7 Tage Vancouver (Stadt & Umgebung)

Vancouver - die Stadt ganz im Nordwesten von Kanada zählt insbesondere aufgrund der landschaftlichen Umgebung zurecht zu den schönsten Städten der Welt. 

Aber auch die Stadt als solche begeistert mit ihrer entspannten Atmosphäre, den tollen Cafés und Restaurants und den vielen jungen Leuten - sie zählt schon seit Jahren immer wieder zu den lebenswertesten Städten weltweit. 

Hier in der Stadt kann man auch deutlich mehr als eine Woche verbringen und die Kombination aus Tagen in der Stadt und Tagen im Umland bringt sehr viel Abwechslung in einen solchen Trip.

Quick Facts

Natur

Vancouver liegt zum einen direkt am Pazifik und zum anderen von den verschneiten North Shore Mountains umrahmt. Das bietet viele Outdoor-Aktivitäten in und um die Stadt.

Lebensqualität

Die Stadt ist überdurchschnittlich sicher, entspannt und auch sehr umweltbewusst - insgesamt machen diese Faktoren Vancouver zu einer sehr lebenswerten Stadt.

Vancouver Island

Die vor der Küste liegende Insel bietet ein mildes Klima, eine vielfältige Tier- und Pflanzenwelt und eine bemerkenswerte Kunstszene. 

Im Laufe dieses Journals gebe ich euch hilfreiche Informationen zu folgenden Themen:

  1. Highlights
  2. Tagesplanung
  3. Wissenswertes
  4. Unterkunftsempfehlungen
  5. Essensempfehlungen
  6. Fotoeindrücke
  7. Fazit

Ich habe Vancouver zuletzt 2018 in Verbindung mit ein paar Tagen in Seattle besucht.

Außerdem findest du [zukünftig] am Ende der Seite meinen komprimierten PDF Guide zum Download für unterwegs. 

Hinweis: Dieser Beitrag enthält ggf. Affiliate-Links. Wenn du über diese Links buchst, erhalte ich eine kleine Provision – für dich bleibt der Preis gleich.


Sehenswertes

Stanley Park

Den Status als grüne Stadt hat sich Vancouver insbesondere durch den Stadtpark - den Stanley Park - verdient. 

Mit über 400 Hektar Fläche ist er sogar der größte Stadtpark Kanadas und der drittgrößte von ganz Nordamerika. 

Zu einem großen Teil besteht der Stanley Park aus Waldfläche mit riesigen alten Bäumen. 

Besonders beliebt ist hier der Seawall, eine Seepromenade, die auf fast 9km Länge zum Radfahren, Joggen oder Spazieren einlädt. 

Vor der Küste zählt auch der Siwash Rock zu den Highlights, ein monolithartiger Felsen vulkanischen Ursprungs. 

Auch eine Ansammlung von Totempfählen und weitere Denkmäler sind über den gesamten Park verteilt. 


Science World

Die Stadt im Westen Kanadas bietet aber neben einer tollen Natur auch einige kulturelle Highlights - so zB. das Science World, oder auch TELUS World of Science Vancouver genannt. 

Das Museum wird von einer Non-Profit-Organisation betrieben und zeigt unterschiedliche wechselnde Ausstellungen. 

Besonders auffällig ist hier schon die Außenfassade des riesigen ballförmigen Gebäudes.

Diese geodätische Kuppel liegt am östlichen Ende des Meerraumes False Creek und zählt zu den Highlights, die für die Expo 86 in Vancouver gebaut wurden. 

Ein Besuch des Museums und einer der Vorstellungen aus den Bereichen Wissenschaft und Natur, ist eine großartige Möglichkeit, insbesondere für Schlecht-Wetter-Tage. 

Tickets für das Museum kosten knapp 40$ und sind online auf der eigenen Website erhältlich. 


English Bay

An heißen Sommertagen hingegen oder auch allgemein zum Sonnenuntergang, lockt der Strand der English Bay zahlreiche Besucher an. 

Der Strand hier, auch first beach genannt, liegt ganz in der Nähe des Stadtzentrums und ist Teil der Straße von Georgia. 

Unter den vielen beliebten Stränden, wie dem Sunset Beach, dem Second und Third Beach oder dem Kitsilano Beach, ist der Strand in der English Bay der bekannteste. 

