Rio de Janeiro - kaum eine Stadt gilt als Sehnsuchtsziel so vieler Menschen und egal, ob man schon dort war oder nicht, jeder hat eine Meinung zu der brasilianischen Megametropole.
Wir haben Rio bei unserem 2 1/2 wöchigen Trip durch Südamerika für fünf Tage besucht.
Besonders genossen haben wir den Mix aus schönen Stränden, den grün bewaldeten Hügeln, coolen Vierteln und entspanntem Vibe.
Natürlich hätte man sich auch für eine Stadt wie Rio noch deutlich mehr Zeit nehmen können, zu einer Highlight-Saison wie zum Karneval oder Silvester hierher reisen oder noch andere Orte Brasiliens erkunden können.
Wie ihr einen mehrtägigen Aufenthalt in Rio bestmöglich planen könnt, erzähle ich euch hier. Außerdem gebe ich euch hilfreiche Informationen zu diesen Themen:
- Highlights
- Tagesplanung
- Wissenswertes
- Unterkunftsempfehlungen
- Essensempfehlungen
- Fotoeindrücke
- Fazit
Wir haben diese Reise Ende Februar/Anfang März 2026 unternommen.
Außerdem findest du am Ende der Seite meinen komprimierten PDF Guide zum Download für unterwegs.
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Sehenswertes
Wie schon erwähnt, haben wir die brasilianische Großstadt im Rahmen unserer Südamerika-Reise für 5 Tage bereist.
Rio ist ein Ort, den man definitiv in seinem Leben mal besucht haben sollte. Leider ist die Stadt aufgrund von Themen wie Kriminalität und Gewalt sehr negativ behaftet, wobei wir das Gefühl hatten, dass man mit gesundem Menschenverstand das Risiko negativer Erlebnisse doch schon sehr reduzieren und die Stadt ohne diese sehr genießen kann. In Rio gibt es einige klassische Touristen-Highlights, die ich im Folgenden vorstelle:
Christusstatue
An der Christusstatue von Rio, einem der sieben Weltwunder der Moderne, führt bei einer Reise sicherlich kein Weg dran vorbei.
Durch ihre Lage auf dem Corcovado-Berg mitten in Rio, eröffnet sich einem von nahezu sämtlichen Vierteln der Stadt immer wieder ein Blick auf die gut 30 Meter hohe Statue im Art-déco-Stil.
Im Sockel der Statue befindet sich eine Kapelle und vollständig errichtet wurde sie im Jahre 1931.
Zwar hat man, wie gesagt, von vielen Orten der Stadt einen Blick auf die Statue, ein Besuch oben auf dem Corcovado Berg, lohnt sich unserer Ansicht nach aber dennoch, auch wenn es hier schon mal ordentlich voll werden kann.
Am einfachsten gelangt man nach oben mit der Zahnradbahn, dem Trem do Corcovado.
Hierfür kann man sich über die eigene Website oder die üblichen Buchungsseiten einfach ein Ticket kaufen, dass auch den Eintritt zum entsprechenden Slot beinhaltet und einem die Warteschlange am Schalter vor Ort erspart.
Alternativ kann man auch eine Fahrt mit dem Van buchen, was bei Einigen sehr beliebt ist, da eine Abholung aus dem Zentrum, bspw. von der Copacabana inbegriffen ist und weil man hiermit direkt morgens ab Öffnung die Statue erreicht.
Auch geführte Touren oder eine Wanderung, bspw. vom Parque Lage aus, ist möglich, kosten aber entweder mehr Geld oder sind relativ anstrengend.
Besonders beliebt ist auch der Überflug mit einem Helikopter.
Eine Fahrt auf den Corcovado lohnt sich aber nicht nur, um die Christusstatue aus nächster Nähe zu erleben, auch der Blick auf die umliegende Stadt, das Meer, den Zuckerhut und einzelne Gebäude, wie das Maracana-Stadion, ist ein tolles Erlebnis.
Ipanema
Ipanema ist der Name eines ganzen Viertels von Rio de Janeiro, das definitiv in der Liste der Highlights der Stadt nicht fehlen darf.
Das Viertel ist sehr sicher und eignet sich ideal zum Übernachten - insbesondere gibt es hier viele gute Airbnbs.
Dadurch, dass die Straßen voll sind mit Cafés, Bars und Restaurants, ist es hier selten richtig leer, sodass man hier selbst abends und nachts noch zu Fuß unterwegs sein kann.
Auch einige Einkaufsläden und Supermärkte finden sich in Ipanema.
