5 Tage - Rio de Janeiro (Städtetrip)

Rio de Janeiro - kaum eine Stadt gilt als Sehnsuchtsziel so vieler Menschen und egal, ob man schon dort war oder nicht, jeder hat eine Meinung zu der brasilianischen Megametropole. 

Wir haben Rio bei unserem 2 1/2 wöchigen Trip durch Südamerika für fünf Tage besucht.

Besonders genossen haben wir den Mix aus schönen Stränden, den grün bewaldeten Hügeln, coolen Vierteln und entspanntem Vibe.

Natürlich hätte man sich auch für eine Stadt wie Rio noch deutlich mehr Zeit nehmen können, zu einer Highlight-Saison wie zum Karneval oder Silvester hierher reisen oder noch andere Orte Brasiliens erkunden können. 

Wie ihr einen mehrtägigen Aufenthalt in Rio bestmöglich planen könnt, erzähle ich euch hier. Außerdem gebe ich euch hilfreiche Informationen zu diesen Themen:

  1. Highlights
  2. Tagesplanung
  3. Wissenswertes
  4. Unterkunftsempfehlungen
  5. Essensempfehlungen
  6. Fotoeindrücke
  7. Fazit

Wir haben diese Reise Ende Februar/Anfang März 2026 unternommen.

Außerdem findest du am Ende der Seite meinen komprimierten PDF Guide zum Download für unterwegs.

Hinweis: Dieser Beitrag enthält ggf. Affiliate-Links. Wenn du über diese Links buchst, erhalte ich eine kleine Provision – für dich bleibt der Preis gleich.


Sehenswertes

Wie schon erwähnt, haben wir die brasilianische Großstadt im Rahmen unserer Südamerika-Reise für 5 Tage bereist.

Rio ist ein Ort, den man definitiv in seinem Leben mal besucht haben sollte. Leider ist die Stadt aufgrund von Themen wie Kriminalität und Gewalt sehr negativ behaftet, wobei wir das Gefühl hatten, dass man mit gesundem Menschenverstand das Risiko negativer Erlebnisse doch schon sehr reduzieren und die Stadt ohne diese sehr genießen kann. In Rio gibt es einige klassische Touristen-Highlights, die ich im Folgenden vorstelle:

Christusstatue

An der Christusstatue von Rio, einem der sieben Weltwunder der Moderne, führt bei einer Reise sicherlich kein Weg dran vorbei. 

Durch ihre Lage auf dem Corcovado-Berg mitten in Rio, eröffnet sich einem von nahezu sämtlichen Vierteln der Stadt immer wieder ein Blick auf die gut 30 Meter hohe Statue im Art-déco-Stil. 

Im Sockel der Statue befindet sich eine Kapelle und vollständig errichtet wurde sie im Jahre 1931. 

Zwar hat man, wie gesagt, von vielen Orten der Stadt einen Blick auf die Statue, ein Besuch oben auf dem Corcovado Berg, lohnt sich unserer Ansicht nach aber dennoch, auch wenn es hier schon mal ordentlich voll werden kann. 

Am einfachsten gelangt man nach oben mit der Zahnradbahn, dem Trem do Corcovado.

Hierfür kann man sich über die eigene Website oder die üblichen Buchungsseiten einfach ein Ticket kaufen, dass auch den Eintritt zum entsprechenden Slot beinhaltet und einem die Warteschlange am Schalter vor Ort erspart. 

Alternativ kann man auch eine Fahrt mit dem Van buchen, was bei Einigen sehr beliebt ist, da eine Abholung aus dem Zentrum, bspw. von der Copacabana inbegriffen ist und weil man hiermit direkt morgens ab Öffnung die Statue erreicht.

Auch geführte Touren oder eine Wanderung, bspw. vom Parque Lage aus, ist möglich, kosten aber entweder mehr Geld oder sind relativ anstrengend. 

Besonders beliebt ist auch der Überflug mit einem Helikopter.

Eine Fahrt auf den Corcovado lohnt sich aber nicht nur, um die Christusstatue aus nächster Nähe zu erleben, auch der Blick auf die umliegende Stadt, das Meer, den Zuckerhut und einzelne Gebäude, wie das Maracana-Stadion, ist ein tolles Erlebnis. 

Ipanema

Ipanema ist der Name eines ganzen Viertels von Rio de Janeiro, das definitiv in der Liste der Highlights der Stadt nicht fehlen darf. 

Das Viertel ist sehr sicher und eignet sich ideal zum Übernachten - insbesondere gibt es hier viele gute Airbnbs. 

Dadurch, dass die Straßen voll sind mit Cafés, Bars und Restaurants, ist es hier selten richtig leer, sodass man hier selbst abends und nachts noch zu Fuß unterwegs sein kann. 

Auch einige Einkaufsläden und Supermärkte finden sich in Ipanema. 

