3 Tage - Oslo (Städtetrip)

Oslo - die Hauptstadt Norwegens im Norden von Europa, das zu den skandinavischen Ländern, allerdings nicht zur EU zählt, hat zu jeder Jahreszeit einige Highlights zu bieten. 

Zwischen Meeresfrüchten und Zimtschnecken, farbenfrohen Vierteln, grünen Parks und der modernen Uferpromenade rund um die Oper - kann man hier zu jeder Jahreszeit ein paar Tage super mit Leben füllen. 

Wir haben uns im Rahmen unseres jährlichen Trips über den Jahreswechsel für einen Besuch der Küstenstadt Bergen in Kombination mit ein paar Tagen in Norwegens Hauptstadt Oslo entschieden, aber auch im Sommer ist die Stadt sehr sehenswert und viele besuchen sie auch im Rahmen einer Kreuzfahrt. 

Quick Facts

Essen

Oslo bietet sehr leckere Cafés und Restaurants. Insbesondere Meeresfrüchte oder süßes Gebäck sind hier sehr beliebt und Norwegen ist sogar der größte Lachsexporteur weltweit. 

Tradition & Moderne

Die norwegische Hauptstadt bietet die perfekte Symbiose aus Tradition und Moderne - neben alten Wikingerfestungen findet sich bspw. das topmoderne Opernhaus.

Preisniveau

Skandinavien allgemein und Norwegen ganz besonders ist ein recht teures Reiseland. Restaurants, Cafés und Supermärkte sind hier schon ziemlich teuer. 

Im Folgenden gebe ich euch hilfreiche Informationen zu diesen Themen:

  1. Highlights
  2. Tagesplanung
  3. Wissenswertes
  4. Unterkunftsempfehlung
  5. Essensempfehlungen
  6. Fotoeindrücke
  7. Fazit

Außerdem findest du am Ende der Seite meinen komprimierten PDF Guide zum Download für unterwegs.

Wir waren Ende Dezember 2025/Anfang Januar 2026 im Rahmen eines Kurztrips in Norwegen.

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Sehenswertes

Opernhaus

Die norwegische Hauptstadt hat selbstverständlich das ein oder andere Highlight zu bieten und das bekannteste, wenn auch noch verhältnismäßig junge Wahrzeichen der Stadt - ist das Opernhaus von Oslo

Die Oper wurde erst 2008 eröffnet und ist seitdem aus dem Stadtbild Oslos nicht wegzudenken. 

Die moderne Bauweise soll dabei an einen schwimmenden Eisberg erinnern und ihre Inspiration fand die Bauweise der Oper in der Semperoper in Deutschland. 

Wenn man das Gebäude betritt, erlebt man direkt die cleane und moderne Bauweise des hölzernen und lichtdurchfluteten Foyers

Das Dach der Oper kann umsonst betreten werden und von hier hat man einen schönen Blick auf die Stadt auf der einen Seite und den Oslofjord in die andere Richtung. 

Tickets für Aufführungen in der Oper bekommt man online auf der eigenen Website.

Hier werden unterschiedliche Konzerte, Opernstücke und Ballets aufgeführt, aber auch eine Führung durch die Oper kann man hier buchen. 

Königsschloss

Da Norwegen noch eines der wenigen europäischen Länder mit einer echten Monarchie und entsprechend einem König und einer Königin ist, ist auch das Königsschloss hier ein bedeutendes Gebäude. 

Das Schloss wurde Mitte des 19. Jahrhunderts errichtet. 

Es dient der amtierenden Königsfamilie auch heute noch nicht nur als Regierungssitz, sondern auch als Residenz

Als Tourist lohnt sich ein Besuch des Schlosses und insbesondere der umliegenden Gartenanlage.

Wenn man es einrichten kann, kann man hier um 13:30 Uhr täglich auch die traditionelle Wachablösung vor dem Schloss beobachten. 

Das Königsschloss ist recht zentral in Oslo und am Ende der so genannten Prachtstraße, der Karl Johans Gate gelegen. 

Das Innere des Schlosses ist für Besucher nur in den Sommermonaten zugänglich. 

Festung Akershus

Auch die Festung Akershus zählt zu den Sehenswürdigkeiten Oslos, die einen Besuch wert sind. 

