5 Tage - Kopenhagen (Städtetrip)

Kopenhagen - die Hauptstadt Dänemarks, die für ihre bunte und von Kanälen durchzogene Innenstadt, entspannte Atmosphäre und leckeres Essen bekannt ist, kann wunderbar zu Fuß und mit der Metro erschlossen werden und eignet sich damit ideal für einen 3-5 tägigen Städtetrip.

So kann man Kopenhagen ausgezeichnet an einem langen Wochenende besuchen, aber natürlich lässt sich hier auch ein längerer Aufenthalt problemlos mit Leben füllen. Dabei kann man einen Ausflug nach Malmö auf der schwedischen Seite machen, viele historische Gebäude und Parks besuchen, shoppen und verschiedenste Fischgerichte, sowie Süßgebäck probieren.

Im Folgenden gebe ich euch hilfreiche Informationen zu diesen Themen:

  1. Highlights
  2. Tagesplanung
  3. Wissenswertes
  4. Unterkunftsempfehlungen
  5. Essensempfehlungen
  6. Fotoeindrücke
  7. Fazit

Außerdem findest du am Ende der Seite meine komprimierten PDF Guides zum Download für unterwegs.

Wir waren Mitte Mai 2026 in Kopenhagen.

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Sehenswertes

Neben den klassischen Sehenswürdigkeiten haben uns in Kopenhagen die netten Viertel und vor allem die entspannte und angenehme Atmosphäre begeistert.

Nyhavn

Die bekannteste Sehenswürdigkeit der Stadt und ein Ort, den man direkt mit Kopenhagen assoziiert - ist der Nyhavn

Hierbei handelt es sich um den malerischen und historischen Hafen im Zentrum der Stadt, dessen bunte Häuserpromenade wirklich ein schöner Anblick ist. Hier liegen historische Holzschiffe vor den farbenfrohen Giebelhäusern an.

Zwar bedeutet Nyhavn übersetzt so viel wie "neuer Hafen", aber ganz so neu ist er dann doch nicht mehr, denn er wurde bereits im Jahr 1673 fertiggestellt. 

Während die bunten Häuserfronten früher als Orientierung für Seefahrer auf ihrem Weg nach Kopenhagen dienten, ist die Promenade heute gesäumt von Restaurants, Cafés, Souvenirshops und Bars. 

Wer den Nyhavn besichtigen möchte, der sollte am besten morgens vorbeischauen, wo es hier noch recht ruhig zugeht. 

Gegen Nachmittag strömen die Touristenmassen die Promenade entlang, setzen sich mit Getränken ans Ufer und genießen die Sonne.

Wer möchte, kann von hieraus auch eine Kanal- und Hafenrundfahrt unternehmen. 

Tickets für eine solche Bootstour findet man entweder online, oder vor Ort, wobei man dafür dann manchmal etwas Wartezeit mitbringen muss. 

Die kleine Meerjungfrau

Das zweite sehr bekannte Wahrzeichen Kopenhagens, das wir allerdings als deutlich weniger imposant empfunden haben, ist die kleine Meerjungfrau

Man findet die nur ca. 125 cm hohe Statue einer auf einem Stein sitzenden Meerjungfrau an der Uferpromenade Langelinie.

Ihren Ursprung hat sie in dem gleichnamigen Märchen des berühmten dänischen Dichters - Hans Christian Andersen

Sie wurde vom Kopenhagener Bildhauer Edvard Eriksen Anfang des 20. Jahrhunderts geschaffen und an ihrem jetzigen Ort aufgestellt. 

Leider war sie in den vergangenen Jahrzehnten immer mal das Ziel von Vandalismus, einen Besuch der Statue heute kann man ausgezeichnet mit der direkt daneben gelegenen sternförmigen Festungsanlage - Kastellet - verbinden. 

Tivoli

Auch der Tivoli zählt zu den bekanntesten und beliebtesten Wahrzeichen Kopenhagens.

Beim Tivoli handelt es sich um einen in der Innenstadt zwischen Hauptbahnhof und Rathausplatz gelegenen und weltberühmten Vergnügungspark.

Durch seine Eröffnung Mitte des 19. Jahrhunderts zählt der Tivoli nicht nur zu den bekanntesten, sondern auch zu den ältesten Parks dieser Art weltweit. 

Hier auf dem Gelände befinden sich bunte Park- und Gartenanlagen, Brunnen und schön verzierte Gebäude. 