Das Highlight des Viertels ist aber definitiv der 2,5 km lange weiße Strand von Ipanema. Er zählt zu den beliebtesten und bekanntesten von ganz Rio. Am linken Ende wird er vom Arpoador Rock begrenzt, der ein toller Spot zum Sonnenuntergang ist und auf der rechten Seite grenzt er an den Strand vom Nachbarviertel Leblon.
Hier sieht man im Hintergrund auch die markanten zwei grünen Berge Dois Irmaos.
Am Ipanema Beach kann man sich für relativ wenig Geld Liegestühle und Sonnenschirm ausleihen und an den Ständen oder von vorbeilaufenden Strandhändlern alle möglichen Getränke, Snacks, Souvenirs und mehr kaufen.
Besonders empfehlen können wir hier den Stand Paraiso Tropical 96 - die Caipirinhas und Maracujasäfte sind überragend und es wird ausschließlich abgepacktes Wasser verwendet.
Zuckerhut
Auch der Zuckerhut kommt sicherlich jedem direkt in den Sinn, der an Rio de Janeiro denkt.
Der grün bewachsene Granithügel zeichnet sich vor allem durch seine tolle Aussicht von oben aus. Von hier sieht man nicht nur den nahen Praia da Vermelha, sondern auch die Copacabana in der Ferne, sowie den Corcovado samt Christusstatue und die Häuser der Stadt.
Auf den Zuckerhut, auf Portugiesisch Pao de Acucar, gelangt man mit der Seilbahn.
Diese Seilbahn hält zuerst auf dem kleineren Vor-Hügel, dem Morro da Urca, und fährt dann bis auf den Gipfel des Zuckerhutes hinauf.
Oben findet man neben den Aussichtsplattformen auch Cafés, Restaurants und kleinere Läden.
Das Ticket für die Seilbahn kauft man sich am besten wieder vorab, um die längere Schlange an der Kasse zu umgehen.
Copacabana
Die Copacabana ist ebenso wie die Christusstatue und der Zuckerhut eines der Haupt-Wahrzeichen der Stadt, von dem jeder schon einmal gehört hat.
Der Strand zählt zu den bekanntesten der Welt.
Er ist 4 km lang und verglichen mit dem Strand von Ipanema, ist hier nochmal mehr los.
Wer einen ruhigen Strandtag verbringen möchte, der ist an der Copacabana eher falsch aufgehoben.
Stattdessen finden sich hier unzählige Bars, Stände (Barracas genannt) und es wird überall Fußball, Volleyball oder etwas anderes gespielt.
Außerdem gleicht der Strand einem Laufsteg und gut trainierte Männer und Frauen laufen hier auf und ab, um ihre Körper zu präsentieren.
Auch abends sind die Bars an der Copacabana gut gefüllt, jedoch ist hier dann etwas Vorsicht angebracht, um nicht Opfer von Diebstählen zu werden.
Escadaria de Selarón
Jeder kennt sie, die Bilder auf der von bunten Mosaiken gepflasterten Treppe, der Escadaria de Selarón.
Die Treppenstufen gehören zu den beliebtesten Fotospots der Stadt und wer hier etwas Ruhe oder ungestörte Fotos haben möchte, der sollte am besten so früh wie möglich morgens hierherkommen.
Während die Treppe die Viertel Lapa unterhalb und Santa Teresa oberhalb verbindet, so gelten die umliegenden Straßen, insbesondere früh morgens oder spät abends nicht zu den sichersten, weshalb man sich am besten mit dem Uber direkt bei der Treppe absetzen lassen sollte.
Entworfen wurden die Mosaikgebilde vom chilenischen Künstler Jorge Selarón.
Besonders beliebt ist das große Mosaik der Brasilienflagge vor rotem Hintergrund recht weit oben.
Unterhalb der Stufen finden sich außerdem zahlreiche Souvenir- und Trikotverkäufer.
Botanischer Garten
Der Botanische Garten von Rio, Jardim Botanico, ist ebenfalls ein echtes Highlight, das man nicht verpassen sollte.
Hier kann man sich bei ruhigen Spaziergängen durch den grünen Park etwas vom Trubel der Stadt und der Strände erholen und tolle Blicke genießen.
Hier findet man Tausende unterschiedliche Pflanzen, Teiche und Bäche auf einer Gesamtfläche von 350 Hektar.
Ein besonders beliebter Fotospot sind die langen Palmenalleen am Parkeingang.
Bei der Allee, die direkt parallel zur größeren Straße verläuft, kann man durch die Bäume hindurch sogar die Christusstatue erkennen.