Das Highlight des Viertels ist aber definitiv der 2,5 km lange weiße Strand von Ipanema. Er zählt zu den beliebtesten und bekanntesten von ganz Rio. Am linken Ende wird er vom Arpoador Rock begrenzt, der ein toller Spot zum Sonnenuntergang ist und auf der rechten Seite grenzt er an den Strand vom Nachbarviertel Leblon

Hier sieht man im Hintergrund auch die markanten zwei grünen Berge Dois Irmaos

Am Ipanema Beach kann man sich für relativ wenig Geld Liegestühle und Sonnenschirm ausleihen und an den Ständen oder von vorbeilaufenden Strandhändlern alle möglichen Getränke, Snacks, Souvenirs und mehr kaufen. 

Besonders empfehlen können wir hier den Stand Paraiso Tropical 96 - die Caipirinhas und Maracujasäfte sind überragend und es wird ausschließlich abgepacktes Wasser verwendet. 

Zuckerhut

Auch der Zuckerhut kommt sicherlich jedem direkt in den Sinn, der an Rio de Janeiro denkt. 

Der grün bewachsene Granithügel zeichnet sich vor allem durch seine tolle Aussicht von oben aus.  Von hier sieht man nicht nur den nahen Praia da Vermelha, sondern auch die Copacabana in der Ferne, sowie den Corcovado samt Christusstatue und die Häuser der Stadt. 

Auf den Zuckerhut, auf Portugiesisch Pao de Acucar, gelangt man mit der Seilbahn. 

Diese Seilbahn hält zuerst auf dem kleineren Vor-Hügel, dem Morro da Urca, und fährt dann bis auf den Gipfel des Zuckerhutes hinauf. 

Oben findet man neben den Aussichtsplattformen auch Cafés, Restaurants und kleinere Läden. 

Das Ticket für die Seilbahn kauft man sich am besten wieder vorab, um die längere Schlange an der Kasse zu umgehen. 

Copacabana

Die Copacabana ist ebenso wie die Christusstatue und der Zuckerhut eines der Haupt-Wahrzeichen der Stadt, von dem jeder schon einmal gehört hat. 

Der Strand zählt zu den bekanntesten der Welt. 

Er ist 4 km lang und verglichen mit dem Strand von Ipanema, ist hier nochmal mehr los. 

Wer einen ruhigen Strandtag verbringen möchte, der ist an der Copacabana eher falsch aufgehoben. 

Stattdessen finden sich hier unzählige Bars, Stände (Barracas genannt) und es wird überall Fußball, Volleyball oder etwas anderes gespielt. 

Außerdem gleicht der Strand einem Laufsteg und gut trainierte Männer und Frauen laufen hier auf und ab, um ihre Körper zu präsentieren. 

Auch abends sind die Bars an der Copacabana gut gefüllt, jedoch ist hier dann etwas Vorsicht angebracht, um nicht Opfer von Diebstählen zu werden. 

Escadaria de Selarón

Jeder kennt sie, die Bilder auf der von bunten Mosaiken gepflasterten Treppe, der Escadaria de Selarón

Die Treppenstufen gehören zu den beliebtesten Fotospots der Stadt und wer hier etwas Ruhe oder ungestörte Fotos haben möchte, der sollte am besten so früh wie möglich morgens hierherkommen. 

Während die Treppe die Viertel Lapa unterhalb und Santa Teresa oberhalb verbindet, so gelten die umliegenden Straßen, insbesondere früh morgens oder spät abends nicht zu den sichersten, weshalb man sich am besten mit dem Uber direkt bei der Treppe absetzen lassen sollte. 

Entworfen wurden die Mosaikgebilde vom chilenischen Künstler Jorge Selarón.

Besonders beliebt ist das große Mosaik der Brasilienflagge vor rotem Hintergrund recht weit oben. 

Unterhalb der Stufen finden sich außerdem zahlreiche Souvenir- und Trikotverkäufer. 

Botanischer Garten

Der Botanische Garten von Rio, Jardim Botanico, ist ebenfalls ein echtes Highlight, das man nicht verpassen sollte. 

Hier kann man sich bei ruhigen Spaziergängen durch den grünen Park etwas vom Trubel der Stadt und der Strände erholen und tolle Blicke genießen. 

Hier findet man Tausende unterschiedliche Pflanzen, Teiche und Bäche auf einer Gesamtfläche von 350 Hektar. 

Ein besonders beliebter Fotospot sind die langen Palmenalleen am Parkeingang. 

Bei der Allee, die direkt parallel zur größeren Straße verläuft, kann man durch die Bäume hindurch sogar die Christusstatue erkennen. 

Tickets für den Garten bekommst du entweder online auf der eigenen Website oder auch vor Ort am Kassenhäusschen. 

Ein weiterer beliebter Spot, nicht weit vom Botanischen Garten, ist außerdem der Parque Lage, in dem sich ein Café mit Pool im Innenhof befindet und über dem die Christusstatue aufragt. 