Während man das ca. 80m hohe Kettenkarussell "The Star Flyer" bereits aus den umliegenden Straßen sehen kann, finden sich hier noch einige andere Fahrgeschäfte, wie auch die Achterbahn aus dem frühen 20. Jahrhundert - die Rutschebanen. 

Zusätzlich zu den Fahrgeschäften bietet der Tivoli auch zahlreiche Food-Stände und bei abendlicher Beleuchtung ist ein Besuch besonders lohnenswert. 

Auch für den Tivoli bekommt man Tickets entweder vor Ort (ggf. mit Wartezeit) oder vorab online

Schloss Amalienborg

Das Schloss Amalienborg ist nur eines von mehreren Schlössern in Kopenhagen. 

Die Schlossanlage besteht aus vier nahezu identischen Palastgebäuden, die um einen weitläufigen Platz gruppiert sind, auf dessen Mitte eine Statue von König Frederik V. aus dem Jahr 1771 auf einem Pferd platziert ist. 

Eines der Palastgebäude, der Palais Christian VIII. ist als Museum für die Öffentlichkeit zugänglich.

Das Schloss Amalienborg ist außerdem auch der Wohnsitz der aktuellen Königin oder des Königs von Dänemark. 

Bewacht werden die Palastgebäude von der königlichen Leibgarde, die in ihrer Uniform und mit den Hüten den Wachen am Buckingham Palace in London ähneln. 

Wer die traditionelle Wachablösung beobachten möchte, der sollte gegen 12 Uhr am Schloss Amalienborg ankommen, denn dort findet die Ablösung statt, wenn die Leibgarde, die die Kaserne am Rosenborg Schloss verlassen hat nach dem Marsch durch die Stadt den Platz erreicht. 

Auch Tickets für das Schlossmuseum kann man wiederum vorab online kaufen. 

Frederiks Kirke

Nur wenige Meter vom Schloss Amalienborg entfernt befindet sich das nächste Highlight - die Frederiks Kirke, auch Marmorkirken genannt. 

Hier im Viertel Indre By gelegen, sieht man die riesige und prunkvolle Kuppel bereits aus den umliegenden Straßen hervorragen. 

Benannt wurde sie nach König Frederik V. und sie wurde zu großen Teilen aus Marmor erbaut, aufgrund der hohen Kosten teilweise allerdings auch aus dänischem Sandstein. 

Die riesige knapp 50 Meter hohe Kuppel und die Bauform der Kirche erinnert ein bisschen an den Petersdom in Rom. 

Im Inneren der Kirche wiederum findet man kunstvolle Mosaike, schöne Wandmalereien und Skulpturen, sowie den Altar. 

Zwar begann der Bau der Kirche bereits im Jahr 1749, wurde zwischenzeitlich allerdings aufgrund diverser Umstände über 100 Jahre unterbrochen und so erst 1894 fertiggestellt. 

Für ein paar ausgewählte Personen (15 pro Tag) wird samstags und sonntags eine Turmführung angeboten, für die es allerdings keine Tickets gibt, sodass man frühzeitig vor der Tour um 13 Uhr bereits da sein sollte. 

Schloss Rosenborg

Ein weiteres sehenswertes Schlossgebäude, insbesondere auch durch den dazugehörigen umliegenden Garten, ist das Schloss Rosenborg.

Während das Schloss noch bis Anfang des 18. Jahrhunderts als Wohnsitz der königlichen Familie galt, dient es heute als Museum

Hier kann man heutzutage den Rittersaal mit Krönungsthron und den berühmten Rosenborger Wandteppichen besichtigen. 

Außerdem werden in den Schatzkammern des Schlosses die Kronen und Kronjuwelen aufbewahrt. 

Doch nicht nur das Schloss selbst ist ein echtes Highlight, auch der umliegende Park, der Kongens Have, lädt zum Spazieren und zum Entspannen ein.

Bei gutem Wetter sind die grünen Wiesen voll von Einheimischen, die hier picknicken, etwas trinken oder sich einfach so mit Freunden treffen. Auf der anderen Seite des Schlosses findet sich mit dem Botanischen Garten noch eine weitere Grünanlage. 

Auch für diese Sehenswürdigkeit können Tickets wieder vorab online gekauft werden. 

Rundetårn

Kopenhagen verfügt aber auch über den ein oder anderen Aussichtsturm - einer davon ist der Rundetårn.

Der runde Turm ist direkt in der Fußgängerzone gelegen und man bekommt Tickets hier gleich vor Ort, muss allerdings manchmal eine kleine Warteschlange in Kauf nehmen, das Anstehen dauert in der Regel aber nicht allzu lang.

