3 Tage - Seoul (Städtetrip)

Seoul - die Hauptstadt Südkoreas bildet die perfekte Symbiose aus Tradition und Moderne, denn in der asiatischen Megametropole, in der über 10 Millionen Menschen leben, findet man direkt neben traditionellen Tempelanlagen, futuristische Wolkenkratzer, ein lebendiges Nachtleben und eine großartige Food-Szene. 

Man kann Seoul im Rahmen einer Rundreise durch Südkorea, oder auch als Zwischenstopp während einer Asienreise einplanen, auch von Nachbarländern wie China oder Japan erreicht man die Stadt in nur wenigen Stunden per Flug. 

Viele Dinge, die in Korea und insbesondere Seoul ihren Ursprung haben, sind mittlerweile auf der ganzen Welt weit verbreitet - unter anderem die Musikrichtung K-Pop, koreanische Skin-Care und Pflegeprodukte, aber auch koreanisches Food. 

Quick Facts

Tradition

Zu den traditionellen Parts gehören die Hanok Viertel und großen prunkvollen Paläste. Beim Gyeongbokgung Palast findet noch heute täglichdie traditionelle Wachablösung statt. 

Trends

Dinge, die heute in Europa und weltweit richtig trennen, haben oft ihren Ursprung in Korea, wie bspw. die Musikrichtung K-Pop, Korean Skin Care Produkte und koreanische Gerichte. 

Viertel

Neben den klassischen Sehenswürdigkeiten punktet Seoul mit den entspannten und lebhaften Vierteln - unter anderem Gangnam, Hongdae, Euljiro oder Seongsu.

Im Folgenden gebe ich euch hilfreiche Informationen zu diesen Themen:

  1. Highlights
  2. Tagesplanung
  3. Wissenswertes
  4. Unterkunftsempfehlungen
  5. Essensempfehlungen
  6. Fotoeindrücke
  7. Fazit

Wir haben einen Zwischenstopp in Seoul während, bzw. am Ende unserer China-Rundreise im Herbst 2025 besucht. 

Außerdem findest du am Ende der Seite meine komprimierten PDF Guides zum Download für unterwegs.

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Sehenswertes

Gyeongbokgung Palast

Seoul bietet unter anderem mehrere prachtvolle Palastanlagen. 

Einer dieser Paläste, die einen Besuch lohnen, ist der Gyeongbokgung Palast, der erste der fünf Herrscherpaläste von Seoul. 

Übersetzt heißt Gyeongbokgung so viel wie "Palast der strahlenden Glückseligkeit" und erbaut wurde er Ende des 14. Jahrhunderts vom damaligen König Taejo. 

Der Palast hat eine Grundfläche von über 5 Mio Quadratmetern und ist über mehrere Tore zugänglich. Üblicherweise betritt man die Palastanlage heute über den südlichen Haupteingang Gwanghwamun

Während hier früher regelmäßig die Krönung der Könige stattgefunden hat, steht das Gelände heute Besuchern zur Verfügung. 

Hier kann man auch um 10 Uhr morgens die traditionelle Wachablösung beobachten, die auf dem Vorplatz stattfinden.

Tickets für die Palastanlage gibt es entweder vor Ort oder im Rahmen einer geführten Tour online. 

Bukchon Hanok Village

Einer der beliebtesten Fotospots neben den Palastanlagen ist das traditionelle Bukchon Hanok Village

Hierbei handelt es sich um ein traditionelles koreanisches Dorf, welches mitten in der Innenstadt und nicht weit vom Gyeongbokgung Palast zu finden ist.

Heute befinden sich in den traditionellen Häusern Cafés und Teehäuser, aber teilweise sind sie auch noch ganz regulär bewohnt. 

Dies führt dazu, dass zum Schutz der Einheimischen, Security an den Eingängen zum Viertel positioniert ist und man es erst ab 10 Uhr als Tourist betreten darf. 