Sie liegt nicht weit vom Opernhaus entfernt ebenfalls am Ufer des Hafens. 

Die Festungsanlage wurde bereits Ende des 13. Jahrhunderts von König Håkon V. Magnusson errichtet und in den darauffolgenden Jahren immer weiter ausgebaut. 

Heute kann man die Anlage mitsamt dem Burggebäude, den Festungsmauern und den dort aufgestellten Kanonen besuchen. 

Auch das norwegische Streitkräftemuseum kann hier besucht werden und das beste an allem ist, dass der Besuch der gesamten Anlage komplett kostenlos möglich ist. 

Straßen & Viertel

Auch Oslo hat neben den klassischen Sehenswürdigkeiten für Touristen einige sehenswerte Stadtviertel und Straßen zu bieten. 

Besonders gut gefallen hat uns das junge und hippe Viertel Grünerløkka.

Hier finden sich viele nette Cafés und Restaurants und auch für Shopping-Freunde hält das Viertel vor allem kleinere Boutiquen und lokale Brands bereit.

Doch auch neben dem Viertel bietet Oslo weitere interessante Gegenden, wie bspw. die beliebten Straßen Damstredet, sowie Telthusbakken

Diese beiden Straßen bestehen noch zu einem großen Teil aus den typischen historischen und bunten Holzhäusern und sind definitiv einen kurzen Besuch wert. 

Auch die moderne Flaniermeile Aker Brygge kann definitiv zu den Teilen der Stadt gezählt werden, die bei einem Besuch Oslos nicht fehlen dürfen. 

Die historische Innenstadt rund um die Karl Johans Gate lädt außerdem zum Shoppen ein. 

Floating Sauna

Ein Erlebnis, das bei einem Besuch Oslos, vor allem in den Wintermonaten, nicht fehlen darf, ist das Entspannen in einer Floating Sauna auf dem Oslofjord.

Über die Stadt verteilt bietet die Oslo Sauna Association unterschiedliche Saunalandschaften an sieben verschiedenen Standorten an. 

Besonders empfehlenswert ist für uns der Standort Sukkerbiten direkt in der Nähe der Oper und des MUNCH Museums. 

Tickets für die Saunen kann man sich vorab online kaufen. 

Wer Saunagänge bspw. aus Deutschland gewohnt ist, der wird sich darüber wundern, dass die Norweger in den Saunen nicht nackt sind, sondern reguläre Badebekleidung tragen, im Winter sogar teilweise dicke Wollsocken. 

Außerdem herrscht hier keine Verpflichtung sich ruhig zu verhalten und die Einheimischen unterhalten sich durchaus während des Saunierens. 

Nach einem Saunagang in das eiskalte Fjordwasser zu springen ist jedenfalls eine echte Erfrischung. 

Alternative Orte

Die norwegische Hauptstadt bietet neben den genannten Highlights aber auch noch eine ganze Reihe an weiteren Highlights, die man versuchen sollte, in seinem Städtetrip unterzubringen. 

Erstmal hat die Stadt neben der Oper auch kulturell noch eine ganze Reihe an weiteren Highlights zu bieten - unter anderem das Nationalmuseum, in dem sowohl moderne, als auch historische Kunst ausgestellt ist und welches auch das größte Kunstmuseum ganz Skandinaviens ist, oder das MUNCH Museum, welches die weltgrößte Sammlung an Kunstwerken von Edvard Munch beherbergt. Außerdem gibt es noch ein Freilichtmuseum und das Polarschiffmuseum.

Auch der Vigeland Skulpturenpark ist ein weiteres kulturelles Highlight Oslos. 

Etwas außerhalb der Stadt gelegen, kann man auch außerhalb der Wettkampfzeiten die historische Holmenkollen Skisportanlage besuchen. Hier kann man das dort gelegene Restaurant aufsuchen, dem Museum einen Besuch abstatten oder den Blick auf die Stadt vom Schanzenturm genießen. 

Unmittelbar an oder in der Nähe der Karl Johans Gate finden sich sowohl das Parlamentsgebäude von Oslo, als auch die Domkirche und eben das Königsschloss

Natürlich werden auch von Oslo, wie auch von Bergen, Fjord-Bootstouren angeboten, bei denen man die umliegende Natur erkunden kann. 