Wenn man den Turm dann unten betritt, dann findet man keine klassische Treppe vor, sondern einen spindelförmig um die Turmmitte kreisenden und ansteigenden Weg. 

Ein beliebtes Foto ist bereits hier der Gang mit dem durch die kleinen Fenster fallenden Lichtstrahlen.

Gelangt man dann fast ganz oben an, so befindet sich hier doch noch eine kleine Treppe, über die man zur Aussichtsplattform hinaufsteigen kann. 

Von hier hat man dann einen schönen Blick auf die umliegenden Dächer und Straßen der Innenstadt, die Kuppel der Frederiks Kirke und das Rosenborg Schloss in der Ferne.

Christianshavn & Christiania

Wie eingangs bereits erwähnt, zeichnet sich Kopenhagen auch und insbesondere durch seine schönen Viertel aus. 

Eines dieser Viertel ist Christianshavn.

In Christianshavn findet man idyllische Straßenzüge mit maritimem Flair, Cafés und Restaurants, sowie künstlich angelegte Kanäle, auf denen Touristen und Einheimische mit Booten entlang fahren.

Direkt an das zu Kopenhagen gehörende Viertel grenzt außerdem auch die Freistadt Christiania an. 

Bei ihr handelt es sich um ein autonomes alternatives Wohnprojekt. Das bedeutet, dass die ca. 1000 Bewohner Christianas sich basisdemokratisch selbst verwalten und nach eigenen Regeln leben. 

Die Bewohner haben das Gelände, auf dem sich früher eine ehemalige Militärkaserne befand, 2011 vom dänischen Staat gekauft und die Eigenständigkeit zeigt sich auch dadurch, dass beim Verlassen des Geländes "You are now entering the EU" steht. 

Heute finden sich hier insbesondere alternative Souvenirshops, Restaurants und Cafés. 

Früher war hier insbesondere die Pusher Street als Drogenumschlagsplatz berühmt, diese gibt es aber in der Form mittlerweile nicht mehr.

Weitere Viertel

Aber auch weitere Viertel haben sich in den letzten Jahren zu echten Trendvierteln entwickelt. 

Eines dieser Viertel ist Nørrebro, ein multikulturelles und junges Szeneviertel. Auch hier findet sich einige der besten Restaurants und Cafés der Stadt, sowie die Flaniermeile Jaegersborggade. Am Rande des Viertels in Richtung Innenstadt kann man außerdem entspannt am Wasser entlang spazieren gehen. 

Südlich von Nørrebro liegt das Viertel Frederiksberg.

Bei Frederiksberg handelt es sich um einen eher ruhigeren und sehr grünen Bezirk, was auch an dem hier zu findenden Schlossgarten liegt. Hier kann man in schicken Boutiquen shoppen gehen.

Direkt angrenzend an Frederiksberg, lohnt auch ein Besuch des Viertels Vesterbro. Insbesondere in den Abendstunden erwacht das einstige Rotlichtviertel mit seinen Clubs und Bars so richtig zum Leben. Aber auch tagsüber lohnt sich ein Besuch der angesagtesten Modeläden, Cafés und Galerien. Auch der Meatpacking District hier - Kødbyen - ist einen Besuch wert.

Neben der Innenstadt im Viertel Indre By mit der Fußgängerzone Strøget, lohnt auch ein Besuch des hochmodernen Viertels Nordhavn.

Märkte von Kopenhagen

Dass Kopenhagen auch kulinarisch einiges zu bieten hat, bestätigt sich auch bei einem Besuch der Märkte der Stadt.

Der wohl beliebteste Streetfood-Markt ist dabei der Reffen

Der Reffen liegt auf auf einem alten Werftgelände auf der Halbinsel Refshaleøen und man erreicht ihn entweder mit einem der in der Stadt zahlreich verteilten Leihfahrräder, oder mit dem Bus, oder sogar mit der gelben Fähre von Nyhavn und von Nordhavn aus. 

Mit über 50 verschiedenen Food-Ständen aus aller Welt gilt er als der größte Streetfood-Markt Nordeuropas. Besonders cool ist hier, dass man sich mit seinem Drink und seinem Essen auch einfach einen Klappstuhl schnappen kann, um sich in den Sand zu setzen oder auch an das Wasserufer mit Blick auf die Stadt. 

Geöffnet ist der Markt montags bis freitags ab nachmittags und am Wochenende sogar von vormittags bis abends und der Eintritt ist kostenlos.