Viele Touristen leihen sich in umliegenden Läden auch traditionelle koreanische Gewänder, Hanboks genannt, um darin zu posieren. Für mich ist der beste Fotospot hier, sowie in den Parallelstraßen davon.

Dort hat man den Blick die Straße hinunter mit traditionellen Häusern zu beiden Seiten und dem Seoul Tower im Hintergrund. 

Auch hier gibt es geführte Touren mit traditioneller Hanbok-Tracht inklusive.

Namsan Berg & Seoul Tower

Wie nahezu jede größere Stadt, bietet auch Seoul einige gute Möglichkeiten, den Blick über die Dächer der Stadt und die Berge im Hintergrund schweifen zu lassen. 

Hierzu nimmt man am besten den Bus oder die Seilbahn, um den Gipfel des Namsan Bergs zu erreichen. Die Bahnfahrt ist allerdings nicht sonderlich spektakulär und doch ein Stück teurer als der Bus.

Hier oben angekommen kann man schon ohne den Tower eine tolle Aussicht genießen.

Wem das aber noch nicht genug ist, der sollte noch auf die Aussichtsplattform des Fernsehturm, den

N Seoul Tower, hinauffahren. 

Uns war bis dahin bspw. gar nicht bewusst, dass im direkten Umland Seouls derart viele Berge zu sehen sind, in die man auch Tagesausflüge zum Wandern unternehmen kann.

Tickets für die Seilbahn und den Tower gibt es online auch als Kombitickets

Gangnam

Das Viertel Gangnam bietet gleich mehrere Highlights. 

Zum einen beinhaltet auch dieser Stadtteil noch einen Aussichtsturm, den Lotte Tower, der übrigens mit seiner Höhe von 555 Metern zu der Zeit sogar der fünfthöchste Turm der Welt war.

Um den Turm herum findet sich außerdem der Themenpark "Lotte World".

Vielen ist der Name Gangnam allerdings aufgrund des bekannten Tanzes zum Lied "Gangnam Style" ein Begriff. 

Dementsprechend steht auch eine riesige goldene Statue der zwei Hände mit der markanten Geste in Gangnam - genauer gesagt direkt vor der COEX Mall.

Wenn man schon hier bei der COEX Mall angelangt ist, dann kann man auch gleich einem weiteren Highlight einen Besuch abstatten - der Starfield Library

Die Bücherei hat ebenfalls aufgrund von Social Media einen regelrechten Hype erlebt und die meterhohen Bücherwände, vor denen Rolltreppen auf die höheren Etagen führen, sind wirklich ein bemerkenswerter Anblick.

In den kleineren Gassen Gangnams gibt es außerdem viele Fashion Stores und Restaurants, sodass man durchaus einen ganzen Tag in dem Viertel verbringen kann. 

Myeongdong

Neben Gangnam lohnt sich auch ein Besuch des Viertels Myeongdong.

Dieses quirlige Viertel erwacht nach Einbruch der Dunkelheit erst so richtig zum Leben.

Die Straßen des Shopping-Viertels mit seinen zahlreichen Stores, Second-Hand-Läden und Streetfood-Ständen erstrahlen dann im Licht der Leuchtreklamen.

Abends versammeln sich die Koreaner in den Bars und Restaurants des Viertels.

Hier findet jeder etwas - von Klamotten, über Beauty-Produkte bis hin zu lustigen und bunten Souvenirs.

Wer Zeit und Lust hat, der kann hier außerdem eine Aufführung im Myeongdong Theater, dem bekanntesten Theater der Stadt, verfolgen.

Außerdem gibt es hier in Myeongdong auch einige Skincare-Kliniken, dessen Besuch ebenfalls für viele Touristen auf der Liste steht.

Changdeokgung Palast

Der Changdeokgung-Palast, als eine der bedeutendsten Palastanlagen Südkoreas, gehört ebenfalls zu den Highlights der Stadt. 

Erbaut wurde er zu Beginn des 15. Jahrhunderts während der Joseon-Dynastie.