Leider wurde das Café zum Zeitpunkt unserer Reise renoviert, sodass wir es nicht von innen bestaunen konnten. 

Santa Teresa

Ein Highlight, das ich schon im Rahmen der Selarón-Treppe angesprochen habe, ist das historische und bunte Viertel - Santa Teresa.

Das Viertel ist auf einem Hügel gelegen und bietet deshalb fantastische Blicke ins Umland. 

Hier leben viele Künstler und Kreative und in den bunten Straßen finden sich nette Cafés und Shops. 

Neben den schönen und historischen Villen des Viertels, fährt hier auch die gelbe Straßenbahn durch die Straßen, die ein bisschen an die Straßenbahnen von Lissabon erinnert. 

Eine Fahrt mit der Bahn ist eine tolle Möglichkeit, die teils steileren Straßen entspannt zu durchqueren. 

Santa Teresa zählt sicherlich zu den schönsten Vierteln der Stadt. 

Rocinha

Die Favelas gehören mindestens genauso zu Rio de Janeiro, wie Caipirinhas. 

Das größte Favela Brasiliens und sogar von ganz Südamerika, ist Rocinha - mit über 250.000 Einwohnern.

Wer "Favela" hört, der denkt zunächst einmal an eine gefährliche Gegend und hohe Kriminalität und natürlich sind Themen wie Drogen- und Waffenhandel hier auch wirklich ein Thema. 

Für Touristen allerdings und auch für die Bewohner des Favelas, die sich aus den Geschäften heraushalten, ist es ganz und gar nicht gefährlich. 

Wir haben im Rahmen unserer geführten Tour bspw. gelernt, dass es in Rocinha ein ungeschriebenes Gesetz ist, dass dort nicht geklaut wird und auch als Frau kann man nachts alleine auf den Straßen unterwegs sein. 

Viele der Bewohner haben einen regulären Job in der Stadt und bevorzugen einfach die vergleichsweise günstigen Mieten hier. 

Ich konnte bspw. auf unserer geführten Tour problemlos die Kamera offen herumtragen (ausgenommen 2-3 Straßen, in denen bekanntermaßen Bandenchefs wohnen, die logischerweise nicht gefilmt werden wollen). 

Dennoch gibt es natürlich in den Favelas auch große Armut und Probleme wie Ausfall von Elektrizität, auch für längere Zeiträume und in öffentlichen Anlagen wie Schulen. 

Der Tourismus, der in den letzten Jahren deutlich zunimmt, spült allerdings Geld in die Favelas. 

Zwar kommt das Geld nicht bei allen an, und einzelne Bewohner sind deshalb auch etwas verärgert, aber grundsätzlich tut man den Bewohnern durch das Buchen von geführten Touren etwas Gutes und braucht kein schlechtes Gewissen zu haben. 

Besonders beliebt und auf Social Media richtig gehyped, sind die Drohnen-Videos, bei denen erst man selbst und dann aus der Vogelperspektive das Favela gefilmt wird, wodurch das ganze Ausmaß ersichtlich wird (für den Kontakt - siehe mein PDF Mini Guide). 

Eine geführte Tour ist nach wie vor sehr zu empfehlen und man sollte als Tourist nicht unbesonnen und alleine durch das Viertel spazieren, dann hat man nichts zu befürchten. 

Sonnenaufgangswanderung Dois Irmaos

Beim nächsten Highlight steht wiederum ein Favela im Mittelpunkt, weshalb sich auch hier wieder eine geführte Tour anbietet. 

Für die Sonnenaufgangswanderung startet man früh morgens, je nach Jahreszeit gegen 4 Uhr, am Eingang des Vidigal Favelas. 

Hier wird man dann von seinem Guide empfangen und fährt mit dem Moto-Taxi durch das nächtliche Favela. 

In den Favelas ist kein regulärer Verkehrsbetrieb erlaubt und so muss man zwangsläufig auf die Moto-Taxis zurückgreifen. Hier fährt man ohne Helm und Schutz die kurvigen Straßen hinauf und das mit teilweise rasanter Geschwindigkeit. 

Hier kann man bei Bedarf seinem Fahrer sagen, er solle etwas langsamer fahren. 

Oben angekommen, startet dann die Wanderung durch den Dschungel. 

Eine gute Stunde braucht man bei solider Gehgeschwindigkeit bis zum Gipfel. 

Auf dem Weg bieten sich einem von mehreren Stellen tolle Aussichten auf das unter einem liegende Favela Vidigal und auch auf Rocinha. 

Oben angekommen, ist man in aller Regel nicht allein, und so muss man sich einen freien Platz auf dem abschüssigen Felsen suchen, auf dem man einen guten Halt hat und dann wartet man auf den Sonnenaufgang. 