Hier am Strand finden auch zahlreiche Veranstaltungen statt, so bspw. die Celebration of Light - ein beliebtes Feuerwerksfest im Sommer, der Polar Bear Swim am Neujahrstag oder auch die Pride Parade. 

Ansonsten lädt der Strand zu allen möglichen Wasseraktivitäten ein - von Schwimmen über Kanu fahren bis hin zu Stand-Up Paddle. 


Canada Place & Waterfront

Auch die Hafengegend rund um den Canada Place und die dazugehörige Waterfront, sollten bei einem Besuch Vancouvers nicht fehlen. 

Canada Place ist wiederum ein sehr markantes Gebäude, das anlässlich der Epxpo86 gebaut wurde. 

Es liegt direkt am Ufer des Burrard Inlets in Downtown Vancouver. 

Es dient zum einen als Messe- und Kongresszentrum, zum anderen beherbergt es ein IMAX-Kino und das Pan Pacific Hotel. 

Die meisten Kreuzfahrtschiffe legen hier an und auch viele Bootstouren starten hier. Auch fahren hier viele Busse ab, die Ziele im Umland der Stadt ansteuern. 

Nicht weit von hier liegt außerdem auch der Coal Harbour an der Waterfront, der neben luxuriösen Wohnungen, zahlreiche Shopping-Malls bietet und bei dem Yachten und Segelboote ankern. 


Gastown

Wer einen Eindruck vom "alten, ursprünglichen Vancouver" bekommen möchte, der sollte einen Abstecher ins Gastown Viertel machen. 

Gastown ist sowas wie die Altstadt oder das historische Zentrum Vancouvers. 

Seinen Namen verdankt das Viertel dem britischen Siedler John "Gassy Jack" Deighton, der hier Mitte des 19. Jahrhunderts das allererste Lokal eröffnete. 

Im Zentrum des Viertels steht die beliebte Gasclock, die große mit Dampfkraft betriebene Uhr. 

Rund um die Gasclock finden sich heute zahlreiche Cafés, Restaurants und Pubs und auch die Statue von "Gassy" Jack. 


Granville Island

Auch Granville Island sollte bei einem Besuch Vancouvers nicht vergessen werden. 

Hierbei handelt es sich um eine kleine Halbinsel im Stadtteil Fairview, die sich zu einem Einkaufs- und Kulturviertel in Vancouver entwickelt hat. 

Ursprünglich wurden hier Sandbänke aufgeschüttet, um mehr Platz für Industrieunternehmen in der Stadt zu schaffen. 

Man gelangt auf die Halbinsel über die Granville Bridge, und wenn man hier ankommt, ist man unmittelbar mitten im Trubel zwischen Kunstateliers, Handwerksbetrieben und Essensständen. 

Auch die Granville Brewery findet sich hier auf der Halbinsel. 

Besonders beliebt ist hier jedoch die große Markthalle, in der man wirklich alles findet - von frischem Obst und Gemüse, über Meeresfrüchte bis hin zu klassischen Bäckereibetrieben. 

Wer nicht zu Fuß hierher laufen möchte, der kann auch die False Creek Ferry oder den Aquabus nehmen. 


Capilano Suspension Bridge

Ein beliebtes Ausflugsziel unmittelbar in der Nähe der Stadt ist der Capilano Suspension Bridge Park

Die Capilano Suspension Bridge ist eine Ende des 19. Jahrhunderts errichtete frei schwingende Seilbrücke nördlich vom Stadtzentrum. 

Mit einer Höhe von 70 Metern und einer Länge von über 130 Metern überspannt sie den Capilano Fluss im gleichnamigen Park. 

Der Fluss selbst mündet in den Burrard Inlet und versorgt die Stadt mit Trinkwasser.

Von Vancouver Stadt aus fährt sowohl ein öffentlicher Bus, als auch der kostenfreie Park-Shuttle-Bus, der bspw. am Canada Place abfährt. 

Der Park lockt jährlich um die 800.000 Besucher mit zahlreichen weiteren Highlights, wie kleineren Brücken, einem gläsernen Sky-Cliffwalk oder auch saisonalen Highlights. 

Tickets kann man auch vorab online kaufen. 


Grouse Mountain

Ein ähnlich beliebtes Ausflugsziel von Vancouver aus ist der Grouse Mountain

Als Teil der North Shore Mountains erhebt sich der Berg auf gut 1230 Metern im Norden von Vancouver. 