Im Gegensatz zu vielen anderen Königspalästen fügt er sich harmonisch in die natürliche Landschaft ein und zählt gemeinsam mit seinem berühmten Geheimen Garten (Huwon) und dem Jongmyo-Schrein zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Bei einem Besuch kann man die prunkvollen Thronsäle, die schönen Innenhöfe und verzierten Pavillons erkunden. 

Möchte man auch den geheimen Garten besuchen, benötigt man vor Ort ein Extra-Ticket oder man bucht eine Führung inklusive des sehenswerten Schreines online. 

Im Frühling zur Kirschblüte oder bei bunter Laubfärbung im Herbst ist ein Besuch des Gartens besonders lohnenswert. 

Gwangjang Market

Wer verschiedene kulinarische Highlights Seouls und auch Südkoreas probieren möchte, der ist auf dem Gwangjang Market genau richtig. 

Der Markt ist einer der ältesten und bekanntesten traditionellen Märkte Seouls und wurde bereits 1905 eröffnet.

Heute findet man hier vor allem authentische koreanische Streetfood-Spezialitäten wie Bindaetteok , Gimbap oder Tteokbokki.

Aber auch Stoffe, Kleidung und Haushaltswaren werden hier verkauft.

Es ist eine authentische Möglichkeit, das lebhafte Alltagsleben der Einheimischen zu erleben und sich an den zahlreichen kleinen Essensständen durch die koreanische Küche zu probieren.

Besonders zur Mittagszeit und am Abend herrscht auf dem Markt eine einzigartige Atmosphäre, aber auch außerhalb der Stoßzeiten lohnt sich ein Besuch, wenn man etwas mehr Platz haben möchte.

Lotte World Tower

Eine großartige Alternative zu der Aussicht vom N Seoul Tower, bietet der Lotte World Tower

Mit 555 Metern ist es immerhin das höchste Gebäude Südkoreas und zählt zu den höchsten Wolkenkratzern der Welt.

Ende 2025 lag der 2017 eröffnete Turm auf Platz 6 der Welt und beherbergt Büros, ein Luxushotel, Wohnungen sowie die Aussichtsplattform Seoul Sky.

In den obersten Etage bietet sich ein beeindruckender 360-Grad-Blick über Seoul.

Besonders beliebt sind die gläsernen Bodenflächen und die Aussicht kurz vor Sonnenuntergang, wenn sich die Stadt langsam in ein Lichtermeer verwandelt.

Dank der direkten Anbindung an die U-Bahn und den Lotte World Mall-Komplex lässt sich ein Besuch ideal mit Shopping oder einem Restaurantbesuch kombinieren.

Alternative Orte

Auch Seoul hat neben den genannten Highlights noch einige weitere sehenswerte Orte und Gegenden zu bieten. 

Neben den genannten Gyeongbokgung und Changdeokgung Palästen ist auch der Changyeonggung Palast sehenswert und hier kann man auch in den königlichen Gartenanlagen spazieren gehen. 

Einen Spaziergang, insbesondere zum Abend hin, kann man auch wunderbar entlang des Cheonggyecheon Stroms unternehmen. Hier am Bach mit der grünen Bepflanzung vergisst man für einen Moment, dass man sich mitten in einer riesigen Metropole befindet. 

Ein weiteres sehenswertes Hanok neben dem genannten Bukchon, ist das Ikseon Dong Hanok Village

Neben den genannten Vierteln haben sich insbesondere zwei weitere Stadtviertel in den letzten Jahren zu echten Trend- und Szenevierteln entwickelt: Zum einen Seognsu mit zahlreichen Cafés und Vintage-Stores und zum anderen, insbesondere in den Abendstunden sehr lohnenswert - Hongdae.

Ebenfalls ein beliebtes Ziel für einen Besuch nach Sonnenuntergang sind die zahlreichen Bars und Restaurants im Viertel Euljiro-3 bis 4.


