3 Tage - Lima (Städtetrip)

Lima - die Stadt an der Küste ist nicht nur die Hauptstadt Perus, sondern auch eine der wichtigsten Wirtschaftszentren des südamerikanischen Kontinents. Aber auch kulinarisch begeistert die Stadt. 

In der Regel wird man seine Peru-Reise hier starten und/oder beenden, sodass ein Aufenthalt von einigen Tagen sich gut in die Reiseroute integrieren lässt.  Wir sind in Lima sowohl angekommen, als auch wieder abgeflogen und haben einen weiteren (vierten) Tag für einen Tagesausflug genutzt - dazu mehr unten bei der Tagesplanung.

Warum uns Lima so gut gefallen hat, erzähle ich im Folgenden und gebe euch außerdem hilfreiche Informationen zu folgenden Themen:

  1. Highlights
  2. Tagesplanung
  3. Wissenswertes
  4. Unterkunftsempfehlungen
  5. Essensempfehlungen
  6. Fotoeindrücke
  7. Fazit

Wir haben unsere Peru - Rundreise im Mai 2022 gemacht.

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Sehenswertes

Lima, als Hauptstadt Perus auch mit dem größten und internationalen Flughafen ausgestattet, wird man im Rahmen seiner Reise wohl ziemlich sicher besuchen. Es lohnt sich aber definitiv auch, Lima nicht nur zwecks An- und Abreise einzuplanen, denn auch die Hauptstadt Perus hat einige Highlights zu bieten. 

Plaza de Armas

Der Plaza de Armas, auch Plaza Mayor genannt, findet sich in so ziemlich jeder größeren südamerikanischen Stadt und auch Lima bildet hier keine Ausnahme. 

Ein Besuch hier sollte bei einem Aufenthalt in Lima definitiv auf dem Programm stehen. 

Während die Mitte des Platzes mit Pflanzen und Brunnen zum Verweilen einlädt, stehen an den Seiten einige der wichtigsten und bekanntesten Gebäude des Landes. 

Eines dieser Gebäude ist bspw. die Kathedrale von Lima, die Kathedralbasilika St. Johannes, eine römisch-katholische Kirche in teils barockem und teils klassizistischem Stil erbaut. 

Der erstmalige Bau der Kirche wurde Mitte des 16. Jahrhunderts abgeschlossen und heute lohnt sich auch ein Besuch von innen. 

Ebenfalls rund um den Plaza de Armas befindet sich der Erzbischofspalast und der Präsidentenpalast (Palacio de Gobierno).

Hier kann man um die Mittagszeit auch den traditionellen Wachwechsel verfolgen. 

Besonders schön sind hier die kunstvollen hölzernen Balkone, die man an einigen Gebäuden auch in den umliegenden Straßen bestaunen kann. 

Iglesia y Convento de San Francisco

Eine weitere sehenswerte Kirche, neben der Kathedrale von Lima, ist die Iglesia de San Francisco.

Die gelbe Fassade mit den zwei Haupttürmen und dem kleinen mit einem Brunnen versehenen Vorplatz ist schon von außen ein lohnender Anblick. 

Besonders sehenswert ist die Kirche jedoch von innen. 

Hier kann man nämlich nicht nur die Kirche selbst und ihren schönen grün-bepflanzten Innenhof, sondern auch die unterirdischen Katakomben bestaunen. 

Diese Katakomben wurden bis ins frühe 19. Jahrhundert noch als Friedhof genutzt, auf dem ca. 25.000 Menschen im Laufe der Jahre beigesetzt wurden. Auch heute sieht man hier entsprechend noch Totenköpfe und Knochen. 

Auch die antike und mit Holz verkleidete Bibliothek bildet einen tollen Anblick. 

Eintrittstickets bekommt man hier in der Regel vor Ort. 

Miraflores

Miraflores ist ein Stadtteil Limas und für uns gleichzeitig das schönste und entspannteste Viertel der ganzen Stadt. 

Er grenzt direkt an den Pazifik und die und besonders markant sind die steilen und dunklen Felsklippen, die das Viertel vom Meer abheben. 