Wenn die Sonne dann über dem Meer aufgeht und die Stadt in orangenes Licht taucht, ist das wirklich ein atemberaubender Anblick. 

Auch den Corcovado mitsamt Christusstatue, den Strand von Ipanema und Leblon, die Binnenbucht und die Häuser der Stadt in der Ferne sieht man von hier oben. 

Nach dem Sonnenaufgang geht es dann auf selbem Weg wieder zurück zum Ausgangspunkt der Wanderung und zum Startpunkt der Wanderung. 

Auch diese geführte Tour kann wiederum über den obigen Link oder die Kontaktdaten in meinem PDF Guide gebucht werden. 

Zwar kann man die Wanderung auch auf eigene Faust machen, was auch einige gemacht haben, aber wir hatten das Gefühl, dass das nicht so gern gesehen wurde und wir haben uns mit unserem Guide auch sicherer gefühlt, vor allem nachts, und einige interessante Informationen bekommen. 

Maracana

Nicht nur für Hardcore-Fußballfans ist ein Besuch des Maracana Stadions von Rio eine lohnende Aktivität.

Besonders bei uns Deutschen ist das Stadion in bester Erinnerung geblieben, da uns dort Mario Götze mit seinem Tor im Finale gegen Argentinien den bislang letzten Weltmeister-Titel beschert hat. 

Fußball ist in Brasilien, insbesondere in Rio, allgegenwärtig. 

Gespielt wird an den Stränden, in den Favelas und eben im bekanntesten Stadion des Landes - im Maracana.

Insbesondere Spiele der beiden bekanntesten lokalen Teams - Fluminense und Flamengo - werden in dem Stadion ausgetragen und wir hatten Glück, dass wir das Finale des Carioca Cups zwischen diesen beiden Teams live erleben konnten. 

Natürlich ist das Niveau, verglichen mit europäischem Top-Fußball, überschaubar, dafür ist die Stimmung aber auf einem anderen Level. 

Da wir uns auch hier nicht ganz sicher waren, wo wir als Touristen seriös an Tickets kommen und wie sicher es rund um das Stadion ist, haben wir auch hier eine geführte Tour gebucht. 

Das können wir definitiv empfehlen, da man hier auch die An- und Abreise von der Copacabana per Minibus und den Ticketkauf inkludiert hatte. 

Hier gehört natürlich auch etwas Glück dazu, dass zum Zeitpunkt der Reise auch ein Spiel im Stadion ausgetragen wird. 

Knapp 80.000 Menschen passen übrigens in den brasilianischen Fußballtempel und man hat keine regulären Sitzplätze und Tickets, sondern man registriert sich ein paar Tage vorher mit einem Face-ID Verfahren und dann ist am Eingang das Gesicht die Eintrittskarte. 

Ist man dann im Stadion angelangt, dann herrscht freie Platzwahl, weshalb man am besten etwas früher kommt, um einen guten Platz zu ergattern. 

Weiteres

Neben den oben aufgezählten Top-Highlights, die man definitiv nicht verpassen sollte, bietet Rio noch einige andere. 

Ein saisonales Highlight ist sicher der Karneval in Rio. Bilder und Videos der bunten Paraden in und um den Sambódromo gehen nicht umsonst um die ganze Welt und die Stimmung in der Stadt ist zu dieser Zeit besonders lebendig und ausgelassen. Auch das neue Jahr an den Stränden Rios mit dem gigantischen Feuerwerk an Silvester zu begrüßen, zählt zu den ganz besonderen Erlebnissen. 

Ein Helikopterflug oder Gleitschirmsprung lohnt sich in Rio ebenso wie eine Nacht in den Samba-Bars von Lapa. Hier ist allerdings besondere Vorsicht geboten und man sollte wirklich nur das mit sich tragen, was man unbedingt braucht. 

Das Zentrum von Rio steht weniger im Mittelpunkt als bei anderen Städten, dennoch gibt es hier einige interessante Gebäude und Plätze, die man bereits in wenigen Stunden abspazieren kann. Hierzu zählen das Museo de Amanha, der Paco Imperial, die Confitairia Colombo, ein traditionelles großes Kaffeehaus, der Praca XV, das Teatro Muncipial, die Kathedrale von Rio und die Arcos da Lapa. Genau in dieser Reihenfolge kann man seinen Rundweg am besten planen. Auch die Nationalbibliothek ist sehr sehenswert und kann in den Plan integriert werden.

Außerdem sind auch die Stufen, die eine brasilianische Flagge abbilden, bei der Eduardo Jansen St., Saúde/Pedra do Sal, ein beliebter aber weniger überlaufener Fotospot

Auch neben der Wanderung auf die Dois Irmaos gibt es noch weitere tolle Wanderungen, bspw. zur Pedra da Gávea oder Pedra do Telégrafo

Neben der Copacabana und dem Ipanema Beach sind auch der Strand von Leblon und der in Botafogo beliebt oder auch der etwas weiter außerhalb liegende Praia da Joatinga und wer mehr Zeit hat, für den empfiehlt sich definitiv ein Tagesausflug zur Insel Ilha Grande mit paradiesischen Stränden und unberührter Natur. Hier bucht man am einfachsten eine geführte Tour mit Transfers.

