4 Tage - Sevilla (Städtetrip)

Sevilla - die Hauptstadt der südspanischen Region Andalusien, die für ihre punkvollen Gebäuden mit schönen Gärten und Innenhöfen, durch den arabischen Einfluss, die ausgeprägte Tapas-Kultur und Flamenco bekannt ist, kann wunderbar zu Fuß erschlossen werden und eignet sich damit ideal für einen 3-5 tägigen Städtetrip.

So kann man Sevilla ausgezeichnet an einem langen Wochenende besuchen, aber natürlich lässt sich hier auch ein längerer Aufenthalt problemlos mit Leben füllen. Dabei kann man u.a. viele historische und prunkvolle Gebäude besichtigen und verschiedenste Tapas, sowie kalte Getränke probieren.

Aber auch im Rahmen eines Roadtrips durch Andalusien eignet sich ein Besuch Sevillas.

Im Folgenden gebe ich euch hilfreiche Informationen zu diesen Themen:

  1. Highlights
  2. Tagesplanung
  3. Wissenswertes
  4. Unterkunftsempfehlungen
  5. Essensempfehlungen
  6. Fotoeindrücke
  7. Fazit

Außerdem findest du am Ende der Seite meine komprimierten PDF Guides zum Download für unterwegs.

Wir waren Ende April/Anfang Mai 2026 in Sevilla.

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Sehenswertes

Sevilla hatte für uns eine überraschend hohe Anzahl sehenswerter und klassischer Sehenswürdigkeiten, die wichtigsten stelle ich hier vor:

Kathedrale & Giralda

Die Kathedrale von Sevilla mitsamt des hohen Turmes, der Giralda, ist eines der bekanntesten Wahrzeichen der Stadt und ganz Andalusiens.

Nicht umsonst zählt die auch Santa María de la Sede genannte Kirche, die übrigens die größte gotische Kirche von ganz Spanien ist, heute zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Während die Kathedrale schon von außen allein aufgrund ihrer Größe ein beeindruckender Anblick ist, so lohnt sich definitiv auch ein Besuch des Kircheninneren. 

In ihr befinden sich mehrere sehr prunkvolle und sehenswerte Altäre - so wie beispielsweise der Hochaltar in der Capilla Mayor. Die Holzwand hinter diesem Altar ist sogar die größte Altarretabel der Welt.

Auch die im Mittelschiff angebrachten Orgeln sind gigantisch und an der Puerta de la Lonja befindet sich der Sarkophag von Christoph Kolumbus, dessen Überreste mithilfe von DNA-Abgleich eindeutig dem Entdecker Amerikas zugeordnet werden konnten. 

Die Giralda ist das ehemalige Minarett der Hauptmoschee und heute der Glockenturm der Kathedrale. Bei einem Eintrittsticket zur Kathedrale ist meist auch ein Aufstieg auf die Aussichtsplattform der Giralda inbegriffen. Hier geht man dann gut 30 Stockwerke über eine Rampe (keine Treppe) hinauf, um dann von knapp 100 Metern Höhe den Blick über die umliegenden Dächer der Stadt zu genießen. 

Für Fotografen etwas ungünstig ist allerdings, dass oben der Blick nur durch ein Gitter möglich ist. 

Ein Ticket sollte man insbesondere in der Hochsaison mit einigen Tagen Vorlauf kaufen, da diese schnell ausverkauft sind. Wir haben noch ein Ticket mit Audioguide online bekommen. 

Real Alcázar

Ein weiteres Highlight Sevillas, welches nicht weit von der Kathedrale gelegen ist, ist der mittelalterliche Königspalast - Real Alcázar.

Mitte des 14. Jahrhunderts wurde ein Großteil der heutigen Anlage fertiggestellt und noch heute wird er bei Staatsbesuchen von der königlichen Familie als Residenz genutzt. 

Heutzutage ist die Palastanlage mitsamt seiner Gärten vielen auch als Drehort für die Serie Game of Thrones bekannt. Besonders beliebt ist hier der Patio de las Doncellas mit den verzierten Säulenbögen und dem kleinen Wasserkanal in der Mitte, aber auch die goldene Kuppel der Botschafterhalle und der Salón de los Embajadores.

Die Bauweise des Palasts zeichnet sich dabei durch die so genannte Mudéjar-Architektur aus, bei der der islamische Einfluss auf die christlichen Bauherren unverkennbar ist. 

