Lima - die Stadt an der Küste ist nicht nur die Hauptstadt Perus, sondern auch eine der wichtigsten Wirtschaftszentren des südamerikanischen Kontinents. Aber auch kulinarisch begeistert die Stadt.
In der Regel wird man seine Peru-Reise hier starten und/oder beenden, sodass ein Aufenthalt von einigen Tagen sich gut in die Reiseroute integrieren lässt. Wir sind in Lima sowohl angekommen, als auch wieder abgeflogen und haben einen weiteren (vierten) Tag für einen Tagesausflug genutzt - dazu mehr unten bei der Tagesplanung.
Warum uns Lima so gut gefallen hat, erzähle ich im Folgenden und gebe euch außerdem hilfreiche Informationen zu folgenden Themen:
- Highlights
- Tagesplanung
- Wissenswertes
- Unterkunftsempfehlungen
- Essensempfehlungen
- Fotoeindrücke
- Fazit
Wir haben unsere Peru - Rundreise im Mai 2022 gemacht.
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Sehenswertes
Lima, als Hauptstadt Perus auch mit dem größten und internationalen Flughafen ausgestattet, wird man im Rahmen seiner Reise wohl ziemlich sicher besuchen. Es lohnt sich aber definitiv auch, Lima nicht nur zwecks An- und Abreise einzuplanen, denn auch die Hauptstadt Perus hat einige Highlights zu bieten.
Plaza de Armas
Der Plaza de Armas, auch Plaza Mayor genannt, findet sich in so ziemlich jeder größeren südamerikanischen Stadt und auch Lima bildet hier keine Ausnahme.
Ein Besuch hier sollte bei einem Aufenthalt in Lima definitiv auf dem Programm stehen.
Während die Mitte des Platzes mit Pflanzen und Brunnen zum Verweilen einlädt, stehen an den Seiten einige der wichtigsten und bekanntesten Gebäude des Landes.
Eines dieser Gebäude ist bspw. die Kathedrale von Lima, die Kathedralbasilika St. Johannes, eine römisch-katholische Kirche in teils barockem und teils klassizistischem Stil erbaut.
Der erstmalige Bau der Kirche wurde Mitte des 16. Jahrhunderts abgeschlossen und heute lohnt sich auch ein Besuch von innen.
Ebenfalls rund um den Plaza de Armas befindet sich der Erzbischofspalast und der Präsidentenpalast (Palacio de Gobierno).
Hier kann man um die Mittagszeit auch den traditionellen Wachwechsel verfolgen.
Besonders schön sind hier die kunstvollen hölzernen Balkone, die man an einigen Gebäuden auch in den umliegenden Straßen bestaunen kann.
Iglesia y Convento de San Francisco
Eine weitere sehenswerte Kirche, neben der Kathedrale von Lima, ist die Iglesia de San Francisco.
Die gelbe Fassade mit den zwei Haupttürmen und dem kleinen mit einem Brunnen versehenen Vorplatz ist schon von außen ein lohnender Anblick.
Besonders sehenswert ist die Kirche jedoch von innen.
Hier kann man nämlich nicht nur die Kirche selbst und ihren schönen grün-bepflanzten Innenhof, sondern auch die unterirdischen Katakomben bestaunen.
Diese Katakomben wurden bis ins frühe 19. Jahrhundert noch als Friedhof genutzt, auf dem ca. 25.000 Menschen im Laufe der Jahre beigesetzt wurden. Auch heute sieht man hier entsprechend noch Totenköpfe und Knochen.
Auch die antike und mit Holz verkleidete Bibliothek bildet einen tollen Anblick.
Eintrittstickets bekommt man hier in der Regel vor Ort.
Miraflores
Miraflores ist ein Stadtteil Limas und für uns gleichzeitig das schönste und entspannteste Viertel der ganzen Stadt.
Er grenzt direkt an den Pazifik und die und besonders markant sind die steilen und dunklen Felsklippen, die das Viertel vom Meer abheben.
