4 Tage - Bangkok (Städtetrip)

Bangkok - die Hauptstadt Thailand mit sehenswerten buddhistischen Tempeln, topmodernen Wolkenkratzern und fantastischem Essen - sollte definitiv einmal besucht werden. 

Außerdem ist Thailand DAS Einstiegsland für Reisen nach Asien - mit noch immer verhältnismäßig günstigen Preisen und einer guten Infrastruktur - sodass man den Besuch der Hauptstadt auch ideal mit einer der schönen Inseln oder der bergigen Waldregion im Norden des Landes verknüpfen kann. 

Für echte Food-Lover lohnt sich ein Besuch Bangkoks besonders, denn hier findet man einige der besten Restaurants der Welt. Die freundlichen Leute und die angenehme Atmosphäre in der Stadt runden das Gesamtbild ab. 

Quick Facts

Food Hotspot

Die thailändische Küche ist auf der ganzen Welt beliebt und Bangkok bietet hier besonders viele Highlights - von High End Cuisine bis hin zu einfachen Straßenständen. 

Buddhismus

In Bangkok und ganz Thailand ist der Buddhismus besonders ausgeprägt und so kann man in der Hauptstadt gleich mehrere sehenswerte buddhistische Tempel besuchen. 

Preisniveau

Auch wenn die Preise hier in den letzten Jahren schon ordentlich in die Höhe geschossen sind, ist das Preisniveau für westliche Verhältnisse noch immer sehr gut.

Im Folgenden gebe ich euch hilfreiche Informationen zu diesen Themen:

  1. Highlights
  2. Tagesplanung
  3. Wissenswertes
  4. Unterkunftsempfehlungen
  5. Essensempfehlungen
  6. Fotoeindrücke
  7. Fazit

Unsere Reise nach Thailand haben wir bereits 2017 gemacht.

Hinweis: Dieser Beitrag enthält ggf. Affiliate-Links. Wenn du über diese Links buchst, erhalte ich eine kleine Provision – für dich bleibt der Preis gleich.


Sehenswertes

Bangkok

Bangkok, die Hauptstadt Thailands, ist mit weit über 10 Millionen Einwohnern die mit Abstand größte Stadt des Landes und eine echte asiatische Megametropole. Wie so viele asiatische Großstädte, bildet auch Bangkok eine perfekte Symbiose aus Tradition und Moderne. 

Die Stadt ist bekannt für ihre über 400 Tempel, ihre hochmodernen Einkaufszentren, ausgezeichneten Restaurants und Rooftop Bars, sowie auch als Drehort der Komödie - Hangover 2. Einige der Highlights, die man bei einem Besuch definitiv nicht verpassen sollte, zeige ich euch hier:

Königspalast

Der Königspalast, Grand Palace, ist sicherlich einer der ersten Orte, die man in Bangkok gesehen haben sollte. 

Ende des 18. Jahrhunderts erbaut, diente der Palast den Königen von Siam (heutiges Thailand) bis Mitte des 20. Jahrhunderts als offizielle Residenz.  Die gesamte Palastanlage umfasst über 2,5 km² Fläche und liegt am östlichen Ufer des Chao Phraya Flusses, der mitten durch Bangkok fließt. 

Auf der Anlage befindet sich neben dem Grand Palace noch der Tempel des Smaragd-Buddhas - Wat Phra KaeoVorlage für den Bau der Anlage war die einstige Tempelanlage in Ayutthaya, die Mitte des 18. Jahrhunderts von den Birmanen zerstört wurde. 

Wie in nahezu jeder Tempelanlage gilt auch hier, dass die Anlage nur mit langer Kleidung und geschlossenen Schuhen betreten werden darf. 

Wat Pho

Bangkok bietet Reisenden eine große Vielzahl faszinierender Tempel - einer der sehenswertesten Tempel ist sicher der Wat Pho

Durch seine Lage, in unmittelbarer Nähe zum Grand Palace, lässt sich ein Besuch dieser beiden Highlights ausgezeichnet miteinander verbinden. 