Tagesplanung

Tag 1: Flug nach Seoul, Myeongdong & Euljiro

Am 19.Tag unserer Rundreise hieß es dann Abschied nehmen von China und wir flogen gegen Mittag zum Abschluss der Reise weiter nach Seoul in Südkorea

Hier angekommen checkten wir zunächst in unserem Airbnb ein, dann schlenderten wir durch die Stadt und bis nach Myeongdong. Hier ging es für uns zum Abendessen ins Kyoja Main Restaurant. Anschließend schauten wir hier noch in den ein oder anderen Store. 

Auf dem Rückweg erkundeten wir noch die beleuchteten Gassen von Euljiro, wo viele junge Menschen in Bars und Restaurants den Abend ausklingen ließen. 

Tag 2: Paläste, Bukchon Hanok Village & Hongdae

Am nächsten Tag starteten wir mit einem Frühstück beim Cafe Onion Anguk und einem Kaffee von tonti. Dann gingen wir von hier zum Gyeongbokgung Palast, bei dem wir die morgendliche Wachablösungszeremonie anschauten und anschließend über das Palastgelände schlenderten. 

Von hier liefen wir dann weiter zum Bukchon Hanok Village, welches erst ab 10 Uhr für Touristen offen steht und wo wir durch die ursprünglichen und schönen Gassen spazierten. 

Danach schauten wir uns auch noch den Changgyeonggung Palast mit seiner schönen Gartenanlage an, der wiederum nicht weit von hier entfernt lag. 

Zum Mittagessen kehrten wir beim Bibimbap Specialty Store ein und nachmittags fuhren wir zum Namsan Hill hinauf, von wo aus wir den Blick über die Stadt und die umliegenden Berge genossen. Auf den N Seoul Tower brauchten wir dafür gar nicht mehr hoch. 

Gegen frühen Abend fuhren wir dann noch in das hippe Viertel Hongdae, wo wir auch bei Kyochon noch Korean Fried Chicken zum Abendessen aßen. 

Tag 3: Seongsu, Gangnam & Gwangjang Market

Unseren letzten Tag in Seoul, und damit auch den letzten Tag unserer Reise, starteten wir erneut mit einem Frühstück im Cafe Onion, diesmal allerdings im Stadtteil Seongsu, durch dessen nette Straßen wir im Anschluss schlenderten. 

Von hier fuhren wir dann weiter nach Gangnam und zur COEX Mall, wo zwei weitere Highlights auf uns warteten: Die Statue der goldenen Gangnam Style Hände und die Starfield Library

Zum Mittagessen gingen wir zum Gwangjang Market, wo wir sehr leckere authentische lokale Gerichte probierten. 

Nachmittags machten wir dann noch einen entspannten Spaziergang am Cheonggyecheon Stream entlang und bis zum DDP Plaza.

Zum Abschluss unserer Reise stand noch ein Korean Barbecue bei Barbecue Yul auf dem Plan.

Tag 4: Rückflug

Am nächsten Morgen war dann der Tag unserer Abreise gekommen und es ging per Direktflug von Seoul zurück nach München. 

Abwandlungen:

Natürlich kann man die Reise auch beliebig umgestalten und auch Südkorea vollständig besichtigen. Insbesondere Busan, aber auch andere Orte sollen hier sehr sehenswert sein. 

Für einen ersten Eindruck von der Stadt, war dieser Zwischenstopp perfekt geeignet. 


Wissenswertes

Warum China mit Seoul kombinieren?

China ist ein so riesiges Land mit so vielen sehenswerten Regionen, dass man locker auch deutlich länger als 3 Wochen hier verbringen könnte. Wir haben unseren Plan so zusammengestellt, dass er alle Orte enthält, die wir unbedingt besuchen wollten und dann ist uns aufgefallen, dass wir theoretisch noch 2-3 Tage Puffer hatten. 