Hier kann man an der Promenade lange und entspannte Spaziergänge unternehmen und dabei die Aussicht von einigen Plätzen auf das Meer und die Surfer genießen und den bunt-gefliesten Parque del Amor oder den Leuchtturm La Marina besuchen.
Zwar gilt Lima insgesamt für südamerikanische Verhältnisse als recht sicher, Miraflores ist allerdings noch einmal besonders sicher und eignet sich dadurch auch ideal als Ort zum Übernachten. Einige der bekanntesten und besten Hotels finden sich hier.
Neben zahlreichen Hotels finden sich hier außerdem kleine und nette Cafés, sowie einige der besten Restaurants der Stadt.
In einem dieser Restaurants eine Ceviche zu essen, sollte definitiv auch auf dem Programm stehen.
Miraflores, sowie auch die davor genannten Highlights kann man auch im Rahmen einer geführten Walkingtour besuchen.
Huaca Pucllana
Während man für die bekanntesten Überreste und Bauten des Inkareichs eher in andere Regionen des Landes reisen muss, hat auch Lima zumindest etwas zu bieten.
Eine dieser Stätten ist Huaca Pucllana, eine gigantische Pyramide (zumindest von der Grundfläche her), die durch die Lage in Miraflores, mit einem Besuch des Viertels ideal verknüpft werden kann.
Die Lehmziegelpyramide stammt dabei bereits aus den Jahren 200-700 n. Chr.
Dass die Pyramide bereits 2000 Jahre unversehrt überstanden hat, hat vor allem mit dem Klima und den Wetterbedingungen in Lima zu tun, denn so regnet es in der Hauptstadt Perus nahezu nie, was für eine Küstenstadt eher ungewöhnlich ist.
Heute kann man geführte Touren durch die Anlage unternehmen und auch das angrenzende Museum besichtigen - Tickets bekommt man hierfür online oder vor Ort.
Beachte hier jedenfalls die Öffnungszeiten und Schließtage. Eine weitere historische Stätte mitten in Lima, die besucht werden kann, ist Huaca Huallamarca oder etwas weiter außerhalb des Zentrums im Süden Pachacamac.
Barranco
Doch neben der Altstadt rund um den Plaza de Armas und neben dem Küstenviertel Miraflores, bietet Lima auch noch weitere Viertel, die in der Liste der Highlights nicht fehlen dürfen.
Eines dieser Viertel ist das bunte und hippe Barranco.
Während das Viertel früher noch als etwas unsicher galt, zählt es heute zu den beliebtesten Nachbarschaften der Stadt.
Dass sich hier in den vergangenen Jahren viele Künstler niedergelassen haben, sieht man auf den ersten Blick und neben den schönen Wandmalereien, beeindruckt auch die historische Architektur der Gebäude.
Ein beliebter Spot ist hier auch um die Puente de los Suspiros, denn die Brücke verbindet zwei größere Straßen miteinander.
Für Kunstinteressierte lohnt sich in Barranco auch ein Besuch des Museums für Moderne Kunst, des MAC Lima.
Selbstverständlich findet man in den Straßen Barrancos außerdem auch zahlreiche Cafés, Restaurants und Bars.
Alternative Orte
Natürlich zählen die oben genannten Highlights zwar zu den beliebtesten, aber Lima bietet darüber hinaus noch einiges mehr.
Eines der absoluten Highlights und für uns einer der Hauptgründe, nochmal nach Lima zu kommen, ist die überragende Food-Szene und nicht umsonst findet sich gleich eine ganze Reihe an Restaurants aus Lima auf der Liste der Top-Restaurants weltweit - dazu unten mehr.
Shoppingfreunde sollten die Jirón de la Union, die große Shoppingstraße im Zentrum anpeilen. Von hier aus kann man auch noch einen weiteren wichtigen Platz der Stadt, den Plaza San Martín, besuchen.
Abends hingegen kann man nicht nur einen Pisco Sour in einer kleinen Bar, Pena genannt, genießen, sondern auch die Lichtershow des El Circuito Mágico del Agua bestaunen.
