7 Tage - Norwegen (Bergen & Oslo)

Norwegen - das Land ganz im Norden von Europa, das zu den skandinavischen Ländern, allerdings nicht zur EU zählt, hat zu jeder Jahreszeit einige Highlights zu bieten. 

Von tollen Wanderwegen und Aussichtsplattformen im Sommer, den Lofoten ganz im Norden, zerklüfteten Fjorden und unberührter Natur bis hin zu farbenfrohen kleinen Orten und zur Hauptstadt Oslo. 

Wir haben uns im Rahmen unseres jährlichen Trips über den Jahreswechsel für einen Besuch der Küstenstadt Bergen in Kombination mit ein paar Tagen in Norwegens Hauptstadt Oslo entschieden. 

Im Folgenden gebe ich euch hilfreiche Informationen zu diesen Themen:

  1. Highlights
  2. Tagesplanung
  3. Wissenswertes
  4. Unterkunftsempfehlungen
  5. Essensempfehlungen
  6. Fotoeindrücke
  7. Fazit

Außerdem findest du am Ende der Seite meine komprimierten PDF Guides zum Download für unterwegs.

Wir waren Ende Dezember 2025/Anfang Januar 2026 im Rahmen eines Kurztrips in Norwegen.

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Sehenswertes

Bergen

Ulriken

Der Ulriken ist ein Berg am Rande der Stadt Bergen und die Aussicht von hier oben ist eines der absoluten Highlights bei einem Besuch der Stadt. 

Mit 643 Metern Höhe ist der Ulriken übrigens auch der höchste der sieben Berge in und um Bergen. 

Nach oben gelangt man entweder per Wanderung oder mit der Seilbahn und diese erreicht man am besten im Sommer mit dem Ulriken-Bus oder ganzjährig mit der Metro-Linie 2 vom Zentrum aus. 

Die Wanderung startet dann auch gleich hier an der Seilbahnstation und bis nach oben braucht man ca. 1 - 1,5 Stunden, wobei ein Großteil des Weges über Treppenstufen führt. 

Tickets für die Ulriken-Seilbahn kann man sich vorab online kaufen, um die mögliche Warteschlange am Schalter zu überspringen. 

Wenn man oben die Aussicht genossen hat, kann man noch etwas im Panoramarestaurant essen & trinken oder auch die beliebte Wanderung vom Ulriken zum Fløyen und von dort zurück ins Zentrum machen. 

Bryggen

Das klassische Postkartenmotiv und ein weiteres Highlight ist die bunte Häuserfront des Hanseviertels Bryggen, das inzwischen auch zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt. 

Einen besonders guten Blick hat man vom gegenüberliegenden Ufer.

In den Häusern selbst finden sich heutzutage Restaurants und viele kleinere (Souvenir-)Shops. 

Hier kann man wunderbar durch die engen Gassen schlendern und ein Gefühl davon bekommen, wie das Leben hier früher wohl ausgesehen hat. 

Wer sich noch mehr für die Historie des Viertels und der Stadt Bergen interessiert, für den lohnt sich auch ein Besuch des Hanseatischen Museums "Hanseatiske Museum". 

Man lernt hier alles darüber, wie Bergen zu den wichtigsten Handelsstädten von ganz Europa wurde. 

Das Highlight des Museums sind sicherlich die alten, hölzernen Versammlungsräume der hanseatischen Kaufleute, die Schøtstuene

Fløyen

Das nächste Highlight ist wiederum einer der Stadtberge und Aussichtspunkte von Bergen, welchen ich bereits oben angesprochen habe. 

Der Fløyen ist zwar deutlich kleiner als der Ulriken (nur ca. 320 Meter), aber dafür noch zentrumsnäher und bietet ebenfalls einen fantastischen Ausblick über die Stadt und das Meer. 

Während man auch auf den Fløyen hinaufwandern oder, wie schon erwähnt, vom Ulriken herüberwandern kann, kann man auch direkt aus dem Zentrum die Standseilbahn, die Fløibahn, nach oben nehmen. 

Die Wanderung vom Ulriken ist ca. 13km lang, geht überwiegend leicht bergab und dauert zwischen 4 und 6 Stunden, bei denen man durchweg einen tollen Blick hinab auf die Dächer und den Hafen hat. 