Hier kann man an der Promenade lange und entspannte Spaziergänge unternehmen und dabei die Aussicht von einigen Plätzen auf das Meer und die Surfer genießen und den bunt-gefliesten Parque del Amor oder den Leuchtturm La Marina besuchen.

Zwar gilt Lima insgesamt für südamerikanische Verhältnisse als recht sicher, Miraflores ist allerdings noch einmal besonders sicher und eignet sich dadurch auch ideal als Ort zum Übernachten. Einige der bekanntesten und besten Hotels finden sich hier. 

Neben zahlreichen Hotels finden sich hier außerdem kleine und nette Cafés, sowie einige der besten Restaurants der Stadt. 

In einem dieser Restaurants eine Ceviche zu essen, sollte definitiv auch auf dem Programm stehen. 

Miraflores, sowie auch die davor genannten Highlights kann man auch im Rahmen einer geführten Walkingtour besuchen. 

Huaca Pucllana

Während man für die bekanntesten Überreste und Bauten des Inkareichs eher in andere Regionen des Landes reisen muss, hat auch Lima zumindest etwas zu bieten. 

Eine dieser Stätten ist Huaca Pucllana, eine gigantische Pyramide (zumindest von der Grundfläche her), die durch die Lage in Miraflores, mit einem Besuch des Viertels ideal verknüpft werden kann. 

Die Lehmziegelpyramide stammt dabei bereits aus den Jahren 200-700 n. Chr. 

Dass die Pyramide bereits 2000 Jahre unversehrt überstanden hat, hat vor allem mit dem Klima und den Wetterbedingungen in Lima zu tun, denn so regnet es in der Hauptstadt Perus nahezu nie, was für eine Küstenstadt eher ungewöhnlich ist. 

Heute kann man geführte Touren durch die Anlage unternehmen und auch das angrenzende Museum besichtigen - Tickets bekommt man hierfür online oder vor Ort.

Beachte hier jedenfalls die Öffnungszeiten und Schließtage. Eine weitere historische Stätte mitten in Lima, die besucht werden kann, ist Huaca Huallamarca oder etwas weiter außerhalb des Zentrums im Süden Pachacamac.

Barranco

Doch neben der Altstadt rund um den Plaza de Armas und neben dem Küstenviertel Miraflores, bietet Lima auch noch weitere Viertel, die in der Liste der Highlights nicht fehlen dürfen. 

Eines dieser Viertel ist das bunte und hippe Barranco

Während das Viertel früher noch als etwas unsicher galt, zählt es heute zu den beliebtesten Nachbarschaften der Stadt. 

Dass sich hier in den vergangenen Jahren viele Künstler niedergelassen haben, sieht man auf den ersten Blick und neben den schönen Wandmalereien, beeindruckt auch die historische Architektur der Gebäude. 

Ein beliebter Spot ist hier auch um die Puente de los Suspiros, denn die Brücke verbindet zwei größere Straßen miteinander. 

Für Kunstinteressierte lohnt sich in Barranco auch ein Besuch des Museums für Moderne Kunst, des MAC Lima.

Selbstverständlich findet man in den Straßen Barrancos außerdem auch zahlreiche Cafés, Restaurants und Bars.


Alternative Orte

Natürlich zählen die oben genannten Highlights zwar zu den beliebtesten, aber Lima bietet darüber hinaus noch einiges mehr. 

Eines der absoluten Highlights und für uns einer der Hauptgründe, nochmal nach Lima zu kommen, ist die überragende Food-Szene und nicht umsonst findet sich gleich eine ganze Reihe an Restaurants aus Lima auf der Liste der Top-Restaurants weltweit - dazu unten mehr. 

Shoppingfreunde sollten die Jirón de la Union, die große Shoppingstraße im Zentrum anpeilen. Von hier aus kann man auch noch einen weiteren wichtigen Platz der Stadt, den Plaza San Martín, besuchen. 

Abends hingegen kann man nicht nur einen Pisco Sour in einer kleinen Bar, Pena genannt, genießen, sondern auch die Lichtershow des El Circuito Mágico del Agua bestaunen.