Auch die Kolonialstadt Paraty und der Tijuca Nationalpark sind beliebte Ausflugsziele.


Alternative Orte in Brasilien

Doch auch Brasilien als Land hat natürlich viele weitere sehenswerte Städte und Regionen zu bieten, die wir sicherlich teilweise im Rahmen einer Brasilien-Rundreise noch einmal besuchen werden. 

Hierzu zählen die bereits oben angesprochenen Iguazu Wasserfälle im Süden des Landes an der Grenze zu Paraguay und Argentinien. 

Auch der Amazonas Regenwald und Fluss sind teilweise touristisch erschlossen und insbesondere bei Manaus kann man als Tourist tiefer in diesen größten tropischen Regenwald der Erde und seine einzigartige Pflanzen- und Tierwelt eindringen. Ähnlich verhält es sich mit dem Sumpfgebiet Pantanal, das ebenfalls besonders wegen der Tierwelt hier bei Touristen beliebt ist, bspw. für Jaguar Safaris. 

Besonders durch Social Media immer mehr an Beliebtheit gewonnen hat die Wüste Lençóis Maranhenses im Norden Brasiliens mit seinen schneeweißen Sanddünen und türkisen Wasserstellen, die einen tollen Kontrast bilden. 

Sao Paulo steht ebenfalls bei vielen Reisenden auf dem Programm und das nicht zuletzt, weil die wichtigste Wirtschaftsmetropole des Landes auch flugtechnisch am besten an Europa angebunden ist, sogar noch besser als Rio. Auch andere Städte wie Salvador, Recife oder die Hauptstadt Brasilia sind einen Besuch wert. 

Natürlich ist Brasilien aber auch und in erster Linie für seine paradiesischen Strände bekannt und besonders empfehlenswert sind die Strände im Nordosten bei Bahia und bei Pipa.

Auch in Brasilien kann man somit mehrere Wochen und Monate ohne Probleme füllen und das Land ist sehr groß, sodass die Distanzen teilweise sehr lang sind.


Tagesplanung

Tag 1: Flug nach Rio de Janeiro, Ipanema & Arpoador Rock

Wir flogen von Buenos Aires morgens direkt nach Rio de Janeiro in Brasilien. 

Nachdem wir hier mittags angekommen waren und von unseren Airbnb-Gastgebern herzlich empfangen worden waren, spazierten wir von unserer Unterkunft in Ipanema nur ein paar Blocks weiter bis zum Strand von Ipanema. 

Hier gab es für uns zuerst einen Willkommens-Drink - einen Caipirinha und einen frisch gepressten Maracuja-Saft. Wir können hier sehr den Stand Nummer 96 - Paraiso Tropical - empfehlen, den wir noch mehrmals aufgesucht hatten, da die Inhaber hier besonders freundlich waren und nur abgepacktes Wasser nutzten. 

Wir genossen hier unseren ersten Nachmittag am Strand, ich spielte ein bisschen Fußball mit Locals und zum Sonnenuntergang spazierten wir zum Arpoador Rock, wo wir die untergehende Sonne und die Surfer beobachteten. 

Zum Abendessen gab es ein klassisches Rodizio bei Fogo de Chao in Botafogo

Tag 2: Dois Irmaos Sonnenaufgang, Rocinha & Praia da Joatinga

Noch einmal mussten wir dann in diesem Urlaub sehr früh aufstehen, denn an Tag 2 in Rio hatten wir die Sonnenaufgangswanderung (das war dann für uns aber auch wirklich die letzte) auf die Spitze der Morro Dois Irmaos geplant. Hierfür fuhren wir gegen 3-4 Uhr mit dem Uber zum Treffpunkt am Eingang des Vidigal Favelas. 

Dort trafen wir unseren persönlichen Guide, mit dem wir mit dem Moto-Taxi durch das Favela und zum Startpunkt der Wanderung rasten. 

Ungefähr eine Stunde dauerte die Wanderung auf den Gipfel und auf dem Weg hatten wir spekatkuläre Blicke auf die Favelas unter uns. 

Als die Sonne über dem Meer aufging und die Stadt in orangenes Licht tauchte, war es wirklich ein magischer Moment und von hier konnte man sogar die Christusstatue sehen. 

Nachdem wir wieder runter gewandert waren, gönnten wir uns eine Acai Bowl bei BB Lanches in Leblon und dann stand auch schon unsere zweite Favela Tour an diesem Tag auf dem Programm. 