Neben den in ganz Bangkok verteilten Tempelanlagen in ähnlichem Baustil, bietet dieser Tempel eine Besonderheit - einen gigantischen und goldenen liegenden Buddha. Die Statue ist mit einer Länge von 46 Metern und einer Höhe von 15 Metern eine der größten Buddha-Statuen ganz Thailands. 

Man kann den Tempel entweder im Rahmen einer Führung besichtigen, oder einfach ein Ticket an der Kasse am Eingang erwerben. 

Hier gibt es unterschiedlichste Touren und häufig wird eine Führung zum Wat Pho in Verbindung mit dem Königspalast oder dem Wat Arun angeboten.

Auf dem Tempelgelände selbst und vor allem in der Halle des großen Buddhas, muss wiederum lange Kleidung getragen werden.

Wat Arun

Auch der Wat Arun Tempel darf natürlich auf der Liste von Bangkoks Sehenswürdigkeiten nicht fehlen.

Übersetzt heißt Wat Arun übrigens Tempel der Morgenröte.

Besonders beeindruckend ist hier der um die 70 Meter hohe zentrale Prang, welcher umgeben ist von einzelnen kleineren Prangs. Prang nennt man die markanten Tempeltürme. 

Wie alle Tempelanlagen, hat auch die Anlage des Wat Arun neben den Tempeltürmen noch einiges mehr zu bieten. Hier gibt es bspw. eine Ordinationshalle, verzierte Torbögen und Wihans, buddhistische Klostergebäude. 

Auch den Wat Arun kann man entweder im Rahmen einer geführten Tour besichtigen, oder auf eigene Faust. Hierfür überquert man den Fluss Chao Phraya am besten mit einer Fähre. 

Ein besonderer Anblick ist der Wat Arun auch bei nächtlicher Beleuchtung. Hier spiegeln sich die golden leuchtenden Türme im Wasser des Flusses. 

Floating Markets

Ein ganz besonderes Highlight Bangkoks sind auch die Floating Markets.

Hier steigt man auf ein Boot und fährt die Khlongs, die Kanäle der Stadt, entlang. Über die Khlongs fahren dann einige Boote, gesteuert von Einheimischen mit Strohhüten und befüllt mit bunten Früchten, gegrilltem Essen und weiterem Streetfood. Kaufen kannst du die Waren auf dem Boot direkt im Vorbeifahren.  In und um Bangkok gibt es zahlreiche dieser schwimmenden Märkte. 

Der bekannteste ist sicher der Damnoen Saduak Floating Market. Auch zu diesem ca. 1,5 Stunden vom Stadtzentrum entfernten Markt kann man geführte Touren  buchen. 

Oft wird ein Besuch des schwimmenden Marktes auch noch mit einem Stopp beim Maeklong Railway Market verbunden, einem Markt direkt an und auf den Schienen der Zugstrecke. Auch das ist ein einmaliges Erlebnis. 

Weitere schwimmende Märkte sind außerdem auch der Amphawa, der Tha Kha oder der Klong Lat Mayom Market, die teilweise aber auch noch weiter außerhalb der Stadt liegen.

Eine Alternative zu den schwimmenden Märkten bietet außerdem auch der riesige Chatuchak Market, ein Wochenend-Markt in der Stadt.

Lumphini Park

Wer nach zahlreichen Besuchen überfüllter Tempelanlagen und wuseliger Märkte dann doch mal eine Verschnaufpause braucht, der sollte dem Lumphini Park einen Besuch abstatten.

Der mitten im Zentrum der Stadt gelegene Park bildet eine grüne Oase der Ruhe inmitten all der Wolkenkratzer um ihn herum. 

Hier finden regelmäßig Yoga- und Tanzklassen statt, man kann wunderbar spazieren, sich auf den grünen Wiesen ausruhen oder mit dem Tretboot über den See schippern. 

Um 18 Uhr wird hier übrigens täglich die thailändische Nationalhymne gespielt, auch das ist ein besonderes Ereignis, wenn sämtliche Parkbesucher hier für einen Moment innehalten. 