In den Gärten lassen sich die vielen verschiedenen Pflanzen und Blumen bestaunen und hier gibt es auch ein Café, das zum Verweilen einlädt. Außerdem leben auf dem Gelände mehrere Pfauen und es gibt Brunnen, sowie eine Galerie, die Galería del Grutesco, von der aus man einen schönen Blick auf die zu einem Labyrinth angeordneten und geschnittenen Büsche unter einem hat. 

Auch für den Palast sollte man definitiv einige Tage im Voraus die Ticketverfügbarkeit checken. Bei uns waren 2-3 Tage vorher nur noch VIP-Tickets für eine geführte Tour übrig, die etwas teurer war, dafür waren wir die ersten in der Anlage und konnten die meist ungestörten Blicke für Fotos nutzen. 

Alternativ gibt es aber auch Kombi-Tickets, die eine Tour durch den Palast, bspw. mit der Kathedrale verknüpfen.

Plaza de España

Vielleicht sogar noch häufiger als die Kathedrale, wird man den schönen Plaza de España auf Bildern von Sevilla finden. 

Den Platz erreicht man fußläufig vom Zentrum und er sollte bei einem Besuch Sevillas definitiv nicht vergessen werden. 

Im Zentrum vom Plaza de Españas steht ein gigantisches sichelförmiges Gebäude, welches an beiden Enden jeweils von einem Turm abgeschlossen wird. Hier kann man auch auf die oberen Balkons hinaufsteigen.

Vor dem Gebäude findet sich ein breiter Platz und dahinter parallel zum Gebäude verläuft ein von kunstvollen Brücken überzogener Kanal

Das Gebäude und der Platz sind vergleichsweise noch recht neu, denn sie wurden erst Ende der 30er Jahre anlässlich der 1929 in Sevilla ausgerichteten Ibero-Amerikanischen Ausstellung errichtet. 

Er diente unter anderem als Drehort für Filme wie Star Wars oder Der Diktator.

In der Mitte des Platzes steht ein imposanter Springbrunnen und besonders sehenswert ist das prunkvolle mit Azulejos (Keramikmosaiken) verzierte Gebäude mit seinen unzähligen Säulen. 

Den Platz kann man kostenlos betreten und sich dort auch ein Ruderboot mieten, mit dem man über den Kanal fahren und die Aussicht genießen kann. 

Die besten Chancen auf Ruhe hat man hier in den frühen Morgenstunden. 

Palacio de las Dueñas & Casa de Pilatos

Neben dem Real Alcázar bietet Sevilla noch eine ganze Reihe weiterer sehenswerter kleinerer Paläste. 

Einer der beliebtesten ist der Palacio de las Dueñas

Er wurde im 15. und 16 Jahrhundert gebaut, liegt in der Altstadt und gehört dem Haus Alba. Heute kann man die Salons und Räumlichkeiten im Inneren besichtigen und durch den schönen Garten spazieren. 

Insbesondere vormittags ist hier nicht so viel los, sodass man Tickets auch problemlos noch vor Ort bekommt. 

Die Casa de Pilatos ist eine weitere solche kleinere Palastanlage, deren Besuch sich lohnt. 

Insbesondere die individuellen und schönen Azulejos in den Bogengängen der Anlage sind beliebte Fotospots, aber auch die Gärten und Statuen sind hier wieder sehenswert. 

Auch hierfür kann man vor Ort in der Regel noch Tickets bekommen, ggf. mit geringer Wartezeit. 

Wenn man noch mehr Zeit hat, bietet Sevilla auch darüber hinaus noch weitere Palastanlagen, die besichtigt werden können, wie bspw. der Palacio de los Marqueses de Salinas oder der Palacio de la Condesa de Lebrija

Triana

Beliebt ist bei einem Besuch Sevillas auch ein Besuch des Arbeiterviertels Triana.

Hier im Viertel herrscht eine lebhafte Atmosphäre, insbesondere gegen Mittag, wenn man die Markthalle, Mercado de Triana besuchen möchte, oder ansonsten in den frühen Abendstunden. 

Am besten überquert man den Guadalquivir Fluss über die Ponte Isabell II, dann kommt man direkt beim Markt auf der Seite Trianas an. Abseits dieser Gegend und der Hauptmeile befinden sich in erster Linie Wohnviertel und wir fanden, dass, zumindest tagsüber, hier recht wenig los war. 

Wenn sich dann gegen Abend die Bars und Straßen füllen, ist die Stimmung allerdings ausgelassen und man kann hier durchaus einen guten Abend verbringen. 

Auch einige der bekanntesten Flamenco-Bars finden sich, wo doch der Tanz angeblich hier in dem Viertel seinen Ursprung hat. 