Diesmal sollte es in das Favela Rocinha gehen und am Eingang trafen wir unsere Führerin, mit der wir wieder mit dem Moto-Taxi durch das Favela bis nach oben fuhren. Von dort spazierten wir durch die Straßen wieder nach unten und erfuhren auf dem Weg einige interessante Dinge über das Leben in den Favelas und über Rocinha als größtes Favela Südamerikas. 

Unsere Tour beinhaltete außerdem noch das in Social Media gehypede Drohnen-Video - checkt dafür gerne meinen Instagram Account und für Links zu den Touren siehe oben meine Highlights oder meinen PDF-Guide. 

Nachmittags fuhren wir dann noch mit dem Uber zu dem etwas weiter entfernten Praia da Joatinga und entspannten einfach nur. 

Zum Abendessen ging es zu Ferro e Farinha direkt bei unserer Unterkunft und dann gingen wir an dem Tag wieder recht früh schlafen. 

Tag 3: Christusstatue, Escadaria Selarón & Botanischer Garten

An Tag 3 in Rio hatten wir wiederum volles Programm. 

Wir starteten mit der Zugfahrt auf den Corcovado und zur Christusstatue um kurz vor 8 Uhr morgens. Anschließend fuhren wir zur Escadaria de Selarón und spazierten diese hinauf bis ins Viertel Santa Teresa, wo wir im Café Heimen frühstückten. 

Nach einer kurzen Verschnaufpause auf der Dachterrasse unseres Airbnbs und einem Mittagssnack bei Balcao, verbrachten wir den Nachmittag noch entspannt im Botanischen Garten und im Parque Lage

Abends ging es zum Essen und auf ein paar Drinks ins Pura Brasa in Ipanema

Tag 4: Feira da Glória, Maracana & Lapa

Der nächste Tag war dann wieder ein Sonntag und so nutzten wir morgens die Gelegenheit, den lokalen Markt Feira da Glória zu besuchen. Hier genossen wir ein typisches Frühstück aus der frittierten Teigtasche Pastel und dem Zuckerrohrsaft Caldo de Cana. Anschließend shoppten wir hier noch ein paar Souvenirs auf dem Markt. 

Nachmittags stand dann noch der Besuch des Maracana Stadions zu einem Spiel der lokalen Clubs Fluminense und Flamengo auf dem Programm. Hier hatten wir wieder eine geführte Tour gebucht und wurden entsprechend nachmittags an der Copacabana abgeholt, an der wir vorher noch etwas langspaziert waren. 

Nach dem Spiel gingen wir noch in eine Samba-Bar im Stadtteil Lapa um den Tag ausklingen zu lassen. 

Tag 5: Zentrum von Rio, Zuckerhut und Rückflug

Dann war tatsächlich auch schon der letzte Tag unserer Reise gekommen.

Wir starteten diesen mit einem Frühstück bei Tapí und klapperten anschließend noch ein paar Sehenswürdigkeiten im Zentrum Rios ab, wie das Museo do Amanha, den Paco Imperial, die Confiteiria Colombo, den Praca XV, das Teatro Municipal und die Kathedrale.

Für die Mittagszeit hatten wir uns noch ein letztes Highlight aufgehoben und wir fuhren mit der Seilbahn auf den Zuckerhut, von wo aus wir noch einen letzten tollen Ausblick über Rio, die Christusstatue und die Copacabana genossen. 

Abends holten wir unser Gepäck im Airbnb ab und fuhren mit dem Uber zurück zum Flughafen, von wo es anschließend wieder nach Hause ging. 

Abwandlungen:

Natürlich kann man die Reise auch beliebig umgestalten. Insbesondere mit mehr Zeit zur Verfügung bieten sich einem noch viele weitere Ziele, wie weitere Wanderungen oder Ausflüge nach Paraty oder zur Ilha Grande.


Wissenswertes

Warum Rio?

Rio de Janeiro ist einfach ein Ort, den man in seinem Leben einmal besucht haben muss und außerdem sind wir gerade dabei alle sieben Weltwunder der Moderne zu bereisen, wobei die Christusstatue in Rio uns noch gefehlt hat. 

Uns ist bewusst, dass Brasilien natürlich noch deutlich mehr zu bieten hat und Rio das Land natürlich nur bedingt repräsentiert, weshalb wir hier sicher nochmal wiederkommen werden. 

Anreise:

Nach Brasilien, bspw. Rio de Janeiro, gibt es Direktflüge. Tatsächlich gibt es aber sogar bessere und mehr Direktflüge nach Sao Paulo, als das Wirtschaftszentrum des Landes. 

Von und zum internationalen Flughafen in Rio (GIG) fährt man am besten mit dem Uber in die Stadt und zu seiner Unterkunft. 

Das ist verhältnismäßig günstig und unkompliziert. Mit großem Gepäck ist nur wichtig, dass man einen größeren Wagen XL/Luggage/Comfort auswählt.

