir brachten so ein volles Buch mit Stempeln von jeglichen Orten, die wir besucht hatten, wieder mit nach Hause - eine schöne Erinnerung.

Onsen:

Japan ist nicht zuletzt bekannt für seine Onsen. Onsen sind heiße Quellen, die die Japaner schon vor vielen hundert Jahren zur Entspannung genutzt haben. Heutzutage verfügen viele Hotels über künstlich angelegte Onsen, die nach einem langen Tag mit vielen Schritten zum Entspannen einladen. Kleidung oder Tattoos sind in öffentlichen Onsen in der Regel nicht erlaubt. Außerdem sind der Herren- und Damen-Bereich immer getrennt voneinander. Bevor du das Becken des Onsen betrittst und auch hinterher duscht man sich, auf einem kleinen Hocker sitzend, gründlich ab. 

Touren & Tickets:

Für die Sehenswürdigkeiten Kyotos, insbesondere die Tempelanlagen, bekommt man in der Regel immer noch Tickets an der Tageskasse und teilweise sind sie sogar kostenfrei zugänglich.

Mobile Daten:

Wie bei inzwischen sämtlichen Reisen außerhalb der EU nutzen wir die eSIMs über die App Airalo. Diese kann man sich ganz normal auf sein Handy laden und hier für das entsprechende Zielland eine eSIM erwerben. Die Kosten sind je nach Land verschieden, halten sich aber in Grenzen. In der Regel zahlt man nicht mehr als 15-20€ für ein ausreichendes Datenvolumen, welches man auch jederzeit aufstocken kann. In der App ist gut erklärt, wie man die reguläre SIM de- und die eSIM des Ziellandes aktiviert. 

Einreise & Visum:

Ein Visum benötigte man für touristische Einreisen und Aufenthalte bis zu 90 Tage nicht.

Das kann sich aber jederzeit ändern, sodass man sich vorher über die aktuelle Lage informieren sollte. 

Insbesondere ist Japan derzeit bemüht, den extrem hohen Touristenandrang entgegenzuwirken, indem bspw. für Übernachtungen und Sehenswürdigkeiten höhere Steuern und/oder Eintrittspreise bei Touristen erhoben werden sollen. 


Unterkunftsempfehlungen

 

  • 3 Nächte: Hotel Resol Kyoto Kawaramachi Sanjo - Jedes Hotel unserer Rundreise hatte uns bisher gefallen und auch dieses Hotel bildete hier keine Ausnahme. Insbesondere die große Auswahl an Beauty- und Pflegeprodukten stach hier heraus, aber auch die überragende Lage mitten im Stadtzentrum und mit einer Bushaltestelle direkt vor der Tür waren große Vorteile.

Essensempfehlungen

Das Essen selbst ist noch ein weiteres Highlight Japans und viele freuen sich auf ihre Japan-Reise hauptsächlich allein schon wegen der dort typischen Speisen. 

Grundsätzlich lässt sich sagen, dass uns das Essen hier sehr oft sehr gut gefallen hat. Natürlich muss man hier aber auch ein bisschen offen sein, um auch mal etwas neues auszuprobieren. Uns ist aufgefallen, dass die Gerichte sehr oft aus einer Reis/Nudelbeilage mit Fleisch/Fisch bestanden. Gemüse gab es selten frisch, sondern wenn, dann oft frittiert. Wir haben uns deshalb nach dem Urlaub ganz besonders auf einen frischen Salat gefreut.