Auch kulturell bietet Lima als Landeshauptstadt noch einige weitere Optionen, wie das Museo Larco oder das Museo Nacional de Arqueologia, aber auch Surffreunde oder diejenigen, die es lernen wollen, finden in Lima idealle Bedingungen vor. Ein Gleitschirmflug entlang der Küste ist ebenso ein atemberaubendes Erlebnis.
Ausruhen vom Trubel der Stadt kann man sich auch gut im Stadtteil San Isidro mit seinen zahlreichen Parks und Gärten oder wenn man einen Tagesausflug, bspw. nach Ica oder Paracas unternimmt.
Wir haben bspw. einen Tagestrip nach Paracas mit Bootsfahrt zu den Ballestas Islands und in die Wüste Huacachina in Ica als Kombination gebucht.
Tagesplanung
Hier zeige ich euch die Routenplanung von oben im Detail:
Wissenswertes
Hier stelle ich euch einige nützliche Informationen zusammen, die für deine Vorbereitung einer Peru-Reise relevant sind:
Unterkunftsempfehlungen
Wo kann und wo sollte man auf seiner Peru-Reise übernachten? Auch das ist eine Frage, die man sich im Laufe seiner Reiseplanung irgendwann zwangsläufig stellen muss. Ich suche meist über booking.com nach Unterkünften. Wenn ich dann eine Unterkunft gefunden habe, schaue ich auf trivago noch einmal, ob das Hotel auf einer anderen Seite günstiger zur Verfügung steht. In der Regel ist der Preis bei booking.com aber mit meinem Genius-Rabatt (diesen erhält man bei einer bestimmten Anzahl durchgeführter Buchungen) schon der beste.
Da ich hier keine Empfehlungen von Hotels aussprechen möchte, die ich selber nicht getestet habe, konzentriere ich mich jeweils auf die von uns gewählten Unterkünfte und die Frage, ob ich diese wieder aufsuchen würde und dementsprechend empfehlen kann.
Lima - erste Nächte: Holiday Inn Lima Airport - das Holiday Inn liegt direkt gegenüber vom Flughafen in Lima. Hier muss man "nur" eine Straße überqueren. Das kann manchmal etwas dauern, denn der Verkehr ist hier wirklich sehr chaotisch. Das Hotel eignet sich aber super bei später Ankunft und wenn man nach 1-2 Tagen schon wieder weiterfliegen will, wie wir.
Lima - 2 Nächte: Iberostar Selection Miraflores - sehr gutes und schickes Hotel mit viel Komfort zum Abschluss einer ereignisreichen und teilweise anstrengenden Reise. Ideal, um die letzten Nächte noch einmal komfortabel zu genießen, mit cooler Dachterrasse mit Bar und Pool und direkt in der Nähe der Küste im beliebten Stadtteil Miraflores gelegen.
Essensempfehlungen
Was viele gar nicht wissen: Peru ist neben seinen landschaftlichen Highlights und schönen Städten auch für das unglaublich gute Essen bekannt. Nicht umsonst finden sich in Lima einige der besten Restaurants weltweit. Aber nicht nur in Lima, selbst auf unserer 4-Tages-Wanderung haben wir unglaublich leckeres Essen genossen. Jede Region für sich hat bestimmte typische Gerichte.
Fotoeindrücke
Fazit
Auch heute, einige Jahre und Reisen später, schwärmen wir noch immer von unserer Reise nach Peru.
Wir haben Peru als eines der vielseitigsten Länder, mit sehr leckerem Essen, unglaublich freundlichen Menschen und einzigartigen Erlebnissen in Erinnerung.
Aber gerade in Perus Hauptstadt wollen wir definitiv nochmal wiederkommen. Zwar gibt es hier vergleichsweise wenige klassische Touristen-Highlights, aber die bunten und entspannten Viertel, die beeindruckenden Küstenabschnitte & das unglaublich leckere Essen machen Lima zu einem beliebten Reiseziel - noch dazu ist die Stadt sehr sicher und auch für Südamerika-Unerfahrene damit ein gutes Einstiegsziel.
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