Auf dem Fløyen selbst findet man mehrere tolle Wanderwege, einen Kinderspielplatz, einen großen Souvenirshop und ein Restaurant. 

Altstadt

Bergen lebt weniger von ihren klassischen Sehenswürdigkeiten, als viel mehr von den schönen Altstadtgassen und bei unserem Besuch im Winter, haben die verschneiten Gassen eine ganz besonders gemütliche Atmosphäre versprüht. 

Uns haben die Häuser und Gassen etwas weiter oben am Hang gelegen besonders gut gefallen, wo wir auch unser Airbnb hatten. 

Hier beim Aussichtspunkt und in den umliegenden Straßen kann man wunderbar spazieren gehen und den Charme des alten Bergens aufsaugen. 

In einigen der Häuser finden sich heute kleine Shops, Restaurants und Cafés. 

Auch der Wanderweg auf den Fløyen startet übrigens hier oben. 

Im Sommer erfreuen sich die zahlreichen Spielplätze großer Beliebtheit und im Winter ziehen Familien mit Kindern auf Schlitten durch die Straßen. 

Auch der Weg zu Fuß nach unten ins Zentrum ist von hier nicht weit. 

Mostraumen Fjordfahrt

Zu jeder Jahreszeit lohnenswert ist auch eine Bootsfahrt zu den Fjorden rund um Mostraumen. 

Mostraumen ist eine schmale Meerenge am Ende des Osterfjords

Hierfür startet man in der Regel direkt am zentralen Hafen von Bergen und es gibt (Halb-)Tagesfahrten raus aus der Stadt. 

Hier sieht man recht schnell die Stadt und die bunte Häuserfront von Bryggen in der Ferne verschwinden und erreicht die ungestörte Natur.

Man fährt vorbei an kleinen Inseln und der Fjord wird immer schmaler, während an den steilen Felswänden zu beiden Seiten Wasser durch kleine Wasserfälle hinunter stürzt.

Mit etwas Glück kann man während der Bootstour einige Meeresbewohner, wie Seehunde beobachten oder Adler, die über dem Boot über den Himmel kreisen. 

Tickets für einen solchen Fjord Cruise kann man vorab online kaufen. 

Alternative Orte

Wer noch mehr Zeit mitgebracht hat, dem bieten sich in Bergen auch noch weitere kleinere Highlights. 

Ein Highlight, das bei einem Besuch nicht fehlen sollte, ist der historische Fischmarkt - Fisketorget Bergen. Hier kann man unterschiedlichste frische Meeresfrüchte probieren. 

Auch das Freilichtmuseum Gamle Bergen ist ein beliebtes Ausflugsziel in Bergen. Hier stehen knapp 50 Holzhäuser aus den letzten Jahrhunderten und Schauspieler tragen altertümliche Kostüme. 

Weitere sehenswerte Gebäude im Stadtzentrum sind bspw. der Rosekranzturm, die Håkonshallen, die ehemalige Festhalle von König Håkonsson, oder auch die Fantoft Stabkirche

Bei Familien beliebt ist auch das Bergener Meeres-Aquarium.

Oslo

Opernhaus

Die norwegische Hauptstadt hat selbstverständlich das ein oder andere Highlight zu bieten und das bekannteste, wenn auch noch verhältnismäßig junge Wahrzeichen der Stadt - ist das Opernhaus von Oslo

Die Oper wurde erst 2008 eröffnet und ist seitdem aus dem Stadtbild Oslos nicht wegzudenken. 

Die moderne Bauweise soll dabei an einen schwimmenden Eisberg erinnern und ihre Inspiration fand die Bauweise der Oper in der Semperoper in Deutschland. 

Wenn man das Gebäude betritt, erlebt man direkt die cleane und moderne Bauweise des hölzernen und lichtdurchfluteten Foyers

Das Dach der Oper kann umsonst betreten werden und von hier hat man einen schönen Blick auf die Stadt auf der einen Seite und den Oslofjord in die andere Richtung. 

Tickets für Aufführungen in der Oper bekommt man online auf der eigenen Website.

Hier werden unterschiedliche Konzerte, Opernstücke und Ballets aufgeführt, aber auch eine Führung durch die Oper kann man hier buchen. 

Königsschloss

Da Norwegen noch eines der wenigen europäischen Länder mit einer echten Monarchie und entsprechend einem König und einer Königin ist, ist auch das Königsschloss hier ein bedeutendes Gebäude. 