Besonders beliebt ist der Berg im Winter durch zahlreiche Ski- und Winteraktivitäten, die es hier gibt, aber auch im Sommer kann man hier schön wandern gehen und von oben sogar die Stadt und die Bucht Vancouvers sehen. 

Eine beliebte Challenge ist es dann, den knapp 3km langen Grouse Grind hinaufzulaufen und dabei die 850 Höhenmeter in Bestzeit zurückzulegen. Spitzensportler schaffen das in unter 30 Minuten, die allgemeine entspannte Wanderzeit liegt jedoch bei 90 Minuten. 

Oben auf dem Berg gibt es auch Wildtiergehege mit Bären und Raubvogel-Shows. 

Auch den Grouse Mountain erreicht man am besten per Bus und auch hier gibt es einen kostenlosen Shuttle-Bus, der vom Canada Place abfährt.  


Deep Cove

Ebenfalls nicht weit entfernt vom Stadtzentrum Vancouvers liegt die Bucht - Deep Cove

Hier findet man ein malerisches Küstendorf im Nord-Osten von Vancouver vor. 

Auch nach Deep Cove bringt einen der Bus aus dem Zentrum der Stadt in knapp 30 Minuten. 

Das Dorf liegt hier am Indian Arm, dem südlichsten Fjord Kanadas, am Fuße des Mount Seymours und bietet entsprechend zahlreiche Outdoor- und Wasseraktivitäten. 

Man kann sich hier ein Kayak und SUP mieten und entspannt über das Wasser und an schönen Seehäusern vorbei paddeln.

Aber auch Wandermöglichkeiten bietet die Region - wie bspw. den Quarry Rock Hike - eine knapp 4km lange Wanderung durch den Wald und über alte Holzbrücken. 

Auch für Mountainbiker ist die Region ein echtes Paradies. 

Zu einem Ausflug hierher gehört aber auch eine Pause in einem der Cafés und Restaurants, wie bspw. bei Honey Donuts oder im Café Orso. 


Garibaldi Provincial Park

Doch was wäre eine Reise nach Kanada ohne den Blick auf einen der berühmten türkisen Seen mit schneebedeckten Bergen im Hintergrund. 

Während die Klassiker wie der Banff-Nationalpark viel zu weit entfernt von Vancouver entfernt liegen, bietet der Garibaldi Provincial Park eine gute Alternative für einen Tagestrip von Vancouver. 

Die Fahrtzeit beträgt vom Stadtzentrum aus ca. 1 1/2 Stunden und hier werden täglich unterschiedliche geführte Touren angeboten oder man bucht einen Shuttle-Bus

Der klassische Ankunftspunkt ist meist der Rubble Creek Trailhead, von wo aus man seine geplante Wanderung starten kann. 

Hier kann man unterschiedliche Wanderungen unternehmen und vor allem der kristallklare Garibaldi Lake ist ein echtes Highlight. 

Auch im Sommer stapft man hier teilweise noch durch hohen Schnee. 


Vancouver Island

Wer genug Zeit für seine Reise mitgebracht hat, der kann auch ein paar Tage auf der vorgelagerten Insel von Vancouver Island einplanen. 

Hierfür nimmt man von Vancouver Stadt aus am besten die Fähre. Wenn man Glück hat, dann erwartet einen bei dieser Überfahrt bereits das erste Highlight - Wale oder Delfine, die man direkt vom Boot aus beobachten kann. 

Hier auf Vancouver Island kann man dann vor allem die Hauptstadt von British Columbia, Victoria, besuchen. Hier findet man nicht nur wunderschöne Gartenanlagen, wie die Butchart Gardens, sondern auch Streetfood-Festivals und mehr. 

Für Surf-Freunde bietet die kleine Stadt Tofino mit ihren Stränden tolle Möglichkeiten. Rund um die Stadt Ucluelet verläuft der Wild Pacific Trail und auch die gigantischen Mammutbäume vom Cathedral Grove sind sehr sehenswert. 

Insgesamt ist Vancouver Island zusammen mit den umliegenden kleineren Inseln ein echtes Highlight für Outdoor- und Naturliebhaber. 

Wo sonst auf der Welt hat man die Möglichkeit, freilaufende Bären und Wale im Wasser anzutreffen?

