4 Tage - Budapest (Städtetrip)

Budapest - die Hauptstadt Ungarns im Osten Europas, die durch die Donau in ihre zwei Teile Buda und Pest unterteilt ist, zählt zu den größten Städten Europas, kann aber wunderbar zu Fuß erschlossen werden und eignet sich damit ideal für einen 3-5 tägigen Städtetrip.

So kann man Budapest ausgezeichnet an einem langen Wochenende besuchen, aber natürlich lässt sich hier auch ein längerer Aufenthalt problemlos mit Leben füllen. Dabei kann man u.a. viele historische und prunkvolle Gebäude besichtigen, eine Bootsfahrt auf der Donau unternehmen und ungarische Speisen probieren.

Im Folgenden gebe ich euch hilfreiche Informationen zu diesen Themen:

  1. Highlights
  2. Tagesplanung
  3. Wissenswertes
  4. Unterkunftsempfehlungen
  5. Essensempfehlungen
  6. Fotoeindrücke
  7. Fazit

Außerdem findest du am Ende der Seite meine komprimierten PDF Guides zum Download für unterwegs.

Wir waren Ende April/Anfang Mai 2025 in Athen.


Sehenswertes

Budapest hatte für uns eine überraschend hohe Anzahl sehenswerter und klassischer Sehenswürdigkeiten, die wichtigsten stelle ich hier vor:

Burgpalast

Der Burgpalast, auch Königliche Burg genannt, ist bei einem Besuch Budapests aufgrund der erhöhten Lage nicht zu übersehen. 

Auf der Buda-Seite auf einem Hügel gelegen, ist es sogar das höchstgelegene Gebäude der ganzen Stadt und dazu noch das größte des Landes. 

Ein Aufstieg zur Burg lohnt sich also schon alleine um die Aussicht auf die Stadt, die umliegenden Dächer und die Donau zu genießen.

Als frühere Residenz der ungarischen Könige, zählt die Burg heute zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Um zur Burg hinaufzugelangen kann man entweder die historische Standseilbahn nutzen, oder aber auch links oder rechts von der Bahn zu Fuß hinaufsteigen. Die Bahnfahrt ist nicht übermäßig teuer, aber für die vergleichsweise kurze Fahrtzeit kann die Wartezeit schon etwas unverhältnismäßig sein, wenn viel los ist. 

Der Fußweg ist auch überschaubar lang und anstrengend und dazu eben noch umsonst. 

Oben angekommen lohnt es sich, für das große Burgviertel mit schönen Gassen, Gebäuden und Museen auch etwas mehr Zeit einzuplanen. 

Hier oben finden sich unter anderem auch das Nationalmuseum und die Nationalbibliothek.

Der Anblick der gigantischen Burg mit der riesigen türkisen Kuppel hinter dem Prinz-Eugen-Denkmal ist definitiv ein Highlight.

Besichtigt werden kann außerdem auch die unterirdische Höhlenanlage, die auch der deutschen Armee als Hauptquartier im Zweiten Weltkrieg diente. 


Fischerbastei

Unweit der Burg findet sich auch schon das zweite absolute Highlight der Stadt - die Fischerbastei, oder Fisherman Bastion. 

Ihren Namen hat die Bastei von dem hier damals abgehaltenen mittelalterlichen Fischmarkt.

Heute ist die auf dem Burgberg gelegene Bastei, die mit ihren kleinen Türmchen und Mauern aussieht wie ein Schloss aus einem Märchen, eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten der Stadt. 

Ganz besonders zu empfehlen ist ein Aufstieg zur Bastei zum Sonnenaufgang, da man dann durch die kunstvollen Bögen hindurch die hinter der Stadt rot aufgehende Sonne bewundern kann. 

Aber auch tagsüber zählt der Ausblick zu einem der schönsten der Stadt und auch von hier sieht man die Dächer der Stadt, die Donau und insbesondere auch das prunkvolle Parlamentsgebäude. 

In einem der Türme und auch zwischen Teilen der Bögen finden sich heute Restaurants und Bars. 