Setas

Auch die Setas (Setas = Pilze), bzw. Metropol Parasol (Parasol = Sonnenschirm), zählen zu den beliebtesten Highlights Sevillas. 

Der Bau ist noch relativ jung und so wurde erst im Jahr 2011 eröffnet. 

Es handelt sich bei ihm um eine Konstruktion aus Holz, Beton und Zement, die inmitten des Zentrums am Platz Encarnación erbaut wurde, ca. 150m lang und 25m hoch ist. 

Heute kann man bei den im Sommer sehr heißen Temperaturen unter dem Konstrukt Schatten finden, beliebt ist allerdings ein Besuch der Setas, um die Aussicht von oben über die umliegenden Dächer der Stadt zu genießen. 

Insbesondere zum Sonnenuntergang ist der Blick von oben, auf die Kathedrale sehr beliebt, weshalb auch für diese Zeiten die Tickets in der Regel wieder einige Tage im Voraus ausgebucht sind. 

Im unteren Bereich befinden sich außerdem eine Markthalle und ein Spielplatz. Das Gebäude wird auch gerne für kulturelle Events genutzt. 

Torre del Oro & Promenade

Der Aussichtsturm Torre del Oro (Goldener Turm) steht ebenfalls direkt am Guadalquivir Fluss. 

Er ist ein Überbleibsel und Hinweis darauf, dass Sevilla einst als wichtige Hafenstadt Andalusiens diente. 

Denn zu Zeiten von Christoph Kolumbus legten hier in aller Regelmäßigkeit Schiffe aus Amerika an, bis der Hafen von Sevilla irgendwann zu klein für die moderneren Schiffe wurde. 

Damals war der Turm Teil der zentralen Festungsanlage, was verdeutlicht wie weitflächig dieser innere Kern der Stadt damals gewesen ist. 

Heute kann man entweder auf den Turm hinaufsteigen, um den Blick zu genießen, oder man schlendert einfach an ihm vorbei die Promenade entlang. 

Auch die Promenade hier ist ein beliebter Spot zum Sonnenuntergang, wenn man sich einen Drink an einer der Bars holen und sich auf eine Treppe setzen kann, um die untergehende Sonne hinter dem Stadtteil Triana zu beobachten.

Auf der gegenüberliegenden Straßenseite findet man übrigens die Oper von Sevilla und die Stierkampfarena - Plaza de Toros.

Tapasbars & Flamenco

Besonders gut gefallen haben uns in Sevilla die vielen Tapasbars mit entspannter Atmosphäre und gutem Essen und Getränken. 

Meine beliebtesten Tapasbars findest du weiter unten in meinen Restaurantempfehlungen, aber gerade in der Altstadt in den Straßen des jüdischen Viertels Santa Cruz, findet man eigentlich an jeder Ecke nette Bars/Restaurants. 

Auch Flamenco-Bars bietet Sevilla natürlich einige. 

Hierzu zählen unter anderem die Tablao Flamenco Los Gallos oder die Tablao Flamenco El Arenal

La Carbonería ist außerdem eine gute Adresse, um Flamenco-Tänzern/innen in authentischer Atmosphäre zuzuschauen und dazu bei guter Musik Tapas zu essen und kalte Getränke zu genießen. 

Der Eintritt ist hier grundsätzlich frei, man sollte aber für die täglich abends stattfindenden Shows nicht zu spät kommen, um einen Platz zu ergattern. 

Wer vor dem Abendessen ein paar kalte Drinks in cooler Atmosphäre genießen möchte, der sollte auch einer der beliebten Rooftop-Bars einen Besuch abstatten, wie bspw. La Terraza del Elme oder Dona Maria

Alternative Orte

Auch Sevilla bietet Leuten, die sich hier länger aufhalten und entsprechend mehr Zeit mitbringen, natürlich noch zahlreiche weitere Highlights. 

Schon erwähnt habe ich ja die Stierkampfarena, Plaza de Toros, bei der man sicherlich, wenn man es aus Gewissensgründen vertreten kann, auch an einem Stierkampf teilhaben, oder die Arena auch nur im Rahmen einer Führung besichtigen kann. Für Sportinteressierte bieten auch die lokalen Vereine aus der spanischen ersten Liga - FC Sevilla und Real Betis Sevilla die Möglichkeit, ein Fußballspiel live zu sehen. Wir hatten bspw. ein Spiel von Betis Sevilla spontan angeschaut, waren dann nur etwas überrascht, als wir vor verschlossenen Türen standen, dass das Heimstadion aktuell (2026) modernisiert wird und das Team entsprechend auf das Olympiastadion ausgewichen ist. 