Insgesamt sollte man für Vancouver Island mindestens 2-3 Tage einplanen und auch ein eigener PKW lohnt sich, um unterschiedliche Regionen der Insel zu erkunden. 


Weitere Highlights

Das alles sind jedoch natürlich nur einige er vielen Highlights, die Vancouver zu bieten hat. Allein auf Vancouver Island kann man ja schon Tage und Wochen verbringen. 

Vancouver selbst bietet außerdem ein großes Aquarium, sowie weitere Museen - so zB. das Museum of Anthropology, das H.R. MacMillan Space Center, das Vancouver Maritime Museum oder die Vancouver Art Gallery

Auch findet man in Vancouver mit Chinatown einen großen chinesischen Stadtteil und einen Blick von oben auf die Dächer der Stadt hat man vom Vancouver Lookout

Neben der Stanley Park lädt auch der Lighthouse Park zu ausgiebigen Spaziergängen ein, genau wie der VanDusen Botanical Garden und der riesige Queen Elizabeth Park mit dem Bloedel Conservatory


Tagesplanung

Hier gebe ich eine beispielhafte Tagesplanung für einen einwöchigen Aufenthalt in und um Vancouver. Wenn man mehr Zeit hat, kann man natürlich noch ein paar Tage auf Vancouver Island einplanen, oder in anderen Regionen Kanadas, oder auch den USA. Ich war ja bspw. aufgrund günstigerer Flüge nach Seattle geflogen und bin dann mit dem Bus nach und von Vancouver gefahren. Dann muss man bspw. entsprechend auch ein paar Tage in Seattle einplanen. 

Tag 1: Ankunft, Science World & Stadtzentrum

Nachdem ich morgens von Seattle aus mit dem Bus gestartet war, erreichte ich inkl. Immigration Prozess an der Grenze nach ca. 5 Stunden Vancouver gegen frühen Nachmittag. 

Hier angekommen spazierte ich erst einmal ein bisschen durch die Stadt, vorbei am Science World und ins Stadtzentrum, wo ich eincheckte und zum Abendessen ins schöne Bay Side Restaurant am Hafen ging und hier auch den Sonnenuntergang genoss. 

Tag 2: Stanley Park, Canada Place & Gastown

Am ersten vollen Tag startete ich erst einmal mit einem entspannten Frühstück beim Analog Coffee.

Anschließend lieh ich mir ein Fahrrad aus und radelte ganz entspannt durch den Stanley Park

Meine Tour beendete ich nachmittags am Canada Place, wo ich auch noch etwas an der Waterfront und am Coastal Harbour entlang spazierte. 

Gegen Abend ging es dann für mich ins Gastown-Viertel, wo ich bei Di Beppe zu Abend aß. 

Tag 3: Capilano Suspension Bridge & Chinatown

Am nächsten Tag war es Zeit für meinen ersten kleineren Ausflug. Mit einem Frühstück to go machte ich mich auf den Weg zum Capilano Suspension Bridge Park. Hier spazierte ich über die lange Hängebrücke und genoss die umliegende Natur und die weiteren Highlights. 

Nachmittags zurück in der Stadt, spazierte ich noch etwas durch Chinatown und durch den kleinen Dr. Sun Yat-Sen chinesischen Garten.

Zum Abendessen ging es diesen Abend zu Nightingale

Tag 4: Granville Island & Grouse Mountain

Nachdem ich am nächsten Morgen erstmal ausgeschlafen hatte, machte ich mich auf den Weg zum Granville Island Market für ein spätes Frühstück. Hier setzte ich mich noch ein wenig ans Wasser und genoss die Sonne. 

Gegen Mittag nahm ich dann den Free Shuttle Bus vom Canada Place zum Fuße des Grouse Mountains

Hier wanderte ich hoch, schaute mir die Bären im Wildtiergehege an und fuhr gegen späten Nachmittag wieder zurück nach Vancouver. 

Zum Abendessen ging es zum Koreaner - zu shilla und dann genoss ich den Sonnenuntergang von der Rooftop Bar Social YVR

Tag 5: Garibaldi Provincial Park

An Tag 5 hatte ich dann einen längeren Tagestrip geplant. 

Bereits früh morgens wurde ich hier von einem Shuttle abgeholt und zum Garibaldi Provincial Park gebracht, wo ich eine längere Wanderung unternahm und den Garibaldi Lake genoss. 