Auch kulturell bietet Lima als Landeshauptstadt noch einige weitere Optionen, wie das Museo Larco oder das Museo Nacional de Arqueologia, aber auch Surffreunde oder diejenigen, die es lernen wollen, finden in Lima idealle Bedingungen vor. Ein Gleitschirmflug entlang der Küste ist ebenso ein atemberaubendes Erlebnis. 

Ausruhen vom Trubel der Stadt kann man sich auch gut im Stadtteil San Isidro mit seinen zahlreichen Parks und Gärten oder wenn man einen Tagesausflug, bspw. nach Ica oder Paracas unternimmt. 

Wir haben bspw. einen Tagestrip nach Paracas mit Bootsfahrt zu den Ballestas Islands und in die Wüste Huacachina in Ica als Kombination gebucht. 


Tagesplanung

Hier zeige ich euch die Routenplanung von oben im Detail:

Tag 1: Lima, Altstadt und Iglesia de San Francisco

Nachdem wir nachts gelandet waren, sind wir direkt in einem Flughafenhotel nur wenige Meter entfernt untergekommen. Hier frühstückten wir auch, nachdem wir etwas ausgeschlafen hatten. 

Anschließend nahmen wir ein Taxi in die Innenstadt bis zum Plaza de Armas. Hier schauten wir uns zunächst in Ruhe um, bestaunten die umliegenden Gänge und Gebäude, wie die Kathedrale und das Regierungsgebäude, sowie den schönen Park mit Palmen und Brunnen in der Mitte. Wir spazierten durch die Altstadt und kamen erstmal an. 

Anschließend besichtigten wir auch noch die Iglesia y Convento de San Francisco mitsamt ihrer Katakomben. 

Wir spazierten durch die ganze Stadt bis nach Miraflores, vorbei an Huaca Pucllana, dessen Anlage wir allerdings nicht betraten. Stattdessen ging es für uns für ein spätes Mittagessen ins Mayta Restaurante. Wir schauten uns noch die Steilküste von Miraflores an und beobachteten die Surfer und Gleitschirmflieger und fuhren dann mit dem Taxi abends wieder zurück ins Hotel.

Denn am nächsten Tag flogen wir erstmal weiter nach Arequipa - siehe Peru-Rundreise.

Tag 2: Rückflug nach Lima und Miraflores

Am kommenden Tag flogen wir dann von Cusco auch schon zurück nach Lima. Nachdem wir gegen frühen Nachmittag im Hotel angekommen waren, spazierten wir noch einmal durch das Viertel Miraflores und an der Küste entlang.

Zum Abendessen gab es noch sehr leckeres Ceviche in der La Mar Cebicheria Peruana - zusammen mit Freunden von der Wanderung zum Machu Picchu.

Tag 3: Ballestas Islands & Ica, Huacachina Tagestrip

Am vorletzten Tag stand uns noch einmal ein letzter Tagestrip bevor. 

Hierfür wurden wir morgens abgeholt und es ging zunächst in Richtung Paracas an die Küste. Hier war eine Bootsfahrt zu den Ballestas Islands geplant, auf der wir Robben, Delfine und Pinguine beobachten konnten.

Mittags gab es dann Mittagessen auf einem Weingut mit anschließender Pisco-Verkostung. 

Von dort ging es dann zur Wüste Huacachina bei Ica, wo wir mit einem Sandbuggy über die Dünen fuhren, mit Brettern Sand-Surfen und zu der Oase laufen konnten. Abends ging es dann zurück nach Lima.

Wir hatten diese Tour gebucht.

Tag 4: Lima & Abflug

Dann war auch schon unser letzter Tag gekommen. 

Nach einem Frühstück im La Postreria Cafe kauften wir noch ein paar Souvenirs im Viertel von Barranco. Zum Mittagessen probierten wir noch einmal viele verschiedene und typische Speisen im El Mercado (viel Meeresfrüchte) und nachmittags mussten wir dann auch schon zum Flughafen. 

Von hier flogen wir zurück nach Deutschland.