Neben der Kathedrale gibt es in Sevilla noch weitere Kirchen, die einen kurzen Besuch von innen lohnen - so bspw. die Basilica de la Macarena oder die Kirche San Luis de los Franceses und bei nicht so gutem Wetter, kann man einen Besuch des Flamenco Museums oder des Archivo General de Indias einplanen. 

Einen Spaziergang durch den Parque de María Luisa kann man ideal mit einem Besuch des Plaza de España nebenan verknüpfen.


Tagesplanung

Tag 1: Ankunft, Kathedrale & Promenade

Am ersten Tag landeten wir gegen Mittag in Sevilla und nahmen vom Flughafen den Bus ins Zentrum, wo wir erstmal schnell eincheckten. 

Anschließend ging es zum Mittagessen direkt auf ein paar Tapas im Hijos de E. Morales um die Ecke. 

Von hier spazierten wir weiter durch das Stadtzentrum und zum Plaza de España, den wir in aller Ruhe besichtigten. 

Nachdem wir unsere Tickets für die Kathedrale und Giralda für 16 Uhr abgeholt hatten, machten wir uns mit einem Snack von De Nata auf den Weg dorthin. 

Wir besichtigten die Kathedrale von innen und genossen den Blick von oben auf die umliegende Stadt. 

Gegen frühen Abend spazierten wir zum Torre del Oro, genossen die Golden Hour an der Promenade dort mit einem kühlen Drink und dann schlossen wir den ersten Tag mit einem Abendessen bei La Casa del Tigre ab.

Tag 2: Palacio de las Dueñas, Santa Cruz & Triana

Am nächsten Morgen war es zunächst etwas bewölkt und so starteten wir in aller Ruhe mit einem Frühstück bei Late. Specialty Coffee.

Anschließend besichtigten wir erst den Palacio de las Dueñas und dann das Stadion vom FC Sevilla, bevor wir durch die netten Gassen von Santa Cruz schlenderten, wo wir auch bei der Bodega Santa Cruz zu Mittag aßen. 

Mit einem Kaffee von Plasér ging es weiter für einen Nachtisch zur Bar El Comercio. Hier gönnten wir uns die typischen Churros mit Schokoladensoße. 

Hiernach spazierten wir dann wieder zur Promenade und überquerten die Ponte de Isabel II nach Triana, wo wir nur etwas tranken. 

Abends hatten wir dann in der ältesten Tapasbar von Sevilla, im El Rinconcillo zum Abendessen serviert. 

Tag 3: Real Alcázar, Setas & Fußballspiel

Tag 3 startete dann wiederum mit unserer morgendlichen gebuchten VIP-Tour durch den Real Alcázar, für die wir uns ordentlich Zeit ließen und anschließend auch selbst noch durch die schönen Gartenanlagen spazierten. 

Erst nach dem Besuch ging es für uns zum Frühstück, ins Nido Placido Y Grata. Tickets für die Setas Aussichtsplattform hatten wir nur noch für die Mittagszeit bekommen und so war dies unser nächster Programmpunkt. 

Ein spätes Mittagessen gab es dann in der Bodega Díaz Salazar und als Nachtisch ein Eis von MITO

Nachmittags fuhren wir dann spontan noch zu einem Heimspiel von Betis Sevilla und zum Abendessen ging es auf dem Rückweg ins Malsaña Triana

Abends schauten wir dann noch eine Flamenco-Show in der La Carbonería an. 

Tag 4: Casa de Pilatos, Parque Maria Luisa & Abreise

Unseren letzten Tag in der Stadt starteten wir mit einem Frühstück beim MOIN Café.

Hiernach besuchten wir noch die Casa de Pilatos und machten einen Spaziergang durch den Parque Maria Luisa

Mit einem Sandwich von der Casa Moreno ging es dann wieder zum Flughafen und von dort wieder nach Hause. 


Wissenswertes

Anreise:

Sevilla wird von einigen europäischen Flughäfen direkt angeflogen und die Flugzeit beträgt ca. 3 Stunden je nach Ausgangsort.

Von den umliegenden Städten, bspw. auch von der spanischen Hauptstadt Madrid, kann man auch mit dem Zug nach Sevilla reisen. 

Vom Flughafen gelangt man anschließend am besten mit dem Flughafenbus (AE) in die Stadt, der in ca. 10-minütigem Takt fährt und ca. 30-40 Minuten bis zur Haltestelle im Stadtzentrum braucht. Ein Ticket kostet hier aktuell (2026) 6€. Etwas bequemer, denn teilweise bilden sich an der Bushaltestelle längere Schlangen, ist natürlich Uber, aber auch entsprechend teurer.