Nicht erschrecken sollte man sich außerdem, wenn man hier plötzlich einen der riesigen Warane antrifft, die am Seeufer in der Sonne liegen.

Stylische Rooftop-Bars

Wer nach einem langen Tag in der Stadt, den Abend mit einem kühlen Drink in einem coolen Ambiente ausklingen lassen will, für den bietet Thailands Hauptstadt ebenfalls zahlreiche Möglichkeiten. Die Stadt hat einige stylische Rooftop-Bars zu bieten. 

Die bekannteste ist sicherlich die Sky Bar im Lebua at State Tower.

Die Bar im 63. und 64. Stock des Lebua at State Towers, welche insbesondere durch die Wahl als Drehort für den Film Hangover 2 an Bekanntheit gewonnen hat, bietet ein schickes Restaurant, aber auch eine schöne Außenterrasse, auf der man einen kühlen Drink genießen kann. 

Die Betonung liegt hier vielleicht tatsächlich auf "einen", denn obwohl Thailand und Bangkok insgesamt verglichen mit Europa sehr günstig ist, haben es die Getränkepreise hier oben in sich. 

Für die Bar mit dem schönen Pavillon auf der Dachterrasse ist ein standesgemäßes Outfit nötig, um überhaupt Einlass zu bekommen. Ein Hemd und geschlossene Schuhe sollten es hier schon sein.

Weitere Rooftop-Bars finden sich oft auf bekannten Hotels, so auch die Vertigo Rooftop Bar oder die Three Sixty Bar. Der Blick über die Dächer der thailändischen Metropole, insbesondere zum Sonnenuntergang, ist definitiv empfehlenswert.

Weiteres

Natürlich ist auch diese Liste der Highlights Bangkoks keinesfalls abschließend. 

Neben den genannten und bekanntesten Tempeln, bietet die Stadt zahlreiche weitere, auch kleinere und weniger touristische, Tempelanlagen. Hier gibt es bspw. noch den Wat Traimit, den Tempel des goldenen Buddhas, den Wat Benchamabophit, den Marmortempel, oder den Wat Saket.

Sicherlich wird man im Rahmen seines Aufenthaltes auch den BTS Skytrain nutzen und neben einer Bootsfahrt auf dem Chao Phraya, sollte man auch eine Tuk-tuk Fahrt hier mindestens einmal gemacht haben. 

Auch für Shopping-Freunde hat die Stadt Einiges zu bieten, und zwar nicht nur kulinarisch auf den zahlreichen Streetfood-Märkten. In Bangkok finden sich außerdem riesige Einkaufszentren, die Mode, Technik und was man sonst noch so gebrauchen kann, anbieten. Insbesondere rund um den Siam Square gibt es hier einige der bekanntesten. Außerdem gibt es in der Stadt auch ein großes Chinatown-Viertel, den Asiatique The Riverfront Market und die bekannte Khao San Road, mit zahlreichen Hostels, Restaurants und Bars.

Auch ein Muay-Thai Boxkampf in der berühmten Rajadamnern-Arena lohnt sich für Interessierte, genauso wie ein Besuch des Mahanakhon Skywalks.

Wer einen Geschmack vom alten Bangkok bekommen will, dem ist auch ein Ausflug in den Stadtteil Thonburi zu empfehlen, in die einstige Landeshauptstadt.


Tagesplanung

Tag 1: Ankunft in Bangkok & Lumphini Park

Am ersten Tag unserer Reise landeten wir gegen Mittag in Bangkok und fuhren mittels öffentlicher Verkehrsmittel erstmal in Richtung unseres Hotels. 

Um uns zu akklimatisieren, schlenderten wir durch die umliegenden Straßen und zum Lumphini Park. Hier beobachteten wir abends eine Sportgruppe, die zu lauter Musik ihr Sportprogramm durchzog, und genossen den Sonnenuntergang. 

Abends holten wir uns bei einem Street Food Stand in der Nähe unseres Hotels etwas zum Abendessen.