Typische Speisen:

Die bekanntesten Speisen, die man unbedingt probieren sollte sind aus unserer Sicht folgende:

  • Sushi: Natürlich - das wohl bekannteste Gericht Japans ist Sushi. In Japan gibt es hier bevorzugt das "ursprüngliche" Sushi, das nur aus Reis mit Fisch besteht. Die Sushi-Rollen, wie wir sie aus Deutschland kennen - mit bspw. Sesam und Crispy Chicken - sind hier nicht so oft zu finden. Ein guter Weg, verschiedenes Sushi zu probieren, ist bei einem Omakase  oder auch bei einem Running-Sushi - auf japanisch kaiten-zushi genannt. 
  • Udon-Nudeln: Udon-Nudeln sind dicke Nudeln aus Weizenmehl, die warm in einer Suppe oder auch kalt serviert werden. 
  • Ramen: Die japanische Nudelsuppe erfreut sich auch in Europa immer größerer Beliebtheit. Ramen gibt es in verschiedensten Varianten. Die Suppe kann auf Miso-Basis oder auch auf Hühner-/Schweinebrühe-Basis angerichtet werden, enthält dann meist Nudeln, Gemüse, Fleisch oder Tofu und wird getoppt mit einem gekochten Ei. Die Art-und Weise der Bestellung ist ein weiteres Highlight. Man ordert die Suppe in der Regel an einem Automaten vor dem jeweiligen Restaurant (ähnlich einem Zigarettenautomaten) und bekommt dann nach Bezahlung eine entsprechende Marke ausgespuckt, die man dann dem Koch im Laden vorzeigt, der das bestellte Gericht dann frisch zubereitet.
  • Okonomiyaki: Der japanische herzhafte Pfannkuchen kann mit unterschiedlichstem Gemüse und Fleisch befüllt werden und wird anschließend mit Mayonnaise getoppt.
  • Onigiri: Die gefüllten Reisbällchen (oft in Form eines Dreiecks) können unterschiedliche Füllungen enthalten. Am bekanntesten sind wohl die mit würzigem Thunfisch oder mit gegrilltem Lachs. Neben den spezialisierten Restaurants kann man Onigiris als Zwischensnack auch immer gut im Supermarkt um die Ecke kaufen und das in guter Qualität. Das ist ohnehin ein weiteres Highlight in Japan. Die Qualität der Snacks, wie eben Onigiris, Sandwiches oder anderer Teigwaren in den Supermärkten wie Seven Eleven ist wirklich extrem gut und nicht vergleichbar mit europäischen Standards.
  • Matcha-Tee: Der zu Pulver gemahlene Grüntee ist inzwischen über die japanischen Grenzen bekannt und wird weltweit konsumiert. In Japan wird Matcha aber nicht nur für Tee, sondern auch in Kuchen, Keksen oder Eis verwendet. 
  • Tempura: Frittiertes/r und knuspriges/r Gemüse oder Fisch ist ebenfalls in Japan weit verbreitet und wird oft bei Gerichten als Beilage serviert.
  • Mochi: Bei Mochi wird klebriger Reisteig zu einer glatten Masse gestampft, um damit Früchte, die in Japan sehr beliebte rote Bohnen Paste oder (wobei das in Japan seltener ist, als man es hier in Deutschland vermuten würde) Eis zu überziehen. 
  • Takoyaki: Die insbesondere in Osaka weit verbreiteten Teigbällchen mit Oktopusfüllung werden oft an Street-Food Ständen angeboten. 
  • Bento-Box: Die Boxen mit unterschiedlichen Fächern, die mit Nudeln/Reis, Fleisch oder Fisch, Gemüse und Soßen befüllt sind, eignen sich bestens als Lunch-Box to go.
  • Katsudon: Die japanische Form des Schnitzels - ein paniertes Schweineschnitzel auf Reis mit Sojasoße.
  • Gyukatsu: Hier brät man sein Fleisch auf kleinen Tischgrills selber und isst es mit unterschiedlichen Beilagen und Soßen.
  • Gegrillter Aal: Insbesondere in der Gegend um Nagoya sehr beliebt, mit spezieller Ess-Technik.
  • Hida-Rind: Beliebt in der Region rund um Takayama, leckeres Fleisch am Spieß oder auch in Teigtaschen.
  • Gyozas: Eines meiner Lieblingsgerichte Japans. Hierbei handelt es sich um Teigtaschen gefüllt mit Fleisch, Gemüse und Gewürzen. Angebraten schmecken sie besonders gut.