Der Hauptbahnhof ist deutlich zentraler und von hier kann man mit dem Bus oder der Straßenbahn weiterfahren. 

Fortbewegung vor Ort:

In Sevillaselbst, sind die meisten Sehenswürdigkeiten ohne Probleme fußläufig zu erreichen. 

Wer dann aber doch mal eine kurze Erholung braucht, der kann zusätzlich auf ein hervorragendes Netz öffentlicher Verkehrsmittel zurückgreifen - mit Bus und Straßenbahn. Oder man fährt mit einer der zahlreichen Kutschen von A nach B.

Tickets kann man sich ganz einfach durch Tap mit dem Handy beim Einsteigen kaufen. 

Sicherheit:

Sevillaist zu jeder Tages- und Nachtzeit sehr sicher, vor allem im Stadtzentrum. Hier muss man sich gar keine Gedanken machen. 

Beste Reisezeit:

Die beste Reisezeit für Sevilla ist der Frühling (März-Mai) und der Herbst (September-Oktober). Entsprechend voll wird es aber auch zu dieser Hauptreisezeit.

Im Sommer werden es bis zu 50°C und somit hat man hier keine idealen Bedingungen für eine Städtereise. 

Sprache & Währung:

Gesprochen wird in Sevilla Spanisch. In Restaurants und bei Touristenattraktionen kommt man aber auch sehr gut mit Englisch zurecht.

Die Währung ist in Spanien der Euro. 

Tickets & Reservierungen:

Tickets sollte man, wie ich bereits angesprochen habe, am besten mit mindestens einer Woche Vorlauf kaufen, aber am besten sogar auch schon die Tage davor die Verfügbarkeiten checken. 

Insbesondere für die Kathedrale, den Real Alcázar und die Setas zum Sonnenuntergang. 

Auch in einigen der beliebtesten Restaurants sollte man sicherheitshalber mit ein paar Tagen Vorlauf reservieren. 


Unterkunftsempfehlungen

In Sevilla gibt es einige sehr gute und stylische Hotels und auch Airbnbs. Wir waren relativ spontan und entsprechend spät dran, sodass einige Hotels im Zentrum bereits ausgebucht waren. 

Wir haben uns am Ende des Tages für das Hotel Black Swan Hostel entschieden, das für uns das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bot.

Das Hostel verfügt auch über Privatzimmer, wie ein Hotel, die sogar noch eine kleine Terrasse haben. Ansonsten gefiel uns vor allem die zentrale Lage, aber man kann hier auch an zahlreichen täglichen Aktivitäten wie Pub Crawl oder gemeinsamem Kochen teilnehmen. 


Essensempfehlungen

Typische Speisen:

Die andalusische Küche zeichnet sich insbesondere durch ihre Tapas-Kultur aus.
Etwas gewöhnungsbedürftig ist die Hektik und Ungeordnetheit in den Tapasbar. Hier darf man am Tresen nicht zu zögerlich sein, sonst bestellen alle um einen herum, nur man selbst nicht. Also am besten, alle gewünschten Tapas merken und bestellen - Nachbestellen geht ja immer:

  • Jamón Iberico: Sicherlich das bekannteste und beliebteste Gericht, den iberischen Schinken findet man in jeder Bodega;
  • Pringá: Leckere kleine Sandwiches, gefüllt bspw. mit Chorizo;
  • Espinacas con Garbanzos: Lecker gewürzter Spinat mit Kichererbsen;
  • Churros: Die frittierten Teigstangen sind auch hier beliebt, mit Schokoladensoße;
  • Gazpacho: Die kalte Suppe ist hier sehr beliebt;
  • Boquerones en Vinagre: Marinierte Sardellenfillets;
  • Sangria: Erfrischender Sommercocktail mit Obst;
  • Tinto de Verano: Sommergetränk - Rotwein mit erfrischender Limonade;

Cafés:

Restaurants & Bars


Fotoeindrücke


Wir haben unseren Trip nach Sevilla wirklich sehr genossen und wollen definitiv nochmal im Rahmen einer Andalusien-Rundreise hierher zurückkommen. 

Das gute Wetter, die entspannte Atmosphäre und leckere Essen - die Tapas-Kultur als solche, das hat uns sehr gut gefallen. 

Genauso beeindruckend waren natürlich auch die prunkvollen Gebäude, die schönen Innenhöfe und Azulejos. 

Einen Trip nach Sevilla können wir entsprechend wirklich jedem nur empfehlen. 

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