Das Schloss wurde Mitte des 19. Jahrhunderts errichtet. 

Es dient der amtierenden Königsfamilie auch heute noch nicht nur als Regierungssitz, sondern auch als Residenz

Als Tourist lohnt sich ein Besuch des Schlosses und insbesondere der umliegenden Gartenanlage.

Wenn man es einrichten kann, kann man hier um 13:30 Uhr täglich auch die traditionelle Wachablösung vor dem Schloss beobachten. 

Das Königsschloss ist recht zentral in Oslo und am Ende der so genannten Prachtstraße, der Karl Johans Gate gelegen. 

Das Innere des Schlosses ist für Besucher nur in den Sommermonaten zugänglich. 

Festung Akershus

Auch die Festung Akershus zählt zu den Sehenswürdigkeiten Oslos, die einen Besuch wert sind. 

Sie liegt nicht weit vom Opernhaus entfernt ebenfalls am Ufer des Hafens. 

Die Festungsanlage wurde bereits Ende des 13. Jahrhunderts von König Håkon V. Magnusson errichtet und in den darauffolgenden Jahren immer weiter ausgebaut. 

Heute kann man die Anlage mitsamt dem Burggebäude, den Festungsmauern und den dort aufgestellten Kanonen besuchen. 

Auch das norwegische Streitkräftemuseum kann hier besucht werden und das beste an allem ist, dass der Besuch der gesamten Anlage komplett kostenlos möglich ist. 

Straßen & Viertel

Auch Oslo hat neben den klassischen Sehenswürdigkeiten für Touristen einige sehenswerte Stadtviertel und Straßen zu bieten. 

Besonders gut gefallen hat uns das junge und hippe Viertel Grünerløkka.

Hier finden sich viele nette Cafés und Restaurants und auch für Shopping-Freunde hält das Viertel vor allem kleinere Boutiquen und lokale Brands bereit.

Doch auch neben dem Viertel bietet Oslo weitere interessante Gegenden, wie bspw. die beliebten Straßen Damstredet, sowie Telthusbakken

Diese beiden Straßen bestehen noch zu einem großen Teil aus den typischen historischen und bunten Holzhäusern und sind definitiv einen kurzen Besuch wert. 

Auch die moderne Flaniermeile Aker Brygge kann definitiv zu den Teilen der Stadt gezählt werden, die bei einem Besuch Oslos nicht fehlen dürfen. 

Die historische Innenstadt rund um die Karl Johans Gate lädt außerdem zum Shoppen ein. 

Floating Sauna

Ein Erlebnis, das bei einem Besuch Oslos, vor allem in den Wintermonaten, nicht fehlen darf, ist das Entspannen in einer Floating Sauna auf dem Oslofjord.

Über die Stadt verteilt bietet die Oslo Sauna Association unterschiedliche Saunalandschaften an sieben verschiedenen Standorten an. 

Besonders empfehlenswert ist für uns der Standort Sukkerbiten direkt in der Nähe der Oper und des MUNCH Museums. 

Tickets für die Saunen kann man sich vorab online kaufen. 

Wer Saunagänge bspw. aus Deutschland gewohnt ist, der wird sich darüber wundern, dass die Norweger in den Saunen nicht nackt sind, sondern reguläre Badebekleidung tragen, im Winter sogar teilweise dicke Wollsocken. 

Außerdem herrscht hier keine Verpflichtung sich ruhig zu verhalten und die Einheimischen unterhalten sich durchaus während des Saunierens. 

Nach einem Saunagang in das eiskalte Fjordwasser zu springen ist jedenfalls eine echte Erfrischung. 

Alternative Orte

Die norwegische Hauptstadt bietet neben den genannten Highlights aber auch noch eine ganze Reihe an weiteren Highlights, die man versuchen sollte, in seinem Städtetrip unterzubringen. 

Erstmal hat die Stadt neben der Oper auch kulturell noch eine ganze Reihe an weiteren Highlights zu bieten - unter anderem das Nationalmuseum, in dem sowohl moderne, als auch historische Kunst ausgestellt ist und welches auch das größte Kunstmuseum ganz Skandinaviens ist, oder das MUNCH Museum, welches die weltgrößte Sammlung an Kunstwerken von Edvard Munch beherbergt. Außerdem gibt es noch ein Freilichtmuseum und das Polarschiffmuseum.