Die Fahrtzeit variiert natürlich je nach Ziel/Ausgangsort. In jedem der Flughäfen sind die Uber Abholbereiche gut ausgeschildert. In Rio kann man dann für die Abholung einen der farblichen Bereiche wählen, welcher ist egal. 

Fortbewegung vor Ort:

Innerhalb von Rio bewegt man sich am besten hauptsächlich mit dem Uber fort. Zwar soll auch die Metro tagsüber recht sicher sein, aber Uber ist günstig, unkompliziert und bringt einen direkt zu seinem Ziel. 

Ansonsten kann man in den touristischen Vierteln auch viel zu Fuß machen, in Ipanema bspw. sogar nachts.

Sicherheit:

Gerade in Rio ist die allgemeine Bewertung was Kriminalität angeht, sehr negativ. Wir können es tatsächlich gar nicht nachvollziehen. Wir haben in Ipanema gewohnt, was neben Leblon zu den sichersten Vierteln der Stadt gehört. Hier konnten wir sogar nachts noch zu Fuß unterwegs sein und waren auch nie allein auf den Straßen, da an jeder Ecke Bars und Restaurants zu finden sind.

Dinge auf die man in Rio aber definitiv achten sollte - nicht alleine in ruhigen Straßen, bspw. schon ein paar Blocks weiter von der Escadaria Selarón, unterwegs sein, keine offensichtlichen Wertgegenstände mit sich herumtragen (ich hatte bspw. eine Bauchtasche dabei, die ich unter meinem Shirt getragen habe) und vor allem wenn es dunkel ist - sollte man auch bei Stränden wie der Copacabana auf seine Umgebung achten. Das ist allgemein ein Punkt, den man im Auge behalten sollte - an Straßen sollte man nicht zu offen mit seinem Handy in der Hand rumlaufen, da leicht mal ein Rollerfahrer vorbeifahren und das Handy aus der Hand reißen kann.

Unsere Touren durch die Favelas haben uns wirklich begeistert. Hier gibt es ein paar Regeln, auf die man achten soll, die einem ein Guide aber auch beibringt und ansonsten gilt hier ein ungeschriebenes Gesetz, dass nicht geklaut wird, sodass ich sogar mit meiner Kamera offen durch Rocinha laufen konnte.

Vorsicht ist auch bei Kartenzahlung geboten, dass Stransverkäufer oder auch an anderen Stellen wirklich immer die korrekte Summe und nicht ein paar Stellen zu viel eintragen, bevor man die Karte an das Gerät hält. 

Beste Reisezeit:

Auch für Rio gilt, die trockeneren und milderen Monate Juni-September sind die beliebteste Reisezeit. Dezember-März bieten zwar mit heißeren Temperaturen gute Voraussetzungen für Strandtage, diese können aber auch hier und da von Gewittern und Schauern unterbrochen werden. Beliebt ist hier natürlich die Karnevalszeit im Februar, dann ist aber auch alles extra teuer. 

Wir hatten uns bspw. für Februar-März entschieden, um vor allem in Patagonien möglichst stabile Wetterbedingungen zu haben und die heißen Temperaturen in Buenos Aires und Rio haben uns nicht gestört und geregnet hat es zum Glück so gut wie gar nicht. 

Gesundheit & Impfungen:

Hinsichtlich Impfungen sollte man sich vorab definitiv ärztlichen Rat einholen. Neben den Klassikern wie Hepatitis oder auch Tollwut, kann je nach genauem Reisziel (vor allem in Dschungel-Gebiete rund um Rio oder bei den Iguazu-Wasserfällen) ein Gelbfieberimpfung sinnvoll sein. Auch besteht hier das Risiko, sich mit dem Zika-Virus zu infizieren, was Risikogruppen entsprechend auch bedenken sollten. 

Wenn man doch einmal ärztlichen Rat/Behandlung braucht, dann gibt es grundsätzlich in den Großstädten eine gute ärztliche Versorgung und Apotheken. In Patagonien eher weniger, da findet man aber zumindest Apotheken. 

Sprache:

In Brasilien hingegen sprechen die Einheimischen Portugiesisch, gerade in Rio reicht aber hier auch Englisch für die tägliche Kommunikation. 

Währung und Zahlungsarten:

Rio de Janeiro:

In Brasilien bezahlt man mit dem brasilianischen Real und im Grunde kann man in Rio wirklich überall mit der Karte zahlen, selbst bei den Strandverkäufern (Vorsicht nur - den korrekten Betrag vorher auf dem Lesegerät checken). Ein bisschen Bargeld haben wir trotzdem direkt am Flughafen abgehoben, um Trinkgelder für Guides zu haben. 