Tag 2: Grand Palace, Bootsfahrt & Wat Pho

Den nächsten Morgen starteten wir zunächst mit einem Frühstück bei uns im Hotel und einem Becher Obst.

Nachdem wir wiederum ein bisschen durch die umliegenden Straßen spaziert waren, nahmen wir ein Tuk-Tuk, das uns beim Chao Phraya Fluss und an einer Bootsanlegestelle absetzte. Von hier nahmen wir das Boot bis nach Chinatown, wo wir an einem Stand zu Mittag aßen. 

Nach dem Mittagessen spazierten wir von Chinatown weiter bis zum Wat Pho. Hier besichtigten wir die Tempelanlage, inklusive des gigantischen liegenden Buddhas, und anschließend schauten wir uns auch noch das nahe Gelände rund um den Grand Palace an.

Gegen Abend nahmen wir das Boot wieder zurück den Fluss entlang und genossen den Blick auf den beleuchteten Wat Arun.

Tag 3: Bangkok Markets & Rooftop Bar

Für unseren dritten Tag hatten wir eine Tour gebucht. Heute ging es für uns zum Damnoen Saduak Floating Market und zum Maeklong Railway Market.

Hier verbrachten wir den Tag und probierten viele Spezialitäten des Landes, unter anderem frisches Obst.

Den Abend ließen wir in der Sky Bar at Lebua State Tower ausklingen. Hierfür zogen wir uns etwas schicker an und erreichten den Turm gegen späten Nachmittag. Da die Getränke hier oben doch recht teuer waren, wir aber auch den Sonnenuntergang und die nächtlichen Lichter der Stadt von hier oben sehen wollten, nippten wir ganz langsam an unserem Drink und genossen den Abend von hier oben.

Tag 4: Shopping & Flug nach Phuket

Den 4. Tag und unseren vorerst letzten halben Tag in Bangkok, verbrachten wir mit dem Shoppen von ein paar Souvenirs in den Einkaufszentren der Stadt. 

Gegen Mittag ging es dann zum Flughafen und wir flogen nach Phuket


Wissenswertes

Anreise:

Der internationale Flughafen von Bangkok ist von vielen Flughäfen Europas und Deutschlands direkt zu erreichen. 

Auch nach Phuket gibt es inzwischen bereits Direktflüge.

Vom Flughafen in Bangkok aus kann man dann je nach Standort der Unterkunft entweder den Skytrain oder ein Taxi nehmen.

Fortbewegung vor Ort:

Insgesamt sind Fahrten mit dem Taxi oder Tuk-Tuk nicht teuer und man kommt hiermit natürlich gezielter zum gewünschten Ziel. 

Ansonsten ist die Hauptachse der Stadt auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln erschlossen. Auf der Nord-Süd Achse fährt eine U-Bahn und auf der West-Ost Achse der Skytrain. 

Inzwischen ist das öffentliche Verkehrsnetz sogar noch besser ausgebaut und von Jahr zu Jahr kommen Erweiterungen hinzu.

Die Bezahlung ist hier sehr unkompliziert mit Apple Pay möglich und man zahlt pro Station umgerechnet nur wenige Cents.

Je nach Strecke kann man auch ein Boot auf dem Chao Phraya Fluss als Transportmittel in Betracht ziehen.

Aber ein Besuch Bangkoks lebt natürlich auch davon, dass man viel zu Fuß geht, denn die kleinen Kanäle und Seitenstraßen versprühen ihren ganz eigenen Charme. 

Sicherheit:

Insgesamt ist Asien und insbesondere Thailand sehr sicher. 

Auch deshalb wird Thailand auch von vielen als Einstiegsland für Fernreisen angesehen. 

Was hier insbesondere in Bangkok vorkommen kann, ist, dass der Fahrer des Tuk-Tuks einen vor einer Schneiderei absetzt und man überredet werden soll, hier etwas zu kaufen. Wirkliche Sicherheitsbedenken muss man dabei allerdings nicht haben, sondern einfach deutlich machen, dass man kein Interesse hat. 