Auch der Vigeland Skulpturenpark ist ein weiteres kulturelles Highlight Oslos. 

Etwas außerhalb der Stadt gelegen, kann man auch außerhalb der Wettkampfzeiten die historische Holmenkollen Skisportanlage besuchen. Hier kann man das dort gelegene Restaurant aufsuchen, dem Museum einen Besuch abstatten oder den Blick auf die Stadt vom Schanzenturm genießen. 

Unmittelbar an oder in der Nähe der Karl Johans Gate finden sich sowohl das Parlamentsgebäude von Oslo, als auch die Domkirche und eben das Königsschloss

Natürlich werden auch von Oslo, wie auch von Bergen, Fjord-Bootstouren angeboten, bei denen man die umliegende Natur erkunden kann. 


Tagesplanung

Tag 1: Anreise & Silvesterabend

Am ersten Tag unserer Reise, welcher gleichzeitig auch der letzte Tag des Jahres war, flogen wir von München direkt nach Bergen in Norwegen. 

Vom Flughafen nahmen wir die Bahn ins Zentrum, kauften noch ein paar Kleinigkeiten ein und verbrachten den Abend dann in unserem Airbnb, wo wir erst kochten und dann einen Spieleabend mit unseren Freunden machten. 

Um Mitternacht gingen wir dann noch zu dem Aussichtspunkt ein paar Straßen weiter, von wo aus wir das Feuerwerk über der Stadt beobachteten. 

Tag 2: Stadtzentrum, Markthalle & Fløyen

Am nächsten Morgen spazierten wir durch den anhaltenden Schneefall hinunter ins Zentrum, wo wir uns zum Frühstück etwas bei Godt Brød holten. 

Nachdem wir zuhause entspannt gefrühstückt hatten, schlenderten wir einfach ein bisschen durch das Stadtzentrum, bevor wir uns zum Mittagessen einen Snack in der großen Markthalle am Hafen holten. 

Von hier genossen wir auch das erste mal den Blick auf die bunte Häuserfront von Bryggen

Nachmittags nahmen wir dann noch die Fløibahnen hoch zum Fløyen, von wo aus wir den Blick über die Stadt genossen und auch noch ein bisschen im Schnee spazieren gingen. 

Abends aßen wir wieder bei uns im Airbnb und hatten anschließend sogar das Glück, dass wir ganz leicht Polarlichter sehen konnten, was in Bergen aufgrund der doch verhältnismäßig südlichen Lage, vor allem zu der Jahreszeit gar nicht so häufig vorkommt.

Tag 3: Bryggen & Ulriken

Auch den dritten Tag ließen wir mit einem entspannten Frühstück zunächst einmal ganz relaxed angehen, bevor wir anschließend zunächst Bryggen nochmal in Ruhe besichtigten und nach einem Hotdog von 3 Kroneren zum Mittagessen, noch auf den Ulriken hinauffuhren, wo wir nochmals den Blick aus einem anderen Winkel auf die Stadt und den Hafen genossen und anschließend wieder zurück ins Zentrum fuhren. 

Zum Abendessen kochten wir wieder selbst in unserem Airbnb.

Tag 4: Mostraumen Fjordfahrt

Am vierten Tag mussten wir dann etwas früher aufstehen, denn um 10 Uhr legte am Hafen unser Boot ab, auf dem wir eine Fahrt durch die Fjorde rund um Mostraumen gebucht hatten. 

Die Tour dauert ca. 2-3 Stunden und bot spektakuläre Blicke in die wilde und unberührte Fjordlandschaft. 

Nachdem wir zurück in Bergen waren, gab es ein Stück Kuchen und einen Kaffee bei Det Lille Kaffekompaniet und nach einer kurzen Shoppingtour in der Innenstadt, ging es zum letzten Abendessen zum traditionellen Restaurant Bryggeloftet.

Tag 5: Oslo - Grünerløkka & Stadtzentrum

Am 5. Tag hieß es dann für uns Abschied nehmen aus Bergen und wir flogen früh morgens nach Oslo, wo wir noch einen kleinen Zwischenstopp auf unserer Heimreise eingeplant hatten. 