Das alles sind nur einige Beispiele für die vielfältigen aus Japan stammenden Gerichte. 

Restaurants & Cafés:

     

    • Onimaru Yaki-musubi: Sehr leckere Onigiris - interessant waren die mit Omelette darauf. Super als kleiner Snack zwischendurch.
    • Musashi Sushi: Guter Spot für Running Sushi oder auch, wenn man eine Sushi-Box to go als Zwischensnack sucht. 
    • Nishiki Markt: Ein weiterer Food-Market mit einer riesigen Auswahl. Was man auch probieren möchte, hier findet man es.
    • Curry & Tempura Koisus: Wer auf der Suche nach unglaublich leckerem japanischen Curry ist, der muss hier vorbeischauen.
    • Ichiran: Auch Ichiran ist eine Kette, bei der man sehr leckeres Ramen kriegt. Wir waren hier in Kyoto und haben den Besuch nicht bereut.
    • Kurasu Ebisugawa: Stylisches und gutes Café in Kyoto.
    • 2050 Coffee: Guter Coffee-Shop mit super Kaffee.
    • Söt Coffee: Weiterer kleiner und guter Coffee-Shop.
    • KYOTO COFFEE GOOD NATURE STATION: Kleiner Coffee-Spot.

    Japanische Esskultur

    Insgesamt unterscheidet sich die japanische Esskultur deutlich von der europäischen/deutschen. 

    In Japan ist es bspw. unhöflich im Gehen oder in den öffentlichen Verkehrsmitteln zu essen. Aber auch im Restaurant oder Café setzt man sich nicht, wie in Deutschland üblich, zusammen an einen Tisch, unterhält sich und trinkt etwas gemeinsam. Einzige Ausnahme ist vielleicht ein Izakaya.

    Grundsätzlich sitzt man in Japan oft an einem Tresen. Hier bekommt man sein Essen, isst dieses zügig auf und macht anschließend Platz für die nächsten Gäste. Oft haben die Restaurants nur wenige Sitzplätze und bei den guten oder angesagten Restaurants bilden sich lange Schlangen. Teilweise findet man an seinem Platz dann sogar Schilder, auf denen steht, ma solle sich nicht zu viel Zeit lassen, aus Respekt vor den wartenden Gästen. 

    Am Anfang ist es dann zwar noch befremdlich, dass man teilweise am Tresen Platz nimmt und links und rechts vom eigenen Platz Trennwände sind. Vor sich hat man dann teilweise nur eine Klappe in der Wand, durch die das Essen gereicht wird. Man sitzt dementsprechend alleine dort und isst. An Kommunikation mit seinem Sitznachbar oder dem Koch ist hierbei nicht zu denken. Man gewöhnt sich aber hieran. 

    Diese Art und Weise bietet auch einen Vorteil. Wer hier tatsächlich alleine Essen geht, der muss sich nicht einsam fühlen, was in Japan aufgrund der großen Masse an Leuten und der teilweise bestehenden Anonymität ein echtes Problem ist. 


    Fotoeindrücke


    Kyoto war für mich definitiv die schönste Stadt Japans und neben Tokio darf auch ein Besuch der alten Kaiserstadt nicht fehlen. 

    Man findet hier nicht nur einige der sehenswertesten Tempel und Schreine, sondern die Stadt vermittelt auch sonst eine sehr angenehme Atmosphäre. 

    Die Gassen der Altstadt sind genau so, wie man sich eine japanische Stadt vor seinem Trip wohl vorstellt, allerdings ist Kyoto an den bekannten Sehenswürdigkeiten auch besonders voll. 

    Man sollte Kyoto in seinem Leben definitiv mal besucht haben.

     

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