Sehenswert ist auch die große Reiterstatue aus Bronze, die König Stephan I. darstellt, der damals das Christentum nach Ungarn brachte. 

Im Rücken der Bastei steht außerdem die Matthiaskirche am Dreifaltigkeitsplatz, mit ihrem Dach aus bunten Kacheln.


Kettenbrücke

Um vom Stadtteil Pest nach Buda zu Fuß zu gelangen (unterirdisch fährt auch eine Metro), nutzt man eine der neun Brücken, die über die Donau führen. 

Die bekannteste und auch älteste Brücke, die auch als Wahrzeichen der Stadt gilt, ist die Kettenbrücke (Széchenyi-Brücke). 

Auf der Buda-Seite endet sie direkt bei der Standseilbahn zur Burganlage, sodass man diese Highlight ausgezeichnet miteinander verknüpfen kann. 

Die Stützpfeiler in Form von Triumphbögen erinnern etwas an die Brooklyn Bridge in New York und zu beiden Seiten findet man links und rechts imposante Löwen-Statuen aus Stein.

Von einem Stützpfeiler zum nächsten wurden dicke Stahlseile angebracht, die die Brücke halten.

Auch nachts ist die schön beleuchtete Brücke ein toller Anblick.

Die Brücke ist 375 Meter lang und ca. 12,5 Meter breit.


Parlamentsgebäude

Ein weiteres Gebäude, das man direkt mit der ungarischen Hauptstadt verbindet, ist das ungarische Parlamentsgebäude.

Der neugotische Bau wurde Anfang des 20. Jahrhunderts errichtet und besonders sehenswert sind die vielen Zinnen, die weiße Gebäudefront und die große braun-rötliche Kuppel. Auch die Größe des Gebäudes ist beeindruckend - mit einer Länge von knapp 270 Metern und knapp 100 Metern Höhe.

Als Vorbild für das Parlamentsgebäude diente der Palace of Westminster, das britische Parlament, in London.

Es liegt direkt an der Donau und man sieht dieses imposante Gebäude von vielen Orten der Stadt.

Besonders gut ist der Blick von der anderen Seite der Donau, von der Budaer Seite. Hier kann man sich auf eine kleine Mauer setzen und den Blick genießen. 

Ab Sonnenuntergang bis ca. 22 Uhr ist das Parlamentsgebäude schön beleuchtet und erstrahlt golden in der Dunkelheit. 

Auch ein Besuch des Inneren des Gebäudes lohnt sich, mit den vielen Wandgemälden und bunten Verzierungen. Hier werden auch die Stephanskrone und die ungarischen Kronjuwelen aufbewahrt. 

Für einen Besuch des Gebäudeinneren kann man Touren buchen, die auch den besonders prunkvollen Kuppelsaal beinhalten. 

Einen weiteren schönen Fotospot  bildet das Ende der Straße Akadémia Utca, die auf das Parlament zuläuft. 


Burg Vajdahunyad

Neben dem Burgpalast, zählt auch eine weitere Burg zu den Highlights der Stadt - genauer genommen besteht die Burg Vajdahunyad sogar aus mehreren Burgen.

Denn die einzelnen Teile und Türme der Burg wurden in unterschiedlichsten Stilrichtungen errichtet - vom Stil der Romanik, über gotischen Stil und Architektur der Renaissance - wodurch die Burg ziemlich zusammengewürfelt aussieht. 

Besonders schön ist neben der einzigartigen Architektur aber die Lage, unweit des Heldenplatzes und im Stadtwald von Budapest, umgeben von Grünflächen und in der Mitte eines künstlich angelegten Sees.

Ein Teil des Gebäudes beherbergt heute das Landwirtschaftsmuseum Ungarns.

Besucher können außerdem auch die neoromanische Kapelle besichtigen oder auf den Turm des Burgtors, sowie auf den Apostelturm hinaufsteigen. 


St. Stephans Basilika

Am St. Stephans-Platz gelegen, findet sich das neben dem Parlament höchste und eines der beeindruckendsten Gebäude der Stadt - die St. Stephans Basilika.