Hier ging es nach dem Check-In direkt erstmal ins hippe Viertel Grünerløkka, wo wir uns einen Kaffee bei Tim Wendelboe holten und ein spätes Frühstük beim Kuro Oslo genossen. 

Als kleinen Nachtisch gab es noch einen Hotdog vom letzten traditionellen Stand - beim Syverkiosken.

Mit einem kurzen Abstecher bei der Damstredet und Telthusbakken Straße ging es zurück ins Zentrum und wir schlenderten etwas die inzwischen beleuchtete Karl Johans Gate entlang. 

Zum Abendessen hatten wir dann im Fiskeriet Youngstorget reserviert, wo wir Krabbe und Fischsuppe probierten. 

Tag 6: Königsschloss, Festung, Opernhaus & Sauna

Für den folgenden Tag hatten wir nochmal einige Highlights auf dem Programm.

Zum Frühstück ging es in das kleine nette, etwas außerhalb gelegene, Café Daegens Bakeri, wo wir eine heiße Schokolade und einen Kardamom Bun genossen. 

Von hier aus nahmen wir den Bus zurück in Richtung Zentrum und besuchten das Königsschloss, wo wir die Wachablösung anschauten und anschließend noch etwas durch den umliegenden und verschneiten Park spazierten. 

Von hier schlenderten wir anschließend weiter in Richtung Hafen und zur Festung Akershus, die wir uns in Ruhe anschauten, bevor wir unseren Spaziergang an der Hafenpromenade entlang weiter in Richtung Opernhaus fortsetzten. 

Hier schauten wir uns das schöne Foyer und das Opernhaus von außen an und gingen von hier weiter zur Sukkerbiten Floating Sauna, wo wir einen Nachmittags-Slot online reserviert hatten (nehmt hierfür am besten ein Schloss für den Spind mit).

Nach einigen entspannten Sauna Sessions, gefolgt von der erfrischenden Abkühlung im eiskalten Fjordwasser, nahmen wir uns noch etwas Zeit für das MUNCH Museum direkt um die Ecke. 

Zum Abendessen ging es an diesem Abend ins Prinsen

Tag 7: Aker Brygge, Tjuvholmen & Abreise

Und dann war auch schon unser letzter Tag gekommen. 

Zum Frühstück ging es an diesem Morgen zu Håndbakt OSLO und einen Kaffee holten wir uns bei Kiosk! Oslo.

Anschließend genossen wir noch ein wenig die Sonne an der Promenade, machten nochmal einen ausgiebigen Spaziergang vom Opernhaus bis zum modernen Hafenviertel Aker Brygge und aßen dort im The Salmon zu Mittag. 

Mit einem letzten Kardamom Bun von der Åpent Bakeri Tjuvholmen als Reiseproviant mussten wir uns dann gegen frühen Nachmittag auf den Weg zurück zum Flughafen und von dort nach Hause machen.


Wissenswertes

Anreise:

Sowohl Bergen, als auch Oslo werden von einigen europäischen Flughäfen direkt angeflogen, wobei Flüge nach Bergen auch oft über Kopenhagen oder Oslo gehen. 

In Oslo bringt einen der Flughafen-Expresszug in nur knapp 20 Minuten bis ins Stadtzentrum.

In Bergen nimmt man entweder auch die günstige Stadtbahn (Bybanen), die ca. 45 Minuten braucht, oder den Flughafenbus, der etwas schneller und komfortabler, aber auch einen Tick teurer ist. 

Tickets kauft man entweder am Schalter oder in Bergen über die Skyss Billett App, bzw. in Oslo über die Ruter App. 

Fortbewegung vor Ort:

In Bergen kann man eigentlich so ziemlich alles zu Fuß machen. Wenn man aber doch, die teils etwas steileren Straßen mal mit dem Bus überbrücken möchte, dann gibt es in der SkyssBillett App auch (Mehr-)Tagestickets.

Dasselbe gilt für Oslo, auch da kann man über die Ruter App sowohl Einzel- als auch Tagestickets kaufen. 

Sicherheit:

Norwegen allgemein und damit auch Bergen oder Oslo ist zu jeder Tages- und Nachtzeit sehr sicher, vor allem im Stadtzentrum. Hier muss man sich gar keine Gedanken machen. 

Beste Reisezeit:

Eine beste Reisezeit für Norwegen und insbesondere diese beiden Städte gibt es so eigentlich gar nicht. 