Als ich gegen Abend dann wieder zurück in Vancouver ankam, spazierte ich zum Sonnenuntergang am Coastal Harbour entlang und dann gab es ein paar Drinks mit Leuten, die ich im Hostel kennengelernt hatte, bei der lokalen Brauerei 33 acres, wo wir um die Ecke auch eine Kleinigkeit zu Abend aßen. 

Tag 6: Deep Cove & English Bay Beach

Mit einem neuen Freund aus dem Hostel fuhr ich nach einem Frühstück beim Nemesis Coffee am letzten vollen Tag auch nach Deep Cove, wo wir uns ein Kayak mieteten und entspannt über das Wasser paddelten. 

Nachmittags fuhren wir dann zurück in die Stadt und zum English Bay Beach zum Entspannen und dort holten wir uns auch einen Burger von MANI und beobachteten abends den Sonnenuntergang

Zum letzten Abendessen ging ich ins Carderos Restaurant

Tag 7: Frühstück & Abreise

Dann war auch schon der letzte Tag angebrochen und ich frühstückte zum Abschluss noch im Maxine`s und machte einen Spaziergang durch den VanDusen Botanical Garden

Anschließend nahm ich den Bus zurück nach Seattle

Abwandlungen:

Ich habe diese Reise relativ entspannt verbracht und bin, wie gesagt, nach und von Seattle geflogen. Ich hatte deshalb eine volle Woche in Vancouver, die gereicht hat, die Stadt und das nähere Umland kennenzulernen, aber keine Zeit für einen Besuch von Vancouver Island gelassen hat. 

Das würde ich definitiv einplanen, wenn ich noch ein paar Tage mehr Zeit hätte. 


Wissenswertes

Anreise:

Die Anreise erfolgt in der Regel über den internationalen Flughafen Vancouver. Hierhin gibt es von einigen europäischen Flughäfen, unter anderem München, auch Direktflüge. Vom Flughafen in die Stadt nimmt man am besten den Skytrain, der einen in nur 25 Minuten ins Stadtzentrum an die Waterfront bringt. 

Teilweise, so war es bei mir, können Flüge nach Seattle günstiger sein. Von Seattle kann man dann entspannt in 4-5 Stunden je nach Dauer der Immigration mehrmals täglich mit dem Bus nach Vancouver fahren. 

Fortbewegung vor Ort:

Vor Ort ist das Netz an öffentlichen Verkehrsmitteln sehr gut ausgebaut. Es gibt den vollautomatischen Skytrain, die Seabus-Fähren und ein gutes Busnetz. 

Für die öffentlichen Verkehrsmittel kann man entweder die Compass Card erwerben oder einfach entspannt mit der Kreditkarte bei jeder Fahrt ein- und auschecken. 

Während es grundsätzlich 3 unterschiedliche Zonen gibt, so gilt die gesamte Region abends und an Wochenenden als eine Zone. 

Fahrtzeiten checkt man am besten über Google Maps oder die TransLink App. 

Auch zu Fuß und mit dem Fahrrad lässt sich die Stadt sehr gut erkunden, oder auch mit einem Share Auto. 

Sicherheit:

Kanada und die Gegend rund um Vancouver ist sehr sicher und man braucht sich keine Sorgen machen - auch das macht die sehr hohe Lebensqualität aus. 

Bei Wanderungen sollte man den Schildern folgen und bei Wildtierbegegnungen ruhig bleiben. 

Beste Reisezeit:

Die beste Reisezeit für die Region hängt maßgeblich davon ab, was man konkret geplant hat. 

Während für die Outdooraktivitäten der Sommer rund um den Juli und August ideal ist, sind die besten Zeiten für Tier-, bzw. Walbeobachtungen März bis Oktober und für Wintersport November bis April. 

Gesundheit & Impfungen:

Besondere Gesundheitsvorsorge oder Impfungen sind derzeit vor einer Reise nach Kanada nicht nötig. Wer viel draußen unterwegs ist, für den könnte sich eine Impfung gegen Zecken anbieten, ansonsten lohnt es sich immer, vorab seinen Reisearzt zu fragen. 

Sprache und Währung:

Gesprochen wird in Vancouver und der Umgebung Englisch. Es gibt auch Regionen Kanadas, wo Französisch gesprochen wird, hier rund um Vancouver ist jedoch englischsprachiges Gebiet. 

