Washington DC - die Hauptstadt der USA hat entsprechend natürlich vor allem kulturell und politisch einige Highlights zu bieten.
Vielleicht aufgrund der Nähe zur noch schillernderen Metropole New York City an der Ostküste der USA steht Washington DC bei vielen Touristen gar nicht so weit oben auf der Liste - ein Trip lohnt sich aber definitiv.
Vor allem im Sommer bietet die Stadt zahlreiche Grünflächen und Parks neben den Museen und Memorials und viele Einheimische schwärmen vor allem deshalb über ihre Stadt.
Wir haben Washington für ein paar Tage während eines unserer New York Trips besucht.
Quick Facts
Hauptstadt
Washington DC ist Regierungssitz und seit 1800 die Hauptstadt der Vereinigten Staaten. Das DC steht für District of Columbia - der Bundesstaat in dem die Stadt liegt.
Politischer Hotspot
Kaum eine Stadt spielt eine derart wichtige Rolle in der amerikanischen Geschichte wie DC. Weltpolitische Entscheidungsprozesse kann man hier hautnah erleben.
Museen und Denkmäler
Man findet hier nicht nur weltberühmte Museen, sondern auch imposante Denkmäler historisch bedeutender Persönlichkeiten umgeben von grünen Parkanlagen.
Im Folgenden gebe ich euch deshalb hilfreiche Informationen zu diesen Themen:
Unseren Trip nach Washington DC haben wir im Dezember 2025 unternommen.
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Sehenswertes
Weißes Haus
Das erste Highlight ist der Amts- und Regierungssitz des aktuellen Präsidenten der Vereinigten Staaten - das Weiße Haus.
Bei dem Gebäude in der Pennsylvania Avenue 1600 im neoklassizistischen Stil ist bereits aus einiger Entfernung durch den umliegenden Zaun ein eindrucksvoller Anblick.
Der Grundstein für das Gebäude wurde bereits Ende des 18. Jahrhunderts gelegt und seither bewohnt der amtierende Präsident das Haus mit seiner Familie, während im Westflügel der Stab des Präsidenten arbeitet. Hier im Westflügel befindet sich auch das Arbeitszimmer des Präsidenten - das Oval Office - welches man aus zahlreichen Filmen und Serien kennt.
Eine Führung durch das Weiße Haus kann bei der jeweiligen Botschaft des Herkunftslandes in Washington DC gebucht werden und ist kostenlos. Amerikaner schicken eine Anfrage an den jeweiligen Kongressabgeordneten.
Die Touren dauern in der Regel 45 Minuten und beinhalten im Sommer auch einen Spaziergang durch den Garten des Weißen Hauses.
Ein Besuch und zumindest der Blick von außen sollte bei einem Besuch Washingtons definitiv nicht fehlen.
Kapitol
Auch das Kapitol zählt natürlich zu den Highlights der Stadt, die bei einem Besuch nicht fehlen dürfen.
Ähnlich wie beim Weißen Haus beeindruckt das schneeweiße, klassizistische Gebäude mit riesigen Säulen bereits von außen. Besonders markant ist vor allem die prächtige Kuppel.
Doch auch von innen ist das Gebäude sehr sehenswert und als Sitz des Kongresses hat es auch politisch eine herausragende Bedeutung. Regelmäßig werden hier entsprechend Sitzungen des Senats abgehalten.
Erbaut wurde das Gebäude bereits Ende des 18. bis Anfang des 19. Jahrhunderts und in den folgenden Jahren regelmäßig erweitert.
Heute kann man auch an Führungen durch das Kapitol teilnehmen, welche ungefähr alle 10 Minuten stattfinden und bei welchen man die Rotrunde, die Krypta und die National Statuary Hall besichtigen kann.
Auch die Führungen durch das Kapitol sind kostenlos und entweder man kommt spontan und stellt sich in die Warteschlange oder bucht eine geführte Tour kostenpflichtig vorab online.
In näherer Umgebung findet man auch den Supreme Court und die Library of Congress, übrigens die größte Bibliothek der Welt, die teilweise bei einer geführten Tour ebenfalls inkludiert ist.
Washington Monument
Es ist sicherlich DAS Wahrzeichen der Stadt - das markante Washington Monument.
Seinen Namen verdankt das Monument George Washington (1732-1799), dem Gründer und ersten Präsidenten der USA.
Errichtet wurde das Monument, ein 170m hoher Obelisk auf einem Hügel und von hier oben hat man einen tollen Blick über die gesamte National Mall, das Kapitol und sogar bis hin zum Weißen Haus.
Auch der Obelisk wurde aus weißem Marmor gefertigt, was für Bauwerke in der Hauptstadt üblich ist, und ursprünglich war zusätzlich noch ein weißer Tempel geplant, der aber aufgrund zu hoher Kosten nie gebaut wurde.
Um auf die Aussichtsplattform im oberen des Turms zu gelangen, kann man entweder die 900 Stufen hinaufsteigen oder komfortabel mit dem Aufzug hinauf fahren.
Tickets für das Monument sind grundsätzlich kostenlos, wer sich allerdings die Warteschlange sparen möchte, der kann wiederum auch an einer geführten Tour teilnehmen.
Lincoln, Jefferson & Martin Luther King Memorials
Das Lincoln Memorial zählt ebenfalls zu den Highlights, die man in Washington nicht verpassen sollte.