Tickets für den Garten bekommst du entweder online auf der eigenen Website oder auch vor Ort am Kassenhäusschen.
Ein weiterer beliebter Spot, nicht weit vom Botanischen Garten, ist außerdem der Parque Lage, in dem sich ein Café mit Pool im Innenhof befindet und über dem die Christusstatue aufragt.
Leider wurde das Café zum Zeitpunkt unserer Reise renoviert, sodass wir es nicht von innen bestaunen konnten.
Santa Teresa
Ein Highlight, das ich schon im Rahmen der Selarón-Treppe angesprochen habe, ist das historische und bunte Viertel - Santa Teresa.
Das Viertel ist auf einem Hügel gelegen und bietet deshalb fantastische Blicke ins Umland.
Hier leben viele Künstler und Kreative und in den bunten Straßen finden sich nette Cafés und Shops.
Neben den schönen und historischen Villen des Viertels, fährt hier auch die gelbe Straßenbahn durch die Straßen, die ein bisschen an die Straßenbahnen von Lissabon erinnert.
Eine Fahrt mit der Bahn ist eine tolle Möglichkeit, die teils steileren Straßen entspannt zu durchqueren.
Santa Teresa zählt sicherlich zu den schönsten Vierteln der Stadt.
Rocinha
Die Favelas gehören mindestens genauso zu Rio de Janeiro, wie Caipirinhas.
Das größte Favela Brasiliens und sogar von ganz Südamerika, ist Rocinha - mit über 250.000 Einwohnern.
Wer "Favela" hört, der denkt zunächst einmal an eine gefährliche Gegend und hohe Kriminalität und natürlich sind Themen wie Drogen- und Waffenhandel hier auch wirklich ein Thema.
Für Touristen allerdings und auch für die Bewohner des Favelas, die sich aus den Geschäften heraushalten, ist es ganz und gar nicht gefährlich.
Wir haben im Rahmen unserer geführten Tour bspw. gelernt, dass es in Rocinha ein ungeschriebenes Gesetz ist, dass dort nicht geklaut wird und auch als Frau kann man nachts alleine auf den Straßen unterwegs sein.
Viele der Bewohner haben einen regulären Job in der Stadt und bevorzugen einfach die vergleichsweise günstigen Mieten hier.
Ich konnte bspw. auf unserer geführten Tour problemlos die Kamera offen herumtragen (ausgenommen 2-3 Straßen, in denen bekanntermaßen Bandenchefs wohnen, die logischerweise nicht gefilmt werden wollen).
Dennoch gibt es natürlich in den Favelas auch große Armut und Probleme wie Ausfall von Elektrizität, auch für längere Zeiträume und in öffentlichen Anlagen wie Schulen.
Der Tourismus, der in den letzten Jahren deutlich zunimmt, spült allerdings Geld in die Favelas.
Zwar kommt das Geld nicht bei allen an, und einzelne Bewohner sind deshalb auch etwas verärgert, aber grundsätzlich tut man den Bewohnern durch das Buchen von geführten Touren etwas Gutes und braucht kein schlechtes Gewissen zu haben.
Besonders beliebt und auf Social Media richtig gehyped, sind die Drohnen-Videos, bei denen erst man selbst und dann aus der Vogelperspektive das Favela gefilmt wird, wodurch das ganze Ausmaß ersichtlich wird (für den Kontakt - siehe mein PDF Mini Guide).
Eine geführte Tour ist nach wie vor sehr zu empfehlen und man sollte als Tourist nicht unbesonnen und alleine durch das Viertel spazieren, dann hat man nichts zu befürchten.
Sonnenaufgangswanderung Dois Irmaos
Beim nächsten Highlight steht wiederum ein Favela im Mittelpunkt, weshalb sich auch hier wieder eine geführte Tour anbietet.
Für die Sonnenaufgangswanderung startet man früh morgens, je nach Jahreszeit gegen 4 Uhr, am Eingang des Vidigal Favelas.
Hier wird man dann von seinem Guide empfangen und fährt mit dem Moto-Taxi durch das nächtliche Favela.
In den Favelas ist kein regulärer Verkehrsbetrieb erlaubt und so muss man zwangsläufig auf die Moto-Taxis zurückgreifen. Hier fährt man ohne Helm und Schutz die kurvigen Straßen hinauf und das mit teilweise rasanter Geschwindigkeit.
Hier kann man bei Bedarf seinem Fahrer sagen, er solle etwas langsamer fahren.