Spontan sind wir deshalb auf die Idee gekommen, diese Tage in der südkoreanischen Hauptstadt Seoul zu verbringen. 

Hierdurch konnten wir noch eine ganz andere Kultur kennenlernen und auch wenn wir sicher nochmal mit mehr Zeit nach Südkorea zurückkommen werden, haben wir so schon einmal einen ersten Eindruck.

Ein weiterer Vorteil dabei war, dass wir von Seoul aus sehr gute Direktflüge zurück nach Deutschland gefunden hatten und der Flug von Shanghai nach Seoul nur ca. 2 Stunden dauerte und damit nicht länger war, als ein Inlandsflug. 

Anreise:

Nach Seoul gibt es viele internationale Flugverbindungen, sowohl von China, als auch von Europa aus. Auch vom internationalen Flughafen Incheon kann man sowohl mit der Bahn, als auch mit dem Bus oder Taxi/Uber in die Stadt gelangen. Wir hatten uns aus Komfort-Gründen hier wieder für ein Uber entschieden, was auch preislich im Rahmen war und nur ca. eine halbe Stunde gedauert hat. Aber auch die Bahn ist schnell und günstig.

Fortbewegung vor Ort:

Seoul:

In Seoul ist die Nutzung von Uber unkompliziert und kostengünstig, aber auch hier kann man sehr gut mit Bus und Bahn vorankommen. Zumindest dann, wenn man es erstmal geschafft hat, seine T-Money Karte aufzuladen, was 2025 nur mit Bargeld möglich war. Tatsächlich kann man sich die T-Money Karte neuerdings auch ins Apple Wallet speichern. Die Aufladung war bei unserer Reise jedoch nur ganz old school mit Bargeld möglich. Hierfür musste man an einem Automaten sein Handy in eine Öffnung legen und dann mit Bargeld aufladen. Das war recht kompliziert und am besten man schaut sich dazu bei Youtube oder in sozialen Medien ein Erklär-Video an. 

Sicherheit:

Seoul ist ausgesprochen sicher. Hier braucht man sich zu keiner Tages- oder Nachtzeit Sorgen machen. Auch Frauen können hier im Land problemlos alleine reisen und auch noch nachts durch die Straßen laufen. 

Diebstahl existiert hier ebenfalls praktisch nicht, höchstens uaf belebten Plätzen oder Märkten sollte man etwas aufpassen. 

Beste Reisezeit:

Für eine Reise nach Seoul sind die Frühlings- und Herbstmonate ideal. Im Frühling blüht hier die Kirschblüte, während die herbstliche Laubfärbung ebenfalls für eine schöne Atmosphäre sorgt. Im Sommer kann es manchmal schon recht heiß und feucht und im Winter recht kalt werden.

Gesundheit & Impfungen:

Besondere Impfungen braucht man auch für Südkorea nicht. Es empfiehlt sich einfach die Standard-Impfungen für Auslandsreisen up to date zu halten und ggf. Tollwut, aber man kann den Affen in den Nationalparks auch aus dem Weg gehen. 

Wenn man doch einmal ärztlichen Rat/Behandlung braucht, dann gibt es grundsätzlich in den Städten eine gute ärztliche Versorgung und Apotheken. 

Das Tragen einer Maske kann sich in manchen sehr vollen Bahnen etc. anbieten und wird auch von vielen Einheimischen noch so praktiziert.

Sprache:

In Seoul sprechen die Menschen Koreanisch, verstehen aber insbesondere in touristischen Gegenden oft auch ein wenig Englisch. Die Englischkenntnisse sind aber tatsächlich nicht immer so gut, wie man es sich erwarten würde - in Seoul hat man allerdings selten Probleme. 