Sicherlicht sind die beiden Regionen im Sommer wunderschön, aber auch der Winter mit Schnee hat uns hier sehr gut gefallen. 

Etwas vorsichtig sollte man wohl im frühen Frühling oder späten Herbst sein, denn Bergen gilt nicht umsonst als regenreichste Stadt von ganz Europa. 

Sprache & Währung:

Gesprochen wird in Norwegen grundsätzlich Norwegisch, wie in allen skandinavischen Ländern beherrschen die Leute hier aber auch gut die englische Sprache. 

Die offizielle Währung Norwegens ist die Norwegische Krone, man kann aber eigentlich wirklich überall mit der Karte zahlen. 

Nur auf die teils sehr hohen Preise sollte man sich vorab schonmal seelisch einstellen. 

Tickets & Reservierungen:

Klassische Touristenattraktionen, für die Tickets notwendig sind, gibt es in hier gar nicht so viele. 

Für die Bootstouren lohnt es sich in der Hauptsaison jedoch vorzeitig online Tickets zu kaufen.


Unterkunftsempfehlungen

In Bergen gibt es eine Vielzahl sehr schöner Airbnbs und auch uns hat bei einem Aufenthalt zu viert mit einem Kleinkind unser Airbnb sehr gut gefallen. 

Es war schön und modern eingerichtet, mit großer Küche zum gemeinsamen Kochen und 2 Schlafräumen und sehr schön gelegen in einer der schönsten Gegenden der Stadt. Auch der Bus hat nicht weit von der Unterkunft gehalten. 

In Olso hingegen haben wir uns für ein Hotel entschieden, das aber ebenfalls ähnlich war wie ein Airbnb. Man hatte Selbst-Check-In, eine sehr zentrale Lage und eine moderne Einrichtung - die Unterkunft können wir auch vom Preis-Leistungs-Verhältnis sehr empfehlen. Alle nötigen Infos hat man in einer eigenen Web-Plattform gefunden und konnte dort auch mit einem KI-Chatbot chatten und bekam sehr schnell Antworten auf Fragen. 


Essensempfehlungen

Typische Speisen:

Die norwegische Küche zeichnet sich natürlich insbesondere durch frische Meeresfrüchte aus, doch auch darüber hinaus gibt es Optionen:

  • Fårikål: Gleich das erste Gericht enthält keine Meeresfrüchte, sondern Wildfleisch oder Lamm;
  • Königskrabben: Sehr beliebt sind die arktischen Königskrabben oder Schneekrabben;
  • Lachs: Norwegischer Lachs ist auf der ganzen Welt beliebt, in Norwegen ist Rakfisk ein beliebtes Gericht;
  • Kjøttkaker: Leckere Fleischbällchen mit Kartoffeln und Erbsenpüree serviert;
  • Walfleisch: Im Norden des Landes ist neben Hering oder Kabeljau auch Wal sehr beliebt;
  • Brunost: Beliebter norwegischer und süß-karamelliger Käse;
  • Hotdogs: Auch Hotdogs isst man hier gerne, teilweise in einer Art Pfannkuchen als Brotersatz.

Cafés:

In Oslo:

In Bergen lohnen sich:

Restaurants

In Oslo:

  • Fiskeriet Youngstorget: Nettes Restaurant, sehr leckere Meeresfrüchte;
  • Prinsen: Schickeres Restaurant, höhere Preise, aber lecker;
  • The Salmon: Super leckerer Lachs in Aker Brygge;
  • LuLu: Noch ein schickes Restaurant;
  • Arakataka: Nordische und internationale Küche;
  • Syverkiosken: Letzter Stand mit traditionellen Hot Dogs.

In Bergen:


Fotoeindrücke


Uns hat unser Trip nach Bergen und Oslo als Ende des alten und Start ins neue Jahr sehr gut gefallen. 

In Bergen hatten wir wirklich Glück mit dem Wetter, was dort nicht selbstverständlich ist und auch Oslo hat uns als Stadt sehr gut gefallen. 

Wir werden sicherlich wieder nach Norwegen kommen, dann aber erstmal um einige andere Orte, wie Preikestolen, Spitzbergen oder die Lofoten zu sehen. Gerade im Norden Norwegens stellen wir uns das Feeling noch einmal ganz besonders vor. 

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