Auch sie liegt wie das Parlament im Stadtteil Pest und schon der Blick von außen mit den beiden Haupttürmen und der großen Kuppel in der Mitte ist ein echtes Highlight. 

Dennoch lohnt es sich, die Kathedrale auch von innen zu besichtigen und auch der Blick von der 360° Aussichtsplattform ist definitiv zu empfehlen. 

Knapp 300 Stufen sind es die knapp 100 Meter hohe Kuppel hinauf, es gibt allerdings auch einen Aufzug und auch der Preis (ca. 5€) hält sich in Grenzen.

Geweiht wurde die Kirche dem ersten christlichen König von Ungarn - König Stephan und sie ist so riesig, dass sie im Innern ca. 8500 Menschen Platz bietet. 

Zitadelle und Gellértberg

Neben den schon von mir angesprochenen Aussichtspunkten, gibt es noch einen weiteren auf der Budaer Seite.

Auch ein Aufstieg auf den Gellértberg lohnt sich, um den Blick von ca. 235 Metern Höhe über die gesamte Stadt schweifen zu lassen und ist außerdem nicht besonders steil. Es gibt aber auch einen Parkplatz in der Nähe des Gipfels, von wo der Weg nicht mehr weit ist.

Hier oben auf dem Berg befindet sich auch eine Zitadelle, die zum Zeitpunkt unseres Besuchs jedoch nicht für Besucher offen stand, sowie die Freiheitsstatue Ungarns und eine riesige Landesflagge. 

Die Freiheitsstatue soll an die Befreiung des Landes im zweiten Weltkrieg erinnern und man sieht die Figur einer Frau, die ein Palmenblatt zwischen beiden Händen ausgestreckt hält, von nahezu der ganzen Stadt aus.

Am Fuße des Berges kann man außerdem eine Höhlenkapelle, die in den Berg gebaut wurde, von innen besichtigen. 

Thermalbäder

Auch für seine Thermalbäder ist Budapest allgemein bekannt. 

Mit den zahlreichen Thermalbädern ist Budapest übrigens die größte Kurstadt Europas und die einzige Hauptstadt, die als Kurort gilt.

Gespeist werden die Thermalbäder aus 120 heißen Quellen und einige der Bäder sind nicht nur Heilbäder, sondern auch historische Bauwerke.

Historisch bedeutend und auch heute noch die bekanntesten Thermalbäder sind sicherlich das Gellért-Bad und das Széchenyi-Bad, die zu den größten Badekomplexen Europas zählen. 

Ihre Herkunft verdanken die Bäder den in der Vergangenheit hier ansässigen römischen und türkischen Reichen. 

Heute werden die Bäder nicht mehr nur als reine Kurorte genutzt, sondern vielmehr als Treffpunkt der Einheimischen, die sich hier treffen, um zu entspannen und sich auszutauschen. 

Traditionell wurde in den Thermalbädern entweder ganz ohne Kleidung, oder nur mit einem knappen Lendenschurz gebadet, heutzutage allerdings auch oft in normaler Bademode. 

Neben den bereits genannten, zählen auch das Rudas-Bad, das Király-Bad, das Lukács-Bad und das Veli Bej Bad zu den beliebtesten und bekanntesten. 


Alternative Orte

Neben den bereits genannten Orten, hat Budapest natürlich wie immer auch noch deutlich mehr zu bieten. 

Wenn man sich von den Straßen der Stadt erholen und etwas Ruhe haben möchte, dann lohnt sich bspw. ein Besuch auf der Margareteninsel mit ihren Grünflächen, Bade- und Sportmöglichkeiten. Man erreicht die Insel über die gleichnamige Margaretenbrücke

Eine weitere Option, um auf die Insel zu gelangen, ist mit einem Boot und allgemein ist auch eine Bootstour auf der Donau, insbesondere in den Abendstunden, eine beliebte Aktivität. Entlang der Donau gibt es außerdem noch eine Stelle, bei der man als Mahnmal der damaligen Judenerschießung Schuhe am Donauufer aufgereiht hat. Eine beliebte Aktivität ist außerdem das Suchen und Finden der winzigen Figuren aus Eisen an allen möglichen Stellen der Stadt.