Wie überall, sollte man sich auch in Thailands Nachtleben respektvoll verhalten, sonst kann man hier in Auseinandersetzungen geraten. Das ist aber kein Problem, welches Thailand exklusiv hat. Gesunder Menschenverstand hilft hier schon, genau wie die sichere Aufbewahrung von Wertgegenständen, denn Taschendiebe gibt es schließlich überall.

Beste Reisezeit:

Die beste Reisezeit für einen Trip nach Thailand ist vor allem die Trockenzeit von November bis Februar. In den Monaten März bis Mai ist es zwar überwiegend auch noch trocken, aber neben größerer Hitze kann es hier auch schon vermehrt Tage mit teilweise heftigen Niederschlägen geben. 

Von Juni bis Oktober ist dann Regenzeit und eine Reise nach Thailand nicht so sehr zu empfehlen. 

Insgesamt lohnt es sich aber auch, sich je nach bevorzugter Region noch einmal gezielt zu informieren. Zwischen den Bergregionen ganz im Norden und den südlichsten Insel gibt es doch kleinere Abweichungen. Auch von Insel zu Insel variieren die Regenzeiten deutlich.

Gesundheit & Impfungen:

Neben den klassischen Impfungen gegen Tetanus, Diphterie und Polio, sollte man auch Impfungen gegen Hepatitis A und B, Tollwut und Typhus auffrischen lassen. 

Da im Land auch Krankheiten wie Dengue-Fieber auftreten können, sollte außerdem auf ausreichenden Mückenschutz geachtet werden.

Ob in der anvisierten Region ein Malariarisiko besteht und auch was sonst noch nötig ist, sollte man vor der Reise mit dem Reisearzt abklären.

In Bangkok ist man da so ziemlich auf der sicheren Seite. Eine Rücksprache mit einem Reisemediziner schadet aber nicht, gerade, wenn man noch andere Teile des Landes bereisen möchte. 

Sprache und Währung:

Die Einheimischen sprechen in Thailand in erster Linie Thai, allerdings kommt man in touristischen Regionen und insbesondere in Bangkok auch mit Englisch ganz gut zurecht. Im Notfall kann man auch eine Übersetzer-App zur Hilfe nehmen. Diese kann auch zur Übersetzung der thailändischen Schrift, vor allem in ländlicheren Regionen, dienen. 

Die Währung des Landes ist der Thailändische Baht und damals entsprachen ca. 35 Baht einem Euro.

Hygiene:

Hier ist in Thailand besondere Vorsicht geboten. Man sollte definitiv nur abgepacktes Trinkwasser zu sich nehmen und dieses auch bspw. zum Zähneputzen nutzen. 

Auf Eis in Getränken, ungeschältes Obst und Salat sollte man verzichten, wenn man einen empfindlichen Magen hat und Fleisch, insbesondere von Street-Food Ständen, sollte stets gut durchgebraten sein, bevor man es zu sich nimmt.

Packtipps:

Neben Badesachen empfiehlt es sich, auch lange dünne Leinenklamotten mitzunehmen, insbesondere um die Tempel betreten zu können und als Mückenschutz. 

Neben Mückenschutzspray sollte außerdem ausreichend Sonnencreme im Gepäck nicht fehlen, da die Haut, vor allem während der europäischen Wintermonate, die starke Sonnenstrahlung hier nicht gewohnt ist. 

Wenn man auf kleinere Inseln und in ländlichere Gebiete reisen möchte, wo die Straßen nicht so gut ausgebaut sind, kann sich ein großer Backpack anstelle eines Koffers anbieten.

Touren:

Tagestouren haben wir in der Regel über getyourguide oder direkt über das jeweilige Hotel gebucht. Hier bietet es sich stellenweise an, ein paar Tage/Wochen im Voraus die Verfügbarkeiten abzuchecken, aber meist findet man auch kurzfristig noch Plätze. 

Einreise & Visum:

Für eine Reise nach Thailand (bis zu 30 Tage) ist derzeit kein Visum erforderlich, lediglich ein gültiger Reisepass.