Es wurde vom Architekten Henry Bacon geplant und steht heute am westlichen Ende der Mall.
Das Memorial besteht dabei aus einem Parthenon in griechischem Stil in dessen Haupthalle eine riesige Statue von Abraham Lincoln auf einem Stuhl zu finden ist. Die Statue des Bildhauers Daniel Chester French besteht wiederum aus weißem Marmor und ist über 6 Meter hoch.
Lincoln selbst spielte eine bedeutende Rolle in der amerikanischen Geschichte und mit seiner Wahl im Jahr 1861 wurde der Sezessionskrieg zwischen den Nord- und Südstaaten in den USA ausgelöst.
Aber auch das Jefferson Memorial ist ein beeindruckender Anblick. Es besteht aus einem weiß marmorierten Kuppelbau, der wiederum dem römischen Pantheon nachempfunden und erst Mitte des 20. Jahrhunderts fertiggestellt wurde.
Auch Thomas Jefferson (1743-1826) spielte als dritter Präsident und Verfasser der Unabhängigkeitserklärung eine wichtige Rolle in der amerikanischen Historie.
Etwas neuer als die anderen beiden ist außerdem das von der 10m hohen Statue geprägte Martin Luther King Memorial.
Bei einem Spaziergang am Tidal Basin kann man einen Besuch der Monumente miteinander gut verknüpfen.
National Mall
Die National Mall verbindet die oben genannten Sehenswürdigkeiten miteinander.
Es handelt sich dabei um eine lange Flanierstrecke, bei der zu beiden Seiten einige der bekanntesten und beliebtesten Museen der Stadt und des ganzen Landes stehen.
Finanziert wurde der Bau vom britischen Mineralogen und Chemiker - James Smithson, weshalb die Museen auch Smithsonian-Museen genannt werden.
Zu ihnen zählt das Smithsonian National Museum of Natural History, die National Gallery of Art, das National Museum of American Indian oder inzwischen auch das National Museum of African American History and Culture.
Zwischen Washington Monument und Lincoln Memorial kann man außerdem das World War II Memorial besuchen, bei dem an die Opfer des 2. Weltkrieges gedacht wird.
Ansonsten bietet die Mall ausgezeichnete Spaziermöglichkeiten und Freizeitaktivitäten auf den grünen Wiesen. Auch das Feuerwerk am Nationalfeiertag findet bspw. hier statt.
Um das weitläufige Gebiet zu erkunden kann sich auch das Anmieten eines Leih-Fahrrades anbieten.
Georgetown
Eines der beliebtesten Viertel der Stadt und zeitgleich auch das älteste ist das Viertel Georgetown.
Der historische Stadtteil zählt heutzutage auch zu den teuersten und einige prominente Persönlichkeiten leben hier.
Besonders für Shoppingfreunde lohnt sich ein Besuch des Viertels und so findet man hier insbesondere in den Haupteinkaufsstraßen rund um die M Street und die Wisconsin Ave alles was das Herz begehrt.
Wenn man dann eine Pause vom Shopping braucht - dann kann man sich einen Snack beim berühmten Georgetown Cupcakes Café holen.
Das älteste Haus der Stadt - The Old Stone House und die schlossartige Georgetown University sind ebenfalls einen Besuch wert.
Am Washington Harbour findet man viele coole Restaurants und Bars und der Waterfront Park, sowie die C&O Canals laden zu ausgiebigen Spaziergängen ein.
Weiteres
Die oben aufgeführten Highlights sind sicherlich die bekanntesten, wenn man allerdings noch etwas mehr Zeit mitgebracht hat, dann bietet die amerikanische Hauptstadt noch einiges mehr.
Auch außerhalb der Mall gibt es bspw. noch weitere interessante Museen wie das National Museum of Air and Space oder das Spy Museum. Auch der Nationalfriedhof Arlington, auf dem gefallene Soldaten beigesetzt wurden ist einen Besuch wert.
Ein weiteres Viertel, das neben Georgetown einen Besuch wert ist, ist das Szeneviertel Shaw, welches insbesondere rund um die U-Street das Herz der afroamerikanischen Bevölkerung Washingtons bildet.
Der riesige Botanische Garten lohnt genauso einen Besuch wie der National Zoo. Der Eintritt zum ältesten Zoo der USA ist ebenfalls frei.
Für Streetfood-Begeisterte sollte ein Besuch des Eastern Markets auf dem Capitol Hill definitiv auf dem Programm stehen, wenn man an einem Sonntag in der Stadt ist.
Tagesplanung
Wissenswertes
Unterkunftsempfehlungen
Wir haben tatsächlich bei unserem Trip nach Washington DC bei Freunden übernachtet, aber wie in jeder amerikanischen Großstadt gibt es hier gute Airbnbs und Hotels, bspw. das Arlo Washington DC oder das citizenM Washington DC Georgetown.
Essensempfehlungen
Fotoeindrücke
Fazit
Washington DC ist aufgrund seiner historischen und kulturellen Highlights eine Stadt, die man definitiv mal besucht haben sollte. Wir waren damals im tiefsten Winter dort, ich würde aber gerne nochmal zu einer wärmeren Jahreszeit wiederkommen, allerdings steht es auch nicht ganz oben auf der Liste, Washington ein 2. mal zu besuchen.
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