Auch kulturell bietet die Stadt weitere Anlaufstellen, zu denen unter anderem das Haus des Terrors, das Nationalmuseum, die Nationalgalerie, das Flippermuseum oder auch die Oper zählen. 

Neben der St. Stephans Basilika lohnt auch ein Besuch der Matthiaskirche bei der Fischerbastei und auch das jüdische Viertel mit angesagten Cafés, Restaurants und Clubs ist einen Abstecher wert. Dort steht auch eine große Synagoge.

Mindestens einen Abend sollte man außerdem dafür nutzen, einer der coolen Ruinen- oder Bunkerbars einen Besuch abzustatten. Die bekannteste Ruinenbar ist sicherlich die Szimpla Kert Bar. 

Den Heldenplatz kann man mit einem Besuch der Vajdahunyad Burg verbinden und die Váci Utca ist die größte Shoppingstraße Budapests. Auch die Große Markthalle bei der Freiheitsbrücke sollte man sich anschauen. 

Wer Zeit hat, sollte auch eine Fahrt mit einer der ältesten U-Bahn Linien Europas in den Plan integrieren. 

Zu all diesen klassischeren Sehenswürdigkeiten gehört zu einem Budapest-Trip aber auch einfach dazu, sich treiben zu lassen, die vielen leckeren Restaurants und Cafés auszuprobieren und die Atmosphäre zu genießen. Unsere beliebtesten Food-Spots liste ich dir unten auf.


Tagesplanung

Tag 1: Ankunft, Gellértberg, Vajdahunyad Burg

Am ersten Tag unseres Trips landeten wir bereits morgens am Flughafen in Budapest, von wo aus wir den Bus ins Stadtzentrum nahmen, wo wir erstmal in unserem Hotel eincheckten. 

Anschließend holten wir uns zum Frühstück etwas bei der Arán Bakery und liefen durch die umliegenden Straßen, um uns einen Überblick zu verschaffen. Nach einem Drink im schönen New York Café, schlenderten wir dann weiter in Richtung der großen Markthalle, über die Freiheitsbrücke und in Richtung Gellértberg

Unten am Berg schauten wir uns noch die Höhlenkapelle an und dann ging es hinauf und wir genossen den Blick über die Stadt von oben. 

Nachmittags fuhren wir dann noch mit der ältesten UBahn-Linie zum Széchenyi Thermal Bath Park, wo wir uns das Bad von außen anschauten und dann noch die Vajdahunyad Burg direkt um die Ecke. 

Am Heldenplatz vorbei spazierten wir diesmal zurück ins Stadtzentrum und nach einem Abendessen im Retek Bisztró beendeten wir den ersten Tag mit einer Fahrt im Budapest Eye Riesenrad

Tag 2: Fischerbastei, Parlament & Bunker Bar

Der zweite Tag startete bereits sehr früh. Gegen 5 Uhr standen wir auf uns spazierten hoch zur Fischerbastei, um von hier den Sonnenaufgang über der Stadt zu erleben. Das war wirklich ein toller Anblick, wie die Sonne über der Pest-Seite rot aufging und die St. Stephans Basilika und das Parlamentsgebäude in rotes Licht tauchte. 

Nach Sonnenaufgang spazierten wir ganz entspannt wieder herunter und über die Kettenbrücke wieder zurück nach Pest, wo wir uns erstmal in der Artizán Bakery etwas zum Frühstück holten. 

Anschließend machten wir noch Fotos im Retro-Fotoautomaten auf der Kazinczy Utca und schauten uns die St. Stephan`s Basilika von innen an. 