Die Währung Kanadas ist der kanadische Dollar, der je nach Kurs zwischen 0.5 und 1 EUR wert ist. 

Hygiene:

Auch Hygiene ist in Kanada kein Thema und hier muss man keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen treffen. 

Packtipps:

Auch die Packliste hängt natürlich von den geplanten Aktivitäten ab - im Sommer eher Wander-, im Winter Skiausrüstung. 

Für Steckdosen empiehlt sich ein Steckdosenadapter, da Kanada die Typen A und B verwendet. 

Touren & Reservierungen:

Touren kann man auch vor Ort noch recht kurzfristig buchen oder um sicherzugehen vorab online:

Mobile Daten:

Wie bei inzwischen sämtlichen Reisen außerhalb der EU nutzen wir die eSIMs über die App Airalo. Diese App kann man sich ganz einfach auf sein Handy laden und hier für das entsprechende Zielland eine eSIM erwerben. Die Kosten sind je nach Land verschieden, halten sich aber in Grenzen. In der Regel zahlt man nicht mehr als 15-20€ für ein ausreichendes Datenvolumen, welches man auch jederzeit aufstocken kann. In der App ist gut erklärt, wie man die reguläre SIM de- und die eSIM des Ziellandes aktiviert. 

Einreise & Visum:

Zwar benötigt man für die Einreise zu touristischen Zwecken kein Visum, allerdings ähnlich wie in den USA, eine elektronische Einreisegenehmigung (eTA).

Die Beantragung kostet umgerechnet ca. 5€ und ist dann 5 Jahre gültig. 

Bei einer Reise über den Landweg, bspw. von Seattle, reicht ein gültiger Reisepass. 

Der Antrag sollte bei Flugeinreise mit ausreichend vorlauf online gestellt werden. 


Unterkunftsempfehlungen

In Vancouver gibt es viele gute Unterkünfte - ob Airbnb, Hotel oder Hostel. 

Ich habe damals im Samesun Hostel geschlafen, das günstig war, zentral gelegen und wo man gut andere Leute kennenlernen konnte. 

Eine gute Alternative ist ansonsten das Carmana Hotel & Suites, das allerdings auch nicht günstig ist oder das Campus Haven etwas außerhalb des Zentrums. 


Essensempfehlungen

Typische Speisen:

In Kanada und vor allem in Vancouver gibt es viele sehr gute Restaurants und Cafés. Besonders auffällig ist der große asiatische Einschlag mit vielen asiatischen Gerichten und Restaurants.

Zu den typischen Speisen zählen hier bspw.:

  • Frischer Fisch: Natürlich gibt es hier jede Menge frischen Fisch - Wildlachs, Heilbutt oder Krabben aus der Region;
  • Poutine: Kanadisches Nationalgericht mit Pommes & Käse/Soßentopping;
  • Japadog: Hot Dog mit japanischen Toppings wie Teriyaki-Soße oder Alge - beliebtes Streetfood;
  • BC Roll: Regionale Sushi-Variante mit gegrilltem Lachs;
  • Bannock: Traditionelles Fladenbrot der indigenen Völker;
  • Nanaimo Bars: Dessert mit Keks, Kokos & Vanilleschichten;

Cafés

  • Liberty: Nice bread & croissants;
  • Nemesis GNW: beautiful interior, korean style;
  • SLO: Klassisches stylisches Café mit gutem Kaffee;
  • Revolver: Netter Coffeeshop - auch guter Kaffee;
  • Nine Bar Coffee: Gutes Diner - Breakfast spot;

Restaurants


Fotoeindrücke


Mein Trip nach Vancouver liegt inzwischen schon so weit zurück, dass ich richtig Lust hätte, bald mal wiederzukommen. Die Stadt zählt nicht umsonst Jahr für Jahr zu den schönsten und lebenswertesten Städten der Welt und ein Trip hierher ist eine großartige Möglichkeit - eine coole Stadt mit einer wunderschönen Natur zu verbinden. Einen Trip nach Vancouver mit ausreichend Zeit kann ich deshalb nur Jedem empfehlen.

 

zurück zum Anfang


Guides

Meine kurzen und kompakten PDF-Guides zum Download und für unterwegs, findest du ZUKÜNFTIG hier:

 

Kommentar hinzufügen

Kommentare

Es gibt noch keine Kommentare.