Alternativ gibt es außerdem den Broens Gadekøkken Streetfood-Markt direkt in der Innenstadt.

Insbesondere bei schlechtem Wetter lohnt ein Besuch der großen Markthalle, der Torvehallerne. Auch hier findet man unterschiedliche typisch dänische und internationale Speisen. 

Alternative Orte

Natürlich bietet Kopenhagen über die oben genannten Highlights hinaus noch einige mehr. 

Neben dem Schloss Rosenborg und Amalienborg, gibt es bspw. noch das Schloss Christiansborg, in dem auch das dänische Parlament seine Sitzungen abhält. Hier findet sich in unmittelbarer Nähe auch die kunstvolle und sehenswerte Königliche Bibliothek. Auch für das Schloss gibt es Tickets online.

Eine weitere sehenswerte Kirche und gleichzeitig eine tolle Aussicht vom Kirchturm, bietet die Vor Frelsers Kirke im Stadtteil Christianshaven. Der Ausblick auf die umliegenden Kanäle entschädigt für den recht steilen Aufstieg. Tickets bekommt man online auf der eigenen Website

Ein weiteres sehenswertes Gebäude konnte zum Zeitpunkt unseres Trips leider nicht besucht werden, da es infolge eines Brandes großflächig zerstört wurde und derzeit restauriert wird. Sobald dies abgeschlossen ist, lohnt dann aber auch ein Besuch des alten Börsengebäudes Børsen wieder. 

Einen kurzen Abstecher zum Rathausplatz, dem Rådhuspladsen, kann man mit einem Besuch des Tivolis direkt um die Ecke verbinden.

Auch kulturell bietet Kopenhagen einiges, neben der Oper bspw. die Ny Carlsberg Glyptotek, das Louisiana Museum, der unterirdischen Zisterne oder auch ein Fußballspiel des lokalen Vereins des FC Kopenhagen


Tagesplanung

Tag 1: Ankunft, Schloss Rosenborg & Abendessen

An unserem ersten Tag waren wir erst gegen späten Nachmittag in Kopenhagen gelandet, sodass man diesen Tag eigentlich nicht wirklich mitzählen kann. 

Nachdem wir nur kurz unsere Koffer ins Airbnb gebracht hatten, machten wir uns direkt auf den Weg in die Innenstadt

Hier stiegen wir an der zentralen Haltestelle Kongens Nytorv aus und spazierten zum Restaurant, dem Aamanns 1921, wo wir ein typisches Abendessen in netter Atmosphäre genossen. 

Anschließend spazierten wir vorbei am Schloss Rosenborg und durch die umliegenden Gärten bis zu unserem Airbnb zurück und verschafften uns dabei einen ersten Überblick über die Stadt. 

Tag 2: Nyhavn, Amalienborg Schloss & kleine Meerjungfrau

Am nächsten Morgen wachten wir bei sonnigem Wetter auf und starteten direkt voll mit unserem Sightseeing-Programm. 

Zu allererst holten wir uns ein leckeres Käsebrötchen und einen Kardamom-Bun von Juno the bakery.

Anschließend fuhren wir mit der Bahn in Richtung Nyhavn. Die Promenade war morgens gegen 9/halb 10 noch schön leer und ruhig und wir schauten uns die bunten Häuserfronten an. 

Von hier ging es zu Fuß weiter zum Schloss Amalienborg, und von da zur Frederiks Kirke. Einen Kaffe gab es hier direkt in der Hart Bageri

Ganz entspannt ging es von hier weiter zur Festungsanlage Kastellet und zur Statue der kleinen Meerjungfrau

Auf dem Rückweg beobachteten wir noch die Wachablösung der königlichen Leibgarde am Schloss Amalienborg. 

Zum Mittagessen gab es dann nochmal typisches Smørrebrød beim Restaurant Schønnemann, das übrigens auch nur bis späten Nachmittag geöffnet ist. 

Nachmittags spazierten wir etwas durch die Innenstadt und genossen die Aussicht vom Rundetårn Aussichtsturm.

Zum Abendessen ging es an diesem Tag zur typischen Filiale des Gasoline Grills in Form einer Tankstelle, wo wir Burger aßen.

Tag 3: Vesterbro, Christianshavn & Reffen

Tag 3 stand dann ganz im Zeichen der vielen sehenswerten Viertel Kopenhagens. 

Nach einem Frühstück beim Atelier September fuhren wir zunächst nach Vesterbro, wo wir durch die farbenfrohen Straßen schlenderten. Von dort aus spazierten wir weiter durch Frederiksberg und bis nach Nørrebro, wo wir uns ans Wasserufer setzten und etwas in der Sonne entspannten. 

Von hier ging es dann mit der Bahn nach Christianshavn, wo wir uns erstmal direkt an der Metrostation einen leckeren Hotdog von einem typisch dänischen Hotdog-Stand gönnten. Hier in Christianshavn spazierten wir dann am Kanal entlang, wo wir die vorbeifahrenden Boote beobachteten, bis zur Vor Frelsers Kirke. Auch hier stiegen wir nochmal hinauf und genossen den Blick über die Stadt. 

Nach einem kurzen Besuch der Freistadt Christiana, nahmen wir von hier gegen Nachmittag den Bus zum Streetfood-Markt Reffen

Hier holten wir uns etwas leckeres zu Essen, kalte Getränke und schnappten uns einen Klappstuhl, mit dem wir uns in die Sonne am Wasser setzten und die angenehme Atmosphäre genossen. 

Abends fuhren wir dann von hier mit der Fähre zurück nach Nordhavn, von wo aus wir zu unserem Airbnb laufen konnten. 

Tag 4: Strøget, Shopping & Tivoli

Der kommende Tag war wettertechnisch eher wechselhaft und so starteten wir erst einmal ganz entspannt mit einem Frühstück bei La Cabra.

Anschließend verbrachten wir einen Großteil des Tages mit einem Bummel durch die Läden der Innenstadt, rund um die Fußgängerzone Strøget. Mittags probierten wir noch einen weiteren Kardamombun von der Skt. Peders Bageri

Als es nachmittags dann etwas aufzog, fuhren wir weiter zum Tivoli, wo wir etwas Zeit in den Fahrgeschäften und Restaurants des Parks verbrachten. Auf dem Weg dahin machten wir außerdem einen Umweg über die Metrostation Havneholmen, die als Besonderheit Uhren/Anzeigen etc. in umgekehrter Richtung angebracht hat. 

Zum Abendessen ging es an diesem Tag in das mediterrane Restaurant - Delphine.

Tag 5: Christiansborg Schloss, Torvehallerne & Abreise

Dann war auch schon unser letzter Tag angebrochen und zum Frühstück ging es zu Andersen & Maillard

Von hier spazierten wir noch einmal unsere Lieblingsorte ab und kamen dabei auch am Christiansborg Schloss vorbei. 

Mittagessen gab es dann noch bei der großen Markthalle - der Torvehallerne und dann kauften wir nur noch 1-2 Souvenirs (unter anderem erstellten wir uns selbst als Lego-Figur im großen LEGO Store in der Innenstadt). Einen letzten Kardamombun gab es dann doch noch bei Democratic Coffee und dann holten wir nur noch unser Gepäck und machten uns auf den Weg zurück zum Flughafen. 

Auch am Flughafen gibt es übrigens einen Gasoline Grill, falls man es während seines Trips nicht geschafft hat. 


Wissenswertes

Anreise:

Kopenhagen wird von vielen europäischen Flughäfen direkt angeflogen. Von Norddeutschland kommt man auch mit dem Auto und der Fähre gut in die dänische Hauptstadt. 

Vom Flughafen gelangt man anschließend am besten mit der Metro (M2) in die Innenstadt, was nur ca. 15 Minuten dauert. Ein Ticket kann man sich dafür entweder an einem Automaten oder über die Rejsebillet App kaufen. 

Fortbewegung vor Ort:

Zwar kann man in Kopenhagen grundsätzlich viele Orte zu Fuß erkunden, allerdings lohnt es sich hier und da Streckenabschnitte mit der Metro oder dem Bus abzukürzen. 

Hierfür gibt es praktischerweise auch (Mehr-)Tagestickets, mit denen man unbegrenzt Fahrten innerhalb des Stadtzentrums unternehmen kann. Das lohnt sich oft bereits ab ein paar Fahrten am Tag. 

Auch die Tickets hierfür gibt es entweder am Automaten oder in der App. 

Besonders praktisch ist, dass man mit diesem Ticket auch die kleine Fähre, bspw. von Nyhavn nach Reffen oder zum Nordhavn nutzen kann. 

Auch Leihfahrräder stehen an nahezu jeder Ecke und die Stadt ist erstaunlich gut auf Radfahrer ausgelegt. 

Sicherheit:

Kopenhagen ist zu jeder Tages- und Nachtzeit ausgesprochen sicher. Hier muss man sich wirklich gar keine Gedanken machen und kann selbst als Frau nachts noch problemlos alleine durch die Straßen laufen. 

Beste Reisezeit:

Die beste Reisezeit für Kopenhagen ist definitiv der Sommer. 

Wenn es sonnig ist, erwacht die Stadt erst richtig zum Leben, die Menschen sind draußen in den zahlreichen Cafés und Bars und das Leben scheint sehr angenehm zu sein. 

Durch die Lage am Wasser ist es hier außerdem oft windig, sodass es meist auch nicht zu heiß wird. 

Auch im Frühling ist eine Reise schön, man kann schon richtig sonnige Tage erwischen und die Blumen in den Parks blühen, insbesondere für morgens und abends sollte man aber auch an dickere Jacken denken. 

Sprache & Währung:

Gesprochen wird in Kopenhagen natürlich dänisch, wobei wirklich ausnahmslos jeder Mensch hier auch perfektes Englisch spricht. Das liegt insbesondere daran, dass die Dänen schon von Kindesalter an, in englischer Sprache lesen oder fernsehen. 

Die Währung ist die Dänische Krone, das fällt einem aber grundsätzlich gar nicht auf, da man wirklich überall auch mit der Karte zahlen kann. 

Die andere Währung wird einem dann nur bewusst, wenn man erst im Nachhinein bemerkt, wieviel Geld man jetzt tatsächlich ausgegeben hat, denn Kopenhagen ist wirklich sehr teuer. 

Tickets & Reservierungen:

Für die meisten Sehenswürdigkeiten bekommt man Tickets eigentlich noch vor Ort. 

Um sich Wartezeiten zu sparen, lohnt es sich aber auch, das ein oder andere Ticket vorab online zu kaufen, bspw. folgende:


Unterkunftsempfehlungen

In Kopenhagen gibt es einige sehr nette Hotels und Airbnbs. 

Vor allem vom Preis-Leistungs-Verhältnis kann ich unser Airbnb sehr empfehlen. 

Die Lage direkt an der Metro Station in einem ruhigen Viertel, nicht weit vom Norhavn, die sehr nette Kommunikation mit der Gastgeberin, die liebevoll eingerichtete und geräumige Wohnung mit eigenem Wohnzimmer, Balkon & Küche - haben uns super gefallen. Außerdem durften wir am Abreisetag unser Gepäck noch bis nachmittags in der Wohnung lassen. 

Weitere Hotels, die mir empfohlen wurden, sind bspw. das Hotel Sanders, das Kanalhuset oder das Andersen Hotel.


Essensempfehlungen

Typische Speisen:

Natürlich spielen Meeresfrüchte in der dänischen Küche und so auch in Kopenhagen eine große Rolle. Die bekanntesten Gerichte sind:

  • Smørrebrød: Ein eigentlich recht simples Gericht - Butterbrot - wird hier durch die unterschiedlichen Beläge ein echtes Highlight - ob mit Lachs, Schollenfillet, Garnelen oder mehr;
  • Stjerneskud: Ein bestimmtes Smørrebrød eben mit einem panierten Schollenfilet und weiteren Beilagen;
  • Hotdogs: Auch ein Hotdog von einem typischen Wagen "Pølsevogn" gehört bei einem Besuch Kopenhagens einfach dazu;
  • Stegt flæsk: Das Nationalgericht - knuspriges Schweinefleisch in Petersiliensoße mit Kartoffeln;
  • Süßgebäck: Zimtschnecken, Kardamombuns oder Wienerbrød;
  • Frikadeller: Typisch dänische Fleischbällchen;
  • Austern: Auch die Austernmuscheln sind hier sehr beliebt;
  • Bier: Auch Bier ist hier sehr beliebt - Carlsberg kommt zB. von hier.

Cafés:

Restaurants & Bars


Fotoeindrücke


Kopenhagen hat uns wirklich sehr gut gefallen - der Mix aus traditionellen Schlössern, der bunten Hafenpromenade von Nyhavn und der sehr modernen Architektur gepaart mit der Lage am Meer - machen die Stadt zu einem super Reiseziel. 

Außerdem herrscht in der ganzen Stadt eine sehr angenehme und entspannte Atmosphäre und das Essen ist wirklich ausgezeichnet. 

Etwas schade ist nur, dass wirklich alles sehr teuer ist, was man bei einem längeren Aufenthalt beachten sollte.

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