Zum Mittagessen holten wir uns diesmal einen sehr leckeren Lángos von A Lángosos, mit dem wir uns in den angrenzenden Park beim Budapest Eye setzten. Zum Nachtisch gab es noch ein Eis in Rosenform von Gelarto Rosa

Nachmittags schauten wir uns dann das Parlament noch einmal aus nächster Nähe an. Einen schönen Blick hat man auch von der auf das Gebäude zulaufenden Akadémia Utca

Nach unserem Abendessen im Hungarikum Bisztró ließen wir den Abend noch in der Bunker Bar Hotsy Totsy ausklingen. 

Tag 3: Burganlage, Margareteninsel, Parlament bei Nacht

An unserem letzten vollen Tag frühstückten wir zunächst ganz entspannt im MERON Specialty Coffee & Brunch.

Anschließend ging es über die Kettenbrücke wieder zurück nach Pest und hinauf zur Burganlage und dem Burgviertel, für das wir uns ausreichend Zeit nahmen. 

Nachdem wir von hier wieder herunterspaziert waren, schlenderten wir über die Margaretenbrücke mit einem kleinen Abstecher auf der Insel, zurück nach Pest

Dort holten wir uns mittags einen Burger bei Buddy`s und zum Nachtisch ein Eis im Baumstriezel von Kürtissimo

Anschließend liefen wir durch die Stadt und schauten noch nach 1-2 Souvenirs, bevor wir zum Abendessen etwas weiter raus, zum Szaletly fuhren. Nach dem Abendessen fuhren wir nochmal zurück zur Donau, wo wir den Blick auf das beleuchtete Parlamentsgebäude bei Dunkelheit genossen. 

Tag 4: Donau-Bootstour & Rückflug

Unseren letzten Tag in der Stadt starteten wir mit einem Frühstück bei Läget

Vormittags unternahmen wir dann noch eine kurze Donau-Bootstour und nachdem wir noch ein Slice Pizza von CRUDO PIZZA gegessen hatten, ging es dann auch schon wieder in Richtung Flughafen, von wo aus wir nach Hause flogen. 


Wissenswertes

Anreise:

Budapest wird von einigen europäischen Flughäfen direkt angeflogen und die Flugzeit beträgt 1-2 Stunden.

Von den umliegenden Ländern, bspw. auch von Süddeutschland, kann man auch mit dem Zug nach Budapest reisen, was dann entsprechend allerdings etwas länger dauert, dafür aber günstiger ist. 

Vom Flughafen gelangt man anschließend am besten mit dem Flughafenbus (100E) in die Stadt, der in maximal 10-minütigem Takt fährt und ca. 30-40 Minuten bis zur Haltestelle Deák Ferenc tér im Stadtzentrum braucht. Ein Ticket kostet hier umgerechnet zwischen 5 und 6€. Etwas bequemer, denn teilweise bilden sich an der Bushaltestelle längere Schlangen, ist natürlich Uber, aber auch entsprechend teurer.

Der Hauptbahnhof ist deutlich zentraler und von hier kann man mit dem Bus oder der Straßenbahn weiterfahren. 

Fortbewegung vor Ort:

In Budapest selbst, sind die meisten Sehenswürdigkeiten ohne Probleme fußläufig zu erreichen. 

Wer dann aber doch mal eine kurze Erholung braucht, der kann zusätzlich auf ein hervorragendes Netz öffentlicher Verkehrsmittel zurückgreifen - mit Bus, Straßenbahn und Metro.

Tickets kann man sich entweder an einem Automaten kaufen, oder man nutzt die praktische BudapestGO-App. Einzelfahrten kosten in der Regel 1-2€, bei regelmäßiger Nutzung können sich aber auch (Mehr-)Tagestickets lohnen. 

In Bussen haben wir festgestellt, dass man auch einfach kostenlos mitgenommen wird, wenn man im Bus bezahlen möchte und danach fragt, verlassen kann man sich darauf allerdings natürlich nicht. 

Sicherheit:

Budapest ist zu jeder Tages- und Nachtzeit sehr sicher, vor allem im Stadtzentrum. Hier muss man sich gar keine Gedanken machen. 

Was uns nur aufgefallen ist, ist, dass viele Raser in Autos und auf Motorrädern unterwegs sind und laut unserer Recherche gibt es tatsächlich in Ungarn und Budapest überdurchschnittlich viele Verkehrstote. Also ein bisschen auf den Straßen aufpassen.