Oben angekommen, startet dann die Wanderung durch den Dschungel.
Eine gute Stunde braucht man bei solider Gehgeschwindigkeit bis zum Gipfel.
Auf dem Weg bieten sich einem von mehreren Stellen tolle Aussichten auf das unter einem liegende Favela Vidigal und auch auf Rocinha.
Oben angekommen, ist man in aller Regel nicht allein, und so muss man sich einen freien Platz auf dem abschüssigen Felsen suchen, auf dem man einen guten Halt hat und dann wartet man auf den Sonnenaufgang.
Wenn die Sonne dann über dem Meer aufgeht und die Stadt in orangenes Licht taucht, ist das wirklich ein atemberaubender Anblick.
Auch den Corcovado mitsamt Christusstatue, den Strand von Ipanema und Leblon, die Binnenbucht und die Häuser der Stadt in der Ferne sieht man von hier oben.
Nach dem Sonnenaufgang geht es dann auf selbem Weg wieder zurück zum Ausgangspunkt der Wanderung und zum Startpunkt der Wanderung.
Auch diese geführte Tour kann wiederum über den obigen Link oder die Kontaktdaten in meinem PDF Guide gebucht werden.
Zwar kann man die Wanderung auch auf eigene Faust machen, was auch einige gemacht haben, aber wir hatten das Gefühl, dass das nicht so gern gesehen wurde und wir haben uns mit unserem Guide auch sicherer gefühlt, vor allem nachts, und einige interessante Informationen bekommen.
Maracana
Nicht nur für Hardcore-Fußballfans ist ein Besuch des Maracana Stadions von Rio eine lohnende Aktivität.
Besonders bei uns Deutschen ist das Stadion in bester Erinnerung geblieben, da uns dort Mario Götze mit seinem Tor im Finale gegen Argentinien den bislang letzten Weltmeister-Titel beschert hat.
Fußball ist in Brasilien, insbesondere in Rio, allgegenwärtig.
Gespielt wird an den Stränden, in den Favelas und eben im bekanntesten Stadion des Landes - im Maracana.
Insbesondere Spiele der beiden bekanntesten lokalen Teams - Fluminense und Flamengo - werden in dem Stadion ausgetragen und wir hatten Glück, dass wir das Finale des Carioca Cups zwischen diesen beiden Teams live erleben konnten.
Natürlich ist das Niveau, verglichen mit europäischem Top-Fußball, überschaubar, dafür ist die Stimmung aber auf einem anderen Level.
Da wir uns auch hier nicht ganz sicher waren, wo wir als Touristen seriös an Tickets kommen und wie sicher es rund um das Stadion ist, haben wir auch hier eine geführte Tour gebucht.
Das können wir definitiv empfehlen, da man hier auch die An- und Abreise von der Copacabana per Minibus und den Ticketkauf inkludiert hatte.
Hier gehört natürlich auch etwas Glück dazu, dass zum Zeitpunkt der Reise auch ein Spiel im Stadion ausgetragen wird.
Knapp 80.000 Menschen passen übrigens in den brasilianischen Fußballtempel und man hat keine regulären Sitzplätze und Tickets, sondern man registriert sich ein paar Tage vorher mit einem Face-ID Verfahren und dann ist am Eingang das Gesicht die Eintrittskarte.
Ist man dann im Stadion angelangt, dann herrscht freie Platzwahl, weshalb man am besten etwas früher kommt, um einen guten Platz zu ergattern.
Weiteres
Neben den oben aufgezählten Top-Highlights, die man definitiv nicht verpassen sollte, bietet Rio noch einige andere.
Ein saisonales Highlight ist sicher der Karneval in Rio. Bilder und Videos der bunten Paraden in und um den Sambódromo gehen nicht umsonst um die ganze Welt und die Stimmung in der Stadt ist zu dieser Zeit besonders lebendig und ausgelassen. Auch das neue Jahr an den Stränden Rios mit dem gigantischen Feuerwerk an Silvester zu begrüßen, zählt zu den ganz besonderen Erlebnissen.
Ein Helikopterflug oder Gleitschirmsprung lohnt sich in Rio ebenso wie eine Nacht in den Samba-Bars von Lapa. Hier ist allerdings besondere Vorsicht geboten und man sollte wirklich nur das mit sich tragen, was man unbedingt braucht.