Hygiene:

Grundsätzlich ist die Hygiene in Argentinien, Chile und Brasilien recht gut. Natürlich muss man, wie immer an solchen Orten, etwas mit Eis oder Wasser aus der Leitung aufpassen, aber wir haben selbst das Leitungswasser zum Zähneputzen genutzt. 

Insbesondere bei Steaks muss man natürlich auf Qualität achten, wenn es nicht ganz durchgebraten ist, aber durch den Besuch guter Restaurants hat man hier im Grunde keine Probleme. 

Wir nehmen neuerdings immer vorbeugend täglich Perenterol und hatten keine größeren Verdauungsprobleme. 

Tickets:

In Rio haben wir folgende Touren/Tickets mit ausreichend Vorlauf über getyourguide gekauft:

Die Favela-Touren kann man alternativ auch über Rio Guide Official und die Telefonnummer: +55 21 99619-6122 über WhatsApp buchen.

Auch in einigen Restaurants in Rio sollte man mit etwas Vorlauf buchen, da diese schnell ausreserviert sind.

Einreise & Visum:

Ein Visum haben wir während unserer Reise (Anfang 2026) für touristische Reisen unter 90 Tagen für Brasilien nicht benötigt. Hier sollte man aber immer die aktuellen Gegebenheiten checken. 

Mobile Daten:

Wie bei inzwischen sämtlichen Reisen außerhalb der EU nutzen wir die eSIMs über die App Airalo. Diese kann man sich ganz normal auf sein Handy laden und hier für das entsprechende Zielland eine eSIM erwerben. Die Kosten sind je nach Land verschieden, halten sich aber in Grenzen. In der Regel zahlt man nicht mehr als 15-20€ für ein ausreichendes Datenvolumen, welches man auch jederzeit aufstocken kann. In der App ist gut erklärt, wie man die reguläre SIM de- und die eSIM des Ziellandes aktiviert. 

Es gibt außerdem eine Sammelkarte für Südamerika, die alle Länder abdeckt, was sehr unkompliziert war.


Unterkunftsempfehlungen

In Rio haben wir ein Airbnb gewählt, davon gibt es einige sehr schöne, vor allem in den sichersten Vierteln Leblon und Ipanema.

An der Copacabana gibt es außerdem viele größere klassische Hotelanlagen.

  • Rio de Janeiro - Airbnb: Tolle Wohnung, unglaubliche Dachterrasse mit Outdoor-Dusche und Blick auf die Christusstatue, unglaublich herzliche Hosts.

Essensempfehlungen

 In Brasilien ist Fleisch sehr beliebt und an einem traditionellen Rodizio sollte man definitiv einmal teilnehmen, aber auch frische Früchte & Säfte oder Acai Bowls sind hier typisch. 

Typische Speisen:

Brasilien (Rio):

  • Feijoada: Brasilianischer Eintopf mit Bohnen und Fleisch, gerne in einer Pfeffersoße;
  • Quindim & Brigadeiro: Süßspeisen - Quindim aus Zucker, Eiweiß & Kokosnuss und Brigadeiro vergleichbar mit Trüffelpraline;
  • Pao de queijo: Kleine mit Käse gefüllte Teigbällchen;
  • Caipirinha: Natürlich darf auch der Nationalcocktail mit Zucker und Limette nicht fehlen;
  • Rodizio: Hier wird unterschiedliches Fleisch an Spießen direkt am Tisch abgeschnitten, oft mit Beilagen-Büffet;
  • Acai: Brasilianisches Superfood aus dem Amazonasgebiet, wie gefrorenes Sorbet in Bowls gegessen.

Restaurant-Tipps:

Rio de Janeiro:

  • Braseiro Labuta: Authentisches Grill-Restaurant im Stadtzentrum;
  • Galeto Sat`s: Typische brasilianische Speisen;
  • Fogo de Chao: Top-Adresse für klassisches Rodizio, gute Buffet-Auswahl und leckeres Fleisch;
  • Pura Brasa: leckeres Essen und gute Drinks, auch für späteren Abend coole Adresse;
  • Ferro e Farinha: Leckere Pizza und gute Drinks in Ipanema;
  • Braseiro da Gávea: Sehr gute Picanha;
  • Balcao: Super Mittagssnacks, Teigtaschen mit Fleisch und Gemüse;
  • Außerdem gibt es auch leckere Snacks und Getränke auf dem Sonntagsmarkt Feira da Glória.

Café-Tipps:

Rio de Janeiro:


Fotoeindrücke


Rio hat uns mit seinen klassischen Sehenswürdigkeiten, seinem Vibe und den Stränden sehr begeistert, das haben wir vorab schon erwartet. 

Besonders positiv hat uns jedoch überrascht, dass wir uns stets sicher gefühlt haben und auch die Freundlichkeit der Leute

Ich denke wir können mit Sicherheit sagen, dass wir nach Rio im Rahmen einer Brasilien-Reise nochmal wiederkommen werden und darauf freuen wir uns schon jetzt.

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