Abwandlung:

Natürlich kann man entsprechend auch noch den weiteren Tag in Lima verbringen, den wir für den Tagestrip nach Ica eingeplant haben. Hier kann man bspw. auch einen Surf-Kurs buchen.


Wissenswertes

Hier stelle ich euch einige nützliche Informationen zusammen, die für deine Vorbereitung einer Peru-Reise relevant sind:

Anreise:

Die größeren Flughäfen des Landes finden sich Lima und Cusco. Bei einer Reise aus Europa wird man in der Regel in Lima landen. 

Vom Flughafen kann man sich dann am besten über das Hotel einen Transfer organisieren oder ein Uber nehmen.

Fortbewegung vor Ort:

Natürlich kann man in Peru, wie überall, auch ein Auto mieten, um von einem Ort zum nächsten zu kommen. Die Fahrweise unterscheidet sich hier allerdings grundlegend von der europäischen und so haben wir uns dafür entschieden, Tagestrips zu buchen und nicht auf eigene Faust mit dem Auto umherzureisen. 

Einige größere Städte haben außerdem Flughäfen, sodass man Strecken zwischen Städten wie Lima, Cusco oder Arequipa auch problemlos mit dem Flugzeug zurücklegen kann. 

In Lima selbst kann man in den einzelnen Vierteln vieles zu Fuß entdecken und ansonsten auf die Metrobusse oder Uber zurückgreifen.

Sicherheit:

Viele Menschen haben vor einer Reise nach Südamerika Sicherheitsbedenken. Auch für uns war Peru die erste Reise nach Südamerika. 

Wir können im Nachhinein sagen, dass wir uns zu keiner Zeit unsicher gefühlt haben. Natürlich muss man auch hier, wie auch in vielen Ländern Europas gesunden Menschenverstand an den Tag legen - hierzu gehört, dass man nachts vielleicht nicht alleine in den dunkelsten Gassen umherläuft oder auch, dass man auf Märkten und in belebten Gegenden auf seine Wertsachen aufpasst. 

Darüber hinaus haben wir uns aber stets wohlgefühlt und insbesondere in den touristischen Gegenden und durch das Buchen von geführten Touren ist man definitiv auf der sicheren Seite.

Beste Reisezeit:

Die Jahreszeiten in Peru gliedern sich in erster Linie in eine Regenzeit von Oktober bis März und eine Trockenzeit von April bis September. 

Welche Zeit sich am besten für die Reise eignet, hängt in erster Linie von den geplanten Aktivitäten ab. Die Regenzeit mit möglichen Schauern, aber wärmeren Temperaturen eignet sich insbesondere für eine Reise in die Küstenregionen Perus. In Lima bspw. regnet es auch in der Regenzeit fast nie richtig, weshalb auch einige Restaurants nicht einmal richtige Dächer haben. 

Wer allerdings die Highlights in den Bergregionen erleben möchte, wie bspw. den Rainbow Mountain oder natürlich Machu Picchu, der sollte besser in der Trockenzeit reisen. Während es hier zwar nachts ordentlich frisch werden kann, ist es tagsüber meist angenehm zwischen 20 und 25°C und beständig. 

Gesundheit & Impfungen:

Bezüglich Impfungen sollte man sich vorab bei einem Reisearzt informieren. Die Klassiker sind vor einer Reise nach Peru Hepatitis A und B, Typhus, Tollwut und ggf. Dengue-Fieber.

In Lima muss man sich keine Gedanken über die Höhenkrankheit machen, wie in anderen Teilen des Landes.

Sprache und Währung:

Die Landessprache Perus ist Spanisch. Zwar sprechen die Menschen in den Städten und touristischen Regionen in aller Regel auch Englisch, aber für abgelegenere Orte sind Spanisch-Grundkenntnisse sicherlich hilfreich. Die Urus auf dem Titicacasee haben bspw. ausschließlich Spanisch gesprochen. 

Die Währung Perus ist der peruanische Sol. Man kann zwar fast überall mit der Karte zahlen, für Fälle in denen das jedoch nicht möglich ist, lohnt es sich, ein paar Soles abzuheben - bspw. für Trinkgelder für Tourguides. 