Das Zentrum von Rio steht weniger im Mittelpunkt als bei anderen Städten, dennoch gibt es hier einige interessante Gebäude und Plätze, die man bereits in wenigen Stunden abspazieren kann. Hierzu zählen das Museo de Amanha, der Paco Imperial, die Confitairia Colombo, ein traditionelles großes Kaffeehaus, der Praca XV, das Teatro Muncipial, die Kathedrale von Rio und die Arcos da Lapa. Genau in dieser Reihenfolge kann man seinen Rundweg am besten planen. Auch die Nationalbibliothek ist sehr sehenswert und kann in den Plan integriert werden.
Außerdem sind auch die Stufen, die eine brasilianische Flagge abbilden, bei der Eduardo Jansen St., Saúde/Pedra do Sal, ein beliebter aber weniger überlaufener Fotospot.
Auch neben der Wanderung auf die Dois Irmaos gibt es noch weitere tolle Wanderungen, bspw. zur Pedra da Gávea oder Pedra do Telégrafo.
Neben der Copacabana und dem Ipanema Beach sind auch der Strand von Leblon und der in Botafogo beliebt oder auch der etwas weiter außerhalb liegende Praia da Joatinga und wer mehr Zeit hat, für den empfiehlt sich definitiv ein Tagesausflug zur Insel Ilha Grande mit paradiesischen Stränden und unberührter Natur. Hier bucht man am einfachsten eine geführte Tour mit Transfers.
Auch die Kolonialstadt Paraty und der Tijuca Nationalpark sind beliebte Ausflugsziele.
Alternative Orte in Brasilien
Doch auch Brasilien als Land hat natürlich viele weitere sehenswerte Städte und Regionen zu bieten, die wir sicherlich teilweise im Rahmen einer Brasilien-Rundreise noch einmal besuchen werden.
Hierzu zählen die bereits oben angesprochenen Iguazu Wasserfälle im Süden des Landes an der Grenze zu Paraguay und Argentinien.
Auch der Amazonas Regenwald und Fluss sind teilweise touristisch erschlossen und insbesondere bei Manaus kann man als Tourist tiefer in diesen größten tropischen Regenwald der Erde und seine einzigartige Pflanzen- und Tierwelt eindringen. Ähnlich verhält es sich mit dem Sumpfgebiet Pantanal, das ebenfalls besonders wegen der Tierwelt hier bei Touristen beliebt ist, bspw. für Jaguar Safaris.
Besonders durch Social Media immer mehr an Beliebtheit gewonnen hat die Wüste Lençóis Maranhenses im Norden Brasiliens mit seinen schneeweißen Sanddünen und türkisen Wasserstellen, die einen tollen Kontrast bilden.
Sao Paulo steht ebenfalls bei vielen Reisenden auf dem Programm und das nicht zuletzt, weil die wichtigste Wirtschaftsmetropole des Landes auch flugtechnisch am besten an Europa angebunden ist, sogar noch besser als Rio. Auch andere Städte wie Salvador, Recife oder die Hauptstadt Brasilia sind einen Besuch wert.
Natürlich ist Brasilien aber auch und in erster Linie für seine paradiesischen Strände bekannt und besonders empfehlenswert sind die Strände im Nordosten bei Bahia und bei Pipa.
Auch in Brasilien kann man somit mehrere Wochen und Monate ohne Probleme füllen und das Land ist sehr groß, sodass die Distanzen teilweise sehr lang sind.
Tagesplanung
Wissenswertes
Unterkunftsempfehlungen
In Rio haben wir ein Airbnb gewählt, davon gibt es einige sehr schöne, vor allem in den sichersten Vierteln Leblon und Ipanema.
An der Copacabana gibt es außerdem viele größere klassische Hotelanlagen.
- Rio de Janeiro - Airbnb: Tolle Wohnung, unglaubliche Dachterrasse mit Outdoor-Dusche und Blick auf die Christusstatue, unglaublich herzliche Hosts.
Essensempfehlungen
In Brasilien ist Fleisch sehr beliebt und an einem traditionellen Rodizio sollte man definitiv einmal teilnehmen, aber auch frische Früchte & Säfte oder Acai Bowls sind hier typisch.
Fotoeindrücke
Fazit
Rio hat uns mit seinen klassischen Sehenswürdigkeiten, seinem Vibe und den Stränden sehr begeistert, das haben wir vorab schon erwartet.
Besonders positiv hat uns jedoch überrascht, dass wir uns stets sicher gefühlt haben und auch die Freundlichkeit der Leute
Ich denke wir können mit Sicherheit sagen, dass wir nach Rio im Rahmen einer Brasilien-Reise nochmal wiederkommen werden und darauf freuen wir uns schon jetzt.
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