Tagesplanung

Tag 1: Oslo - Grünerløkka & Stadtzentrum

Am 1. Tag landeten wir morgens in Oslo, wo wir bei unserem Kurztrip noch einen kleinen Zwischenstopp auf unserer Heimreise eingeplant hatten. 

Hier ging es nach dem Check-In direkt erstmal ins hippe Viertel Grünerløkka, wo wir uns einen Kaffee bei Tim Wendelboe holten und ein spätes Frühstük beim Kuro Oslo genossen. 

Als kleinen Nachtisch gab es noch einen Hotdog vom letzten traditionellen Stand - beim Syverkiosken.

Mit einem kurzen Abstecher bei der Damstredet und Telthusbakken Straße ging es zurück ins Zentrum und wir schlenderten etwas die inzwischen beleuchtete Karl Johans Gate entlang. 

Zum Abendessen hatten wir dann im Fiskeriet Youngstorget reserviert, wo wir Krabbe und Fischsuppe probierten. 

Tag 2: Königsschloss, Festung, Opernhaus & Sauna

Für den folgenden Tag hatten wir nochmal einige Highlights auf dem Programm.

Zum Frühstück ging es in das kleine nette, etwas außerhalb gelegene, Café Daegens Bakeri, wo wir eine heiße Schokolade und einen Kardamom Bun genossen. 

Von hier aus nahmen wir den Bus zurück in Richtung Zentrum und besuchten das Königsschloss, wo wir die Wachablösung anschauten und anschließend noch etwas durch den umliegenden und verschneiten Park spazierten. 

Von hier schlenderten wir anschließend weiter in Richtung Hafen und zur Festung Akershus, die wir uns in Ruhe anschauten, bevor wir unseren Spaziergang an der Hafenpromenade entlang weiter in Richtung Opernhaus fortsetzten. 

Hier schauten wir uns das schöne Foyer und das Opernhaus von außen an und gingen von hier weiter zur Sukkerbiten Floating Sauna, wo wir einen Nachmittags-Slot online reserviert hatten (nehmt hierfür am besten ein Schloss für den Spind mit).

Nach einigen entspannten Sauna Sessions, gefolgt von der erfrischenden Abkühlung im eiskalten Fjordwasser, nahmen wir uns noch etwas Zeit für das MUNCH Museum direkt um die Ecke. 

Zum Abendessen ging es an diesem Abend ins Prinsen

Tag 3: Aker Brygge, Tjuvholmen & Abreise

Und dann war auch schon unser letzter Tag gekommen. 

Zum Frühstück ging es an diesem Morgen zu Håndbakt OSLO und einen Kaffee holten wir uns bei Kiosk! Oslo.

Anschließend genossen wir noch ein wenig die Sonne an der Promenade, machten nochmal einen ausgiebigen Spaziergang vom Opernhaus bis zum modernen Hafenviertel Aker Brygge und aßen dort im The Salmon zu Mittag. 

Mit einem letzten Kardamom Bun von der Åpent Bakeri Tjuvholmen als Reiseproviant mussten wir uns dann gegen frühen Nachmittag auf den Weg zurück zum Flughafen und von dort nach Hause machen.

Abwandlung - Sommer

Wir haben Oslo im Winter besucht, ein Besuch der Stadt lohnt sich aber zu jeder Jahreszeit und insbesondere der norwegische Sommer bietet zahlreiche weitere Highlights. 

Neben den genannten Highlights, die größtenteils auch im Sommer gut geeignet sind, lohnt sich eine Fjord-Rundfahrt im Sommer ganz besonders. 

Außerdem lädt auch der Vigeland Skulpturenpark zu ausgiebigen Spaziergängen ein oder man verbringt etwas mehr Zeit auf einer der idyllischen Inseln im Oslofjord. 


Wissenswertes

Anreise:

Oslo wird von einigen europäischen Flughäfen direkt angeflogen.

Dort angekommen, bringt einen der Flughafen-Expresszug in nur knapp 20 Minuten bis ins Stadtzentrum.

Tickets kauft man entweder am Schalter oder über die Ruter App. 

Fortbewegung vor Ort:

In Oslo kann man eigentlich so ziemlich alles zu Fuß machen. Wenn man aber doch mal etwas weitere Strecken überbrücken möchte, dann geht das mit dem Bus oder der Straßenbahn.