Hygiene:

Die Hygienestandards sind in Peru überwiegend sehr gut. Wer sichergehen möchte, kann zwar zum Zähneputzen etc. auch abgepacktes Wasser nehmen. Insbesondere in den größeren Städten hatten wir aber auch keine Probleme mit dem Wasser aus den Leitungen, auch nicht mit Eis in Getränken oder frischem Salat, aber da sind die Menschen natürlich auch unterschiedlich empfindlich.

Touren:

Tagestouren haben wir in der Regel über getyourguide gebucht. Hier bietet es sich stellenweise an, ein paar Tage/Wochen im Voraus zu buchen. 

Mobile Daten:

Wie bei inzwischen sämtlichen Reisen außerhalb der EU nutzen wir die eSIMs über die App Airalo. Diese kann man sich ganz normal auf sein Handy laden und hier für das entsprechende Zielland eine eSIM erwerben. Die Kosten sind je nach Land verschieden, halten sich aber in Grenzen. In der Regel zahlt man nicht mehr als 15-20€ für ein ausreichendes Datenvolumen, welches man auch jederzeit aufstocken kann. In der App ist gut erklärt, wie man die reguläre SIM de- und die eSIM des Ziellandes aktiviert. 

Einreise & Visum

Ein Visum ist für touristische Reisen bis 90 Tage derzeit nicht nötig.

Sonstiges:

Die Menschen in Peru sind insgesamt, und auch wir haben die Erfahrung gemacht, außerordentlich freundlich. 

Wovon man sich allerdings fernhalten sollte, sind gelegentlich vorkommende Demonstrationen von Einheimischen, die auch mal gewaltsam ausfallen können. 

Denke ggf. an einen Steckdosenadapter, denn in Peru gibt es Steckdosen des Typs A und C, wie in den USA.

Die Höhenkrankheit sollte nicht unterschätzt werden. Ebenso gilt es bei Extremwetter aufzupassen, da hier Naturkatastrophen, wie Erdrutsche, auftreten können.


Unterkunftsempfehlungen

Wo kann und wo sollte man auf seiner Peru-Reise übernachten? Auch das ist eine Frage, die man sich im Laufe seiner Reiseplanung irgendwann zwangsläufig stellen muss. Ich suche meist über booking.com nach Unterkünften. Wenn ich dann eine Unterkunft gefunden habe, schaue ich auf trivago noch einmal, ob das Hotel auf einer anderen Seite günstiger zur Verfügung steht. In der Regel ist der Preis bei booking.com aber mit meinem Genius-Rabatt (diesen erhält man bei einer bestimmten Anzahl durchgeführter Buchungen) schon der beste. 

Da ich hier keine Empfehlungen von Hotels aussprechen möchte, die ich selber nicht getestet habe, konzentriere ich mich jeweils auf die von uns gewählten Unterkünfte und die Frage, ob ich diese wieder aufsuchen würde und dementsprechend empfehlen kann.

Lima - erste Nächte: Holiday Inn Lima Airport - das Holiday Inn liegt direkt gegenüber vom Flughafen in Lima. Hier muss man "nur" eine Straße überqueren. Das kann manchmal etwas dauern, denn der Verkehr ist hier wirklich sehr chaotisch. Das Hotel eignet sich aber super bei später Ankunft und wenn man nach 1-2 Tagen schon wieder weiterfliegen will, wie wir.

Lima - 2 Nächte: Iberostar Selection Miraflores - sehr gutes und schickes Hotel mit viel Komfort zum Abschluss einer ereignisreichen und teilweise anstrengenden Reise. Ideal, um die letzten Nächte noch einmal komfortabel zu genießen, mit cooler Dachterrasse mit Bar und Pool und direkt in der Nähe der Küste im beliebten Stadtteil Miraflores gelegen. 