Beste Reisezeit:

Eine beste Reisezeit in dem Sinne gibt es eigentlich nicht. Uns haben die blühenden Kirschbäume etc. im Frühling sehr gut gefallen und auch der Herbst soll sehr schön sein. Im Sommer kann es schonmal etwas heißer werden und der Winter kann etwas trist und kalt wirken. 

Empfehlen würden wir daher in erster Linie den Frühling und den Herbst. 

Sprache & Währung:

Gesprochen wird in Budapest Ungarisch, was man tatsächlich so nicht versteht. In Restaurants und bei Touristenattraktionen kommt man aber auch sehr gut mit Englisch zurecht.

Die Währung ist der Ungarische Forint, wobei 1€ Stand 2026 ca. 360 Forint entsprechen. Man kann in Budapest aber eigentlich alles mit der Karte zahlen. Bei der Höhlenkapelle brauchten wir tatsächlich Bargeld, konnten allerdings sogar mit Euros zahlen. 

Tickets & Reservierungen:

Klassisch Tickets im Vorfeld gekauft haben wir hier gar nicht. Während viele Sehenswürdigkeiten zumindest von außen umsonst sind, kann man Tickets für drinnen, oder für die Standseilbahn o.ä. in der Regel auch vor Ort noch kaufen. 

Was man allerdings ein paar Tage im Voraus schon reservieren sollte, sind beliebte Restaurants, die schnell ausgebucht sind. 


Unterkunftsempfehlungen

In Budapest gibt es einige sehr gute und stylische Hotels und auch Airbnbs. 

Wir haben uns am Ende des Tages für das Hotel Rumor Rooms entschieden. 

Das Hotel war super zentral gelegen, hatte große Zimmer mit Küche, einen Welcome-Drink und eine stylische Einrichtung zu bieten. 


Essensempfehlungen

Typische Speisen:

Die ungarische Küche ist grundsätzlich recht deftig und fleischlastig, hat aber Einiges zu bieten:

  • Gulasch: Natürlich, das Gericht, das jeder mit dem Land verbindet ist ungarisch Gulasch - als Suppe oder Soße mit Fleisch, Zwiebeln und Paprika;
  • Langós: Inzwischen auch im Ausland, auf Weihnachtsmärkten bekannt - Frittierter Hefeteig mit Sour Creme, Käse & mehr;
  • Palatschinken: Auch als Pfannkuchen bekannt, mit Vanillesoße und Früchten;
  • Baumstriezel: Süße Teigtaschen, mit Eis oder Creme gefüllt;
  • Paprikás: Cremiges Hähnchengericht in Paprikasoße;
  • Halászlé: Scharfe Fischsuppe, oft mit Karpfen;
  • Wein: Der ungarische Wein ist tatsächlich ebenfalls sehr beliebt;
  • Salami: In Ungarn gibt es auch leckere Salami;
  • Gurkensalat: Beliebte Beilagen sind Gurkensalate oder eingelegtes Gemüse;
  • Entenkeule: Auch Entenkeulen findet man in vielen Restaurants auf der Speisekarte;
  • Kohlrouladen: Das gilt auch für Kohlrouladen.

Cafés:

Restaurants & Bars


Fotoeindrücke


Budapest hat uns wirklich sehr überzeugt und ist in unseren Augen das ideale Ziel für einen kurzen Städtetrip (3-5 Tage), ideal auch für die Zeit der Feiertage in Deutschland im April/Mai. 

Die Stadt hat erstaunlich viele klassische Sehenswürdigkeiten zu bieten und was uns überrascht hat, war die sehr sehr gute Küche, mit vielen fancy Cafés, Restaurants und Bars. Schön ist außerdem, dass man die Stadt super zu Fuß erkunden kann, auch wenn die öffentlichen Verkehrsmittel ebenfalls gut ausgebaut sind.

Uns hat dieser Kurztrip sehr gut gefallen und wir können ihn jedem empfehlen. 

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Guides

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