Währung und Zahlungsarten:

Seoul:

In Seoul braucht man tatsächlich dann doch Bargeld - den südkoreanischen Won. Zumindest dann, wenn man die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen möchte. Zwar kann man hier mit der T-Money Karte zahlen, die man sich neuerdings auch ins Wallet speichern kann, jedoch funktionierte die Aufladung nur mit Bargeld (hierzu sollte man sich ein Video bei Youtube oder Social Media anschauen). Man legt das Handy in einen Automaten und zahlt dann Bargeld auf die digitale Karte ein. Das Bargeldabheben war ebenso nicht ganz so einfach und so hat es bei uns erst beim 4. oder 5. Anlauf geklappt. Man muss wohl mindestens 50€ abheben (zumindest bei unserer Kreditkarte) und das geht auch nur bei einigen internationalen Banken. 

Hygiene:

Grundsätzlich ist die Hygiene in Seoul sehr gut.

Beim Essen oder dem Trinken von Leitungswasser, bzw. Nutzen zum Zähneputzen hatten wir nie Probleme. 

Öffentliche Toiletten gibt es nahezu überall, mal mehr mal weniger sauber und nicht alle sind mit Toilettenpapier oder Seife ausgestattet, weshalb man Taschentücher und Handdesinfektion im besten Fall dabei hat. 

Tickets:

Auch in Seoul gibt es natürlich Aktivitäten, wo eine Buchung im Vorfeld Sinn machen kann:

Am besten ist, wenn man bei sämtlichen geplanten Aktivitäten ab ca. 2-3 Wochen im Voraus die Verfügbarkeiten checkt und wenn der Plan ohnehin schon steht, am besten auch direkt bucht. 

Buchen kann man über die klassischen Buchungsseiten wie getyourguide oder viator, aber teilweise auch klook oder trip.com.

Auch vor Ort bekommt man meistens noch Tickets, nur eben nicht garantiert. 

Einreise & Visum:

Während unserer Reise 2025 war für Südkorea kein Visum nötig - zumindest nicht für eine touristische Einreise von bis zu 30 Tagen. 

Man sollte sich aber immer auf der Seite des Auswärtigen Amtes über die aktuellen Reisebestimmungen informieren. 

Mobile Daten:

Wie bei inzwischen sämtlichen Reisen außerhalb der EU nutzen wir die eSIMs über die App Airalo. Diese kann man sich ganz normal auf sein Handy laden und hier für das entsprechende Zielland eine eSIM erwerben. Die Kosten sind je nach Land verschieden, halten sich aber in Grenzen. In der Regel zahlt man nicht mehr als 15-20€ für ein ausreichendes Datenvolumen, welches man auch jederzeit aufstocken kann. In der App ist gut erklärt, wie man die reguläre SIM de- und die eSIM des Ziellandes aktiviert. 

Apps:

In Seoul gibt es die T-Money App zur Nutzung in Bahnen und Shops. Außerdem funktioniert auch hier Google Maps nicht, das Äquivalent ist hier die KakaoMap App zur Navigation vor Ort. Dort werden übrigens auch die Live-Standorte der öffentlichen Verkehrsmittel direkt mitabgebildet. 

Sonstiges:

Die Zeitverschiebung zwischen Deutschland und Südkorea beträgt 6-7 Stunden. 

Sicherheitshalber solltest du einen Stromadapter mitnehmen, da nicht jedes Hotel europäische Steckdosen hat. Im besten Fall nimmt man also einen Universaladapter, der alle abdeckt, mit. 


Unterkunftsempfehlungen

In Seoul gibt es mehrere großartige Hotels, aber auch Airbnb ist in der Stadt eine gute Möglichkeit.

Wir haben uns für ein sehr schönes Airbnb entschieden. 

Von hier hatten wir einen tollen Ausblick, viel Platz und die Gastgeberin hatte wahnsinnig viele und gute Tipps. In dieses Airbnb würden wir sicher zurückkommen. 

Am wichtigsten ist grundsätzlich eine zentrale Lage, um nicht zu viel Zeit im Verkehr der jeweiligen Stadt zu verlieren. 