Essensempfehlungen

Was viele gar nicht wissen: Peru ist neben seinen landschaftlichen Highlights und schönen Städten auch für das unglaublich gute Essen bekannt. Nicht umsonst finden sich in Lima einige der besten Restaurants weltweit. Aber nicht nur in Lima, selbst auf unserer 4-Tages-Wanderung haben wir unglaublich leckeres Essen genossen. Jede Region für sich hat bestimmte typische Gerichte.

Typische Speisen:

Folgende Speisen sollte man bei einer Reise nach Peru probiert haben:

  • Lomo Saltado: Lomo Saltado ist Rindergeschnetzeltes mit roten Zwiebeln und Tomaten und vielen leckeren Gewürzen.
  • Alpakafleisch: Für Europäer zunächst ein ungewöhnlicher Gedanke, aber in Peru wird an nahezu allen Orten Alpakafleisch oder Lamafleisch angeboten. Wer es mit seinem Gewissen vereinbaren kann, nachdem man am Tag zuvor vielleicht noch eines der flauschigen Tiere gestreichelt hat - es schmeckt ähnlich wie Rind und ebenfalls sehr lecker.
  • Ceviche: Vielleicht DAS Gericht, für das Peru bekannt ist. Mittlerweile findet sich das Gericht auf der ganzen Welt auf vielen Speisekarten, seinen Ursprung hat es allerdings in Peru. Hierbei werden frische und rohe Meeresfrüchte im Saft von Limetten eingelegt und mariniert. Zusammen mit Zwiebeln und unterschiedlichen Gewürzen, zB. Chili, schmeckt es unglaublich gut
  • Papas a la Huancaína: Einfache aber beliebte peruanische Vorspeise mit Kartoffeln zu Huancaína Soße (einer gelben Soße aus Chili, Milch und Öl) und einem gekochten Ei.
  • Arroz con Pollo: Reis mit Hähnchen und Zwiebeln bzw. Gemüse. Es gibt sehr viele Gerichte mit Kartoffeln, Süßkartoffeln und Reis und dazu einer Fleischbeilage, wie dieses.
  • Rocoto relleno: Insbesondere für die Gegend um Arequipa typisch - eine große Paprika gefüllt mit Hackfleisch und mit Käse überbacken, dazu oft Couscous.
  • Empanadas: Die gefüllten (mit Fleisch oder Kartoffel in einer pikanten Soße) Teigtaschen sind nicht nur in Peru, sondern in ganz Südamerika typisch - man kann sie sehr frisch und lecker auf den Märkten in den Städten bekommen. 
  • Meerschweinchenfleisch: Noch befremdlicher als das Alpakafleisch ist vielleicht das Essen von Meerschweinchen, was in Peru typisch ist. Man bekommt es in unterschiedlichen Formen, manchmal gegrillt auf einem Spieß oder paniert, ähnlich wie Chicken Nuggets. 

Das alles sind natürlich nur Beispiele einer sehr vielfältigen und interessanten Küche. Insbesondere in Küstenregionen, wie Lima, bekommt man sehr leckere Meeresfrüchte und ansonsten oft Fleisch mit Kartoffeln, Reis oder dem landestypischen Quinoa.

Cafés:

Lima:

Restaurants:

Da wir in jedem der Orte nicht allzu viel Zeit hatten, hier nur eine kleine Auswahl an sehr guten Restaurants, die wir besucht haben:

Lima:


Fotoeindrücke


Auch heute, einige Jahre und Reisen später, schwärmen wir noch immer von unserer Reise nach Peru. 

Wir haben Peru als eines der vielseitigsten Länder, mit sehr leckerem Essen, unglaublich freundlichen Menschen und einzigartigen Erlebnissen in Erinnerung. 

Aber gerade in Perus Hauptstadt wollen wir definitiv nochmal wiederkommen. Zwar gibt es hier vergleichsweise wenige klassische Touristen-Highlights, aber die bunten und entspannten Viertel, die beeindruckenden Küstenabschnitte & das unglaublich leckere Essen machen Lima zu einem beliebten Reiseziel - noch dazu ist die Stadt sehr sicher und auch für Südamerika-Unerfahrene damit ein gutes Einstiegsziel.

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