Hier lohnt es sich aber, vor der Abreise mit etwas Vorlauf noch einmal die Seite des Auswärtigen Amtes zu checken und zu gucken, ob sich etwas geändert hat. Vor allem soll offenbar mittlerweile die Anzahl der Einreisen beschränkt werden, was für die Leute interessant ist, die eine Reise nach Thailand mit unterschiedlichen Nachbarländern verbinden wollen. 

Nun soll bspw. für die Einreise der Nachweis gewisser finanzieller Mittel nötig sein (ca. 500€ pro Familie), das wird aber wohl bislang noch nicht wirklich kontrolliert. 

Mobile Daten:

Wie bei inzwischen sämtlichen Reisen außerhalb der EU nutzen wir die eSIMs über die App Airalo. Diese kann man sich ganz normal auf sein Handy laden und hier für das entsprechende Zielland eine eSIM erwerben. Die Kosten sind je nach Land verschieden, halten sich aber in Grenzen. In der Regel zahlt man nicht mehr als 15-20€ für ein ausreichendes Datenvolumen, welches man auch jederzeit aufstocken kann. In der App ist gut erklärt, wie man die reguläre SIM de- und die eSIM des Ziellandes aktiviert. 

Für Thailand gibt es bspw. derzeit für ca. 15€ ein unbegrenztes Datenvolumen.


Unterkunftsempfehlungen

Sowohl in Bangkok, als auch auf den thailändischen Inseln finden sich luxuriöse Hotels zu vergleichsweise geringen Preisen. Aber auch für Backpacker gibt es zahlreiche Hostels, in denen man Kontakte zu anderen Reisenden knüpfen kann. 

Wir hatten für unsere Zeit in Bangkok das Amber Boutique Silom Hotel, ein kleineres Boutique Hotel in recht zentraler Lage ausgewählt und waren hiermit sehr zufrieden. Die Anbindung und die Gegend waren sehr gut und viele Orte konnten wir fußläufig erreichen. 


Essensempfehlungen

Typische Speisen

  • Pad Thai: Das vielleicht bekannteste Gericht Thailands mit gebratenen Reisnudeln, Gemüse & wahlweise Fleisch/Fisch.
  • Satay: Die gebratenen Hähnchenspieße kommen zwar ursprünglich aus Indonesien, findet man hier aber auch überall.
  • Som Tam: Der pikante Papayasalat mit frischem Gemüse ist insbesondere im Norden des Landes weit verbreitet.
  • Thai Curry: Auch Curry ist über die Landesgrenzen hinaus sehr beliebt, es gibt bspw. grünes & rotes oder auch Massaman Curry.
  • Tom Yung Kung: Eine pikante Suppe mit Garnelen.
  • Khao Pad: Einfaches Gericht mit Bratreis, Gemüse und oft Garnelen, findet man oft an Streetfood-Ständen.
  • Mango Sticky Rice: Ein beliebtes Dessert aus Klebreis, Kokosmilch und frischer Mango.

Cafés

Bangkok:

Restaurants

Bangkok:

Darüber hinaus muss man einfach das Streetfood und die typischen Speisen in den Garküchen ausprobieren. Wenn man darauf achtet, dass bspw. das Fleisch gut durchgebraten ist, kann man hier ohne Probleme richtig authentisches Essen genießen.


Fotoeindrücke


Unsere Thailand-Reise liegt inzwischen schon fast 10 Jahre zurück und dennoch haben wir diese nach wie vor in sehr guter Erinnerung. 

Die wunderschönen Inselstrände, die spannende Hauptstadt - Bangkok und die noch immer sehr günstigen Preise - das alles sind Gründe, weshalb wir sehr gerne nochmal wieder nach Thailand reisen würden. Vielleicht irgendwann in den nächsten Jahren nochmal. 

Wir können uns auch sehr gut vorstellen, einen Besuch Bangkoks mit einem anderen asiatischen Land zu verknüpfen und Bangkok noch einmal ganz anders zu erleben, als bei unserem letzten Trip.

zurück zum Anfang

Kommentar hinzufügen

Kommentare

Es gibt noch keine Kommentare.