Essensempfehlungen

In Seoul haben die 3 Tage, die wir hatten eigentlich gar nicht gereicht, um jedes der vielen leckeren Gerichte zu probieren, die mittlerweile auf der ganzen Welt einen regelrechten Hype erleben. Wir haben aber unser Bestes getan, so viel wie möglich unterzubringen. 

Typische Speisen:

Korea (Seoul):

  • Bibimbap: Reisgericht mit Gemüse, Rindfleisch, einem Spiegelei und würziger Paste;
  • Korean Fried Chicken: Panierte Chicken Wings/Nuggets mit sehr leckerer Marinade/Soße;
  • Kimchi: Fermentierter und scharf eingelegter Kohl - gibt es fast immer als Nebenspeise dazu;
  • Bulgogi: Süß mariniertes Rindfleisch, gibt es weniger in Restaurants, essen Koreaner oft zuhause;
  • Tteokbokki: Reiskuchenstücke in Gochujang Chilipaste, oft als Vorspeise/Beilage gegessen;
  • Japchae: Gericht aus Süßkartoffelnudeln mit unterschiedlichem Gemüse;
  • Korean BBQ: Spezielles Erlebnis, Fleisch wird am Tisch gegrillt und mit unterschiedlichem Gemüse etc. gegessen; 
  • Bibim Guksu: Eines der vielen Gerichte, das aus kalten Nudeln besteht, in Korea werden Nudeln oft auch kalt gegessen;
  • Kimbap: Im Grunde wie eine sehr große Sushi-Rolle, die in Scheiben geschnitten und gegessen wird;
  • Soju: Südkoreanische Spirituose aus Reiswein.

Restaurant-Tipps:

Seoul:

  • Kyoja Main Restaurant: Super leckere typische Speisen wie die kalten Nudeln, Wonton-Suppe, Kimchi und mehr;
  • Bibimbap Specialty Store: Ganz authentischer Laden mit sehr leckerem Bibimbap;
  • Kyochon Chicken: Gute Adresse für Korean Fried Chicken, mehrere Standorte;
  • BBQ Yul: Top-Adresse für Korean BBQ, extrem lecker und sehr netter Service;
  • Gwangjang Market: Gute Adresse um authentische Speise wie Tteokbokki zu probieren;
  • Garlic Boy: Leckeres Gebäck mit Knoblauch;
  • Okdongsik Seogyo: Typische Koreanische Speisen, insbesondere mit Schweinebauch.

Natürlich gibt es in Seoul auch noch viele andere gute Restaurants, aber diese haben wir getestet und können sie ausnahmslos weiterempfehlen. Wenn man nur ein Restaurant aufsuchen könnte, dann ist meine Empfehlung dick markiert. 

Café-Tipps:

Auch die Kaffee-Szene in Seoul ist tatsächlich ausgesprochen gut. Die besten Empfehlungen für Kaffee & Frühstück liste ich euch hier auf:

  • Friends & Yard: Tolles Café zum Brunch mit herzhaften Gerichten;
  • Café Onion: Klassischer IG-Spot, süßer Innenhof, tolle Auswahl;
  • 5TO7: Stylisches Café in Seongsu, leckere Pancakes;
  • Dotori Garden: Leckeres Süßgebäck und Bowls;
  • EERO: Guter Kaffee, tolles Ambiente.

Fotoeindrücke


Seoul hat uns super gut gefallen und war der perfekte Abschluss für unsere Rundreise. 

Die Stadt war sehr entspannt und allein wegen des Essens würden wir nochmal wiederkommen, dann aber in Verbindung noch mit anderen Orten Südkoreas. Aber auch so als kurzen Zwischenstopp für ein paar Tage während einer Asien-Rundreise kann ich die Hauptstadt Südkoreas wirklich jedem nur empfehlen.

Viel länger als 5 Tage braucht man meiner Meinung nach aber nicht, wir hatten nicht das Gefühl, dass unsere 3 Tage zu gestopft oder nicht ausreichend waren. 

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Guides

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Seoul Deutsch

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