Hier kann man über die Ruter App sowohl Einzel- als auch Tagestickets kaufen. 

Sicherheit:

Norwegen allgemein und damit auch Oslo ist zu jeder Tages- und Nachtzeit sehr sicher, vor allem im Stadtzentrum. Hier muss man sich gar keine Gedanken machen. 

Beste Reisezeit:

Eine beste Reisezeit für Norwegen und insbesondere für dessen Hauptstadt gibt es so eigentlich gar nicht. 

Sicherlich ist die grüne Stadt im Sommer wunderschön, aber auch der Winter mit Schnee hat uns hier sehr gut gefallen. 

Etwas vorsichtig sollte man wohl im frühen Frühling oder späten Herbst sein, hier kann es noch recht kalt und feucht sein. 

Sprache & Währung:

Gesprochen wird in Norwegen grundsätzlich Norwegisch, wie in allen skandinavischen Ländern beherrschen die Leute hier aber auch gut die englische Sprache. 

Die offizielle Währung Norwegens ist die Norwegische Krone, man kann aber eigentlich wirklich überall mit der Karte zahlen. 

Nur auf die teils sehr hohen Preise sollte man sich vorab schonmal seelisch einstellen. 

Tickets & Reservierungen:

Klassische Touristenattraktionen, für die Tickets notwendig sind, gibt es in hier gar nicht so viele. 

Für die Bootstouren lohnt es sich in der Hauptsaison jedoch vorzeitig online Tickets zu kaufen.


Unterkunftsempfehlungen

In Oslo haben wir uns für ein Hotel, das Bob W entschieden, das aber ähnlich war wie ein Airbnb. Man hatte Selbst-Check-In, eine sehr zentrale Lage und eine moderne Einrichtung - die Unterkunft können wir auch vom Preis-Leistungs-Verhältnis sehr empfehlen. Alle nötigen Infos hat man in einer eigenen Web-Plattform gefunden und konnte dort auch mit einem KI-Chatbot chatten und bekam sehr schnell Antworten auf Fragen. 


Essensempfehlungen

Typische Speisen:

Die norwegische Küche zeichnet sich natürlich insbesondere durch frische Meeresfrüchte aus, doch auch darüber hinaus gibt es Optionen:

  • Fårikål: Gleich das erste Gericht enthält keine Meeresfrüchte, sondern Wildfleisch oder Lamm;
  • Königskrabben: Sehr beliebt sind die arktischen Königskrabben oder Schneekrabben;
  • Lachs: Norwegischer Lachs ist auf der ganzen Welt beliebt, in Norwegen ist Rakfisk ein beliebtes Gericht;
  • Kjøttkaker: Leckere Fleischbällchen mit Kartoffeln und Erbsenpüree serviert;
  • Walfleisch: Im Norden des Landes ist neben Hering oder Kabeljau auch Wal sehr beliebt;
  • Brunost: Beliebter norwegischer und süß-karamelliger Käse;
  • Hotdogs: Auch Hotdogs isst man hier gerne, teilweise in einer Art Pfannkuchen als Brotersatz.

Cafés:

Restaurants

  • Fiskeriet Youngstorget: Nettes Restaurant, sehr leckere Meeresfrüchte;
  • Prinsen: Schickeres Restaurant, höhere Preise, aber lecker;
  • The Salmon: Super leckerer Lachs in Aker Brygge;
  • LuLu: Noch ein schickes Restaurant;
  • Arakataka: Nordische und internationale Küche;
  • Syverkiosken: Letzter Stand mit traditionellen Hot Dogs.

Fotoeindrücke


Uns hat unser Trip nach Oslo als Ende des alten und Start ins neue Jahr sehr gut gefallen. 

Wir haben Oslo als sehr modern und lebhaft empfunden - mit schöner Architektur, gutem Essen und einigen Highlights.

Wir werden sicherlich wieder nach Norwegen kommen, dann aber erstmal um einige andere Orte, wie Preikestolen, Spitzbergen oder die Lofoten zu sehen. Gerade im Norden Norwegens stellen wir uns das Feeling noch einmal ganz besonders vor. 

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Guides

Oslo English

PDF – 3,5 MB 14 Downloads

Oslo Deutsch

PDF – 3,